Schuhmarkt

Gabor erhöht 2006 Ab- und Umsatz

Das Kerngeschäft bei Gabor legt um 5,4 Prozent zu und dank starker Untermarken erhöht sich der Gesamtkonzernumsatz um 7,9 Prozent. 01.02.07 Stepan Kraatz

Die Unternehmensgruppe Gabor shoes & fashion hat das Geschäftsjahr 2006 erfolgreich abgeschlossen.

Wertmäßig stiegen die Umsätze im Konzern um 7,9 Prozent von 251,3 auf 271,2 Millionen Euro, unter Berücksichtigung der Lizenzeinnahmen wurden nach 258,6 Millionen Euro im Vorjahr 279,1 Millionen Euro für 2006 erreicht. Die Marke Gabor, mit ihrem guten Stiefelgeschäft, konnte im Kernsegment einen Umsatzanstieg um 5,4 Prozent auf 219 Millionen Euro verbuchen.

Die Sparte Gabor Footwear GmbH steuerte mit ihrer Lizenzmarke Camel active nach 43,1 Millionen Euro im Vorjahr jetzt 52,2 Millionen Euro bei und verzeichnete ein Umsatzplus von rund 21 Prozent. Das Lizenzgeschäft steigerte sich um 8,5 Prozent und brachte damit 7,9 Millionen Euro in den Topf ein. Hier erwirtschaftete Beheim International über Taschen mit 7,3 Millionen Euro den Löwenanteil des Umsatzes. Während im Inland die Kernmarke Gabor beim Umsatz nachgab, konnte der Export als Wachstumsmotor die schwierige Situation des nationalen Handels ausgleichen. Laut Gabor brechen insbesondere auf dem Lande und in den Kleinstädten Abnehmer durch Geschäftsaufgaben oder Schließungen weg. Die damit verbundenen Verluste können nur bedingt über die Flächenpartnerschaften und eigene Retailaktivitäten ausgeglichen werden.

Der Exportanteil am Gabor-Umsatz wuchs auf 54 Prozent an. Vor allem England, die Benelux-Länder und osteuropäische Länder, insbesondere Russland, haben kräftig zugelegt. Auch neue Wachstumsmärkte wie China, Japan und die arabischen Golfländer erzielten höhere Umsatzbeiträge und sollen dazu beitragen, den Exportanteil von Gabor mittelfristig auf 60 Prozent zu steigern. Nach Kapazitätsanpassungen im Personalbereich, Umstrukturierungen und der gut gestarteten Erstkollektion von Gabor kids erwartet das Unternehmen für 2007 weiteres Wachstum. Durch den Nachfragetrend zu qualitativ höherwertiger Ware erwartet Gabor einen positiven Durchschlag auf die Marke und die Durchschnittspreise, was auch dem inländischen Handel wieder Auftrieb geben sollte. 01.02.07 Stepan Kraatz

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