Schuhmarkt

Frischer Wind

Dem Thema Komfort wird vonseiten der Schuhindustrie eine weiterhin steigende Bedeutung prognostiziert. Die Schuhe müssen aber bequem und dennoch modisch sein. Die Bemühungen sind spürbar, der Handel sollte dies auch aufgreifen. 03/07 Peter Skop

Dem Thema Komfort wird vonseiten der Schuhindustrie eine weiterhin steigende Bedeutung prognostiziert. Die Schuhe müssen aber bequem und dennoch modisch sein. Die Bemühungen sind spürbar, der Handel sollte dies auch aufgreifen.

Raus aus der Pelottenecke, weg vom Karbolgeruch.“ Uwe Pfeifer, Verantwortlicher für Kollektion und und Vertrieb der Meisi Schuhfabrik in Rinteln, bringt es am deutlichsten auf den Punkt, was derzeit die meisten Komfortschuhhersteller bewegt. „Wie können Komfortschuhe für ein jüngeres Klientel interessanter werden?“, lautete die Frage, die SchuhMarkt den Anbietern stellte. Überwiegend sehen sie es als ihren ureigenen Job an, die Modelle den modischen Bedürfnissen der Damen gleich welchen Alters anzupassen. Die Attraktivitätssteigerung geht nur über das Produkt. „Wir sollten auch nicht über Komfort sprechen, sondern über Schuhe, die weich, bequem und komfortabel sind“, meint der Deutschlandvertreter von Picolinos, Karl Preusse, dessen Marke zweifellos kein typischer Komfort- und Wellnessvertreter ist.

„Die modischen Trends müssen aufgenommen und mit Weichheit und Innovationen ausgestattet werden. Dadurch wird auch ein wesentlich höherer Anteil an potenziellen Endverbraucherinnen angesprochen“, erklärt Michael Romberg von a+w. Zumindest in den Leistenweiten F, F+ und G sollte es daher kein unlösbares Problem sein, modisch up to date zu sein. Ab Weite H wird es sicherlich schwieriger. „Komfort und Wellness darf nicht ,alt’ bedeuten“, meint Heiner Terbuyken, Geschäftsführer von Camel active. Hier ist auch der Handel gefordert, umzudenken und die angebotenen jungen und frechen Typen neu zu platzieren.

Jünger und modischer zu produzieren gewinnt nicht nur eine neue Klientel hinzu, sondern punktet auch bei den neuen Alten, die als solche nicht wirklich angesprochen werden wollen. Was aber dennoch bedeutet, deren Bedürfnisse genau kennenzulernen und zu berücksichtigen. „Über die Anmutung der Produkte, die Präsentation und die Herausstellung des Genussfaktors verlieren Comfortschuhe ihren ,defizitären Touch’“, zeigt sich Stefan Yoon von Ganter überzeugt.

Sommergefühle

Chic, offen und bequem – die Industrie hat der modisch bewussten Frau, die auf Bequemlichkeit nicht verzichten will, durchaus einiges zu bieten. SchuhMarkt hat nach den offenen Erfolgsmodellen für die beginnende Sommersaison gefragt und einige Beispiele zusammengestellt.

03/07 Peter Skop

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