Schuhmarkt

Höhere Durchschnittspreise

Eine Sonderauswertung des Instituts für Marktdaten, Neuss, zum Stand der Saison Frühjahr/Sommer 07 zeigt auf, dass sich die erzielten Durchschnittspreise für Komfortschuhe erhöht haben. Peter Skop 15/07

Eine Sonderauswertung des Instituts für Marktdaten, Neuss, zum Stand der Saison Frühjahr/Sommer 07 zeigt auf, dass sich die erzielten Durchschnittspreise für Komfortschuhe erhöht haben.

Eine Betrachtung der Preisgruppen in der unten beigfügten Grafik lässt erkennen, dass Damenschuhe unterhalb von 69,90 Euro und Herrenschuhe unterhalb von 79,90 weniger verkauft wurden als noch im Vorjahr. Bei beiden Geschlechtern spielt die Grenze 99,90 eine wichtige Rolle. Die meisten Schuhe, die sich dem Komfort- und Wellnessbereich zuordnen lassen, werden in diesem Bereich verkauft. Bei den Männern sind schließlich noch nennenswertere Anteile der höheren Preisgruppen feststellbar. Immerhin kauften über fünf Prozent der Herren komfortables Schuhwerk für mehr als 150 Euro. Kein Wunder, dass der Durchschnittspreis bei den Herrenschuhen von 65,83 auf 72,22 Euro geklettert ist.

Bei den Damen stieg er von 59,93 auf 65,45 Euro. Diese Steigerungen kommen durch für den Handel bessere Werte bei den Hauptumsatzträgern zusammen. Zum Ende der Sommersaison zeichnete sich ein stärkerer Trend zu den dunkleren Farben ab. So verstärkte sich der Umsatzanteil bei Damen und Herren jeweils um rund drei Prozentpunkte (auf 22,6 und 29,3%). Die dominierende Farbe bei Herren ist mit 48 Prozent Braun, ebenso wie bei den Damen mit 24,6 Prozent. Die helleren Töne verloren dagegen an Bedeutung, machen aber bei den Damen naturgemäß höhere Anteile aus.

Während die Abverkäufe bei den Damen gegenüber dem Vorjahrszeitraum leicht erhöht waren, fällt die Quote bei den Herren um einen Prozentpunkt geringer aus als im Vorjahr. Insgesamt lag sie bei den Damenschuhen des Komfortbereichs mit 52,8% höher als bei den Herren, wo erst 43,9% der Saisonware abgeflossen war.

Den größten Umsatzanteil hatten bei den Herren mit über 47% die Schnürhalbschuhe.Zweitstärkste Gruppe sind die Slipper (20%), gefolgt von Sandaletten (18%) und Pantoletten (10%). Den höchsten Umsatzanteil bei den Damen haben mit 25 Prozent Sandaletten inne, Slipper und Trotteurs folgen mit knapp 21 Prozent und Pantoletten mit knapp 20 Prozent. Pumps und Ballerinas belegen im Komfortschuhbereich mit 13,7 % den vierten Platz, gefolgt von Schnürhalbschuhen mit 11 Prozent. Peter Skop 15/07

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