Schuhmarkt

Schlappen zum Relaxen

Monella heißt ein kleines Schuhgeschäft in Frankfurt-Sachsenhausen, das hübsche, hochwertige Hausschuhe, Mokassins und Ballerinas anbietet. Das Typische an den Schuhen: Frech, bequem und farbig müssen sie sein. Ilona Sauerbier 15/07

Monella heißt ein kleines Schuhgeschäft in Frankfurt-Sachsenhausen, das hübsche, hochwertige Hausschuhe, Mokassins und Ballerinas anbietet. Das Typische an den Schuhen: Frech, bequem und farbig müssen sie sein.

Meistens ist es der Frust über aktuelle Sortimente im Handel, der viele Existenzgründer dazu veranlasst, ihren persönlichen Stil mit eigenem Laden umzusetzen. So auch bei Cornelia Bormann, die vor acht Monaten im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen das Komfortschuh-Geschäft „Monella“ mit dem netten Zusatz „Frankfurter Straßeschuh- und Schlabbestubb“ gegründet hat. „Ich konnte die halbtoten Lederhausschuhe in Beige, Natur oder schwarzem Lack, die einem in jedem Schaufenster entgegen kommen, nicht mehr sehen“, sagt die Geschäftsfrau, und so hatte sie sich vorgenommen, ein Geschäft mit „den farbigsten Hauschuhen Hessens“ aufzumachen.

Das Beispiel einer schwarzweißen Pantolette, die vom Handel nicht angenommen wurde, die sie aber bei Monella „schon hundertmal, und das in allen Farben“ verkauft hat, gibt ihr recht. Wie Schuhhändler ticken und wie Vertrieb funktioniert, weiß sie genau, denn Cornelia Bormann ist zugleich Inhaberin der Hausschuhfabrikation Bormann im hessischen Mühlheim.

Bormann fertigt bereits in der dritten Generation hochwertige Hausschuhe und liefert an große Handelsadressen wie Leiser, Juppen, Wehrdich, Görtz oder Lebong in Wiesbaden. Bormann Hausschuhe werden in ganz Europa vertrieben, so Cornelia Bormann. Selbst für Louis Vuitton habe man schon Hausschuhe produziert. Ein zweiter Spross der Bormann- Dynastie ist ebenso im Schuhbusiness: Bruder Matthias Bormann führt, wenige Meter von Monella entfernt, das Kinderschuhgeschäft Tesoruccio.

Schmale Schuhe für große Mädchen.

Monella in der Oppenheimer Landstraße, unweit vom Schweizer Platz, ist nur 30 qm groß, doch vollgestellt mit den typischen, gestreiften Bormann-Kartons. Auf jedem Größenstapel stehen die bequemen, bunten Ledertreter: grasgrüne Pantoletten, rote Mokassins, Sandaletten mit Vichykaros oder butterweiche Ballerinas in Rosa mit silberner Innensohle. Alles in angenehmen Preislagen zwischen 49 und 150 Euro. Ergänzt wird das umfassende Damensortiment von weichen, ledernen Herrenpantoffeln, Home- Mokassins und, jetzt neu, komfortablen Straßenslippern.

Die Modelle im Geschäft wechseln kontinuierlich. Neben den üblichen Saisonzeiten kommen alle sechs Wochen 5 bis 8 neue Modelle dazu. Sonderwünsche sind jederzeit willkommen. „Es gibt keine Farbe, die ich nicht in vier Wochen liefern kann.“ Ab Sommer 2008 plant Cornelia Bormann schmale Schuhe für größere Mädchen zu entwickeln. Solche, die Größe 36 entwachsen sind, aber noch schmale Leisten brauchen. Mit Lammfell gefütterte Hausschuhe werden die ersten Modelle sein. Auch hier gilt das Prinzip: Farbenfroh müssen sie sein. Ilona Sauerbier 15/07

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