Schuhmarkt

Kindermarke MegaGaga ist wieder da

Supremo bringt die Kinder- und Jugendmarke MegaGaga wieder auf den Markt. Die Fachhandelskollektion ist für das mittlere Preissegment bestimmt. 04/06 Peter Skop

Gut zwei Jahre war sie vom Markt verschwunden, zur Saison Herbst/Winter 2006/07 soll sie wieder in den Fachgeschäften des Schuhhandels zu finden sein: die Kinder- und Jugendmarke MegaGaga. Seit Ende des Jahres 2004 liegt die Lizenz bei der Firma Supremo Shoes & Boots Handels-GmbH in Pirmasens, die sie von Edgar Würz erworben hat. Das Markenzeichen, die Fratze mit den abstehenden Haaren, wurde ein wenig entschärft, ist aber wiederzuerkennen und findet sich auch auf Reißverschlusszippern oder Tags. MegaGaga will mit modischer Ausrichtung, hohem Qualitätsstandard, überdurchschnittlichen Kalkulationsspannen und günstigen Endverbraucherpreisen überzeugen. Die Marke soll die mittlere Preisschiene bei Kinderschuhen bedienen. Diese fehle im Markt, was durch Marktanalysen festgestellt worden sei, erklärt Supremo-Berater Walter G. Weichhart. Die Verkaufspreise liegen zwischen 39,95 Euro für Halbschuhe und 69,95 Euro für einen Lederstiefel mit Pelzapplikation und Schnallen. Zielgruppe sind Kinder und Jugendlichen, die ihren eigenen Geschmack formulieren und sich bereits an der Mode orientieren. Die 80 Artikel der Kollektion verteilen sich zu rund 70 Prozent auf Mädchen- und 30 Prozent auf Jungenschuhe in den Größen 27 bis 40. Weichhart will MegaGaga für den Fachhandel reservieren. Doch schließt dies das Angebot in Schuhabteilungen der Kaufhäuser und ausgewählten Versendern in seinen Augen nicht aus. Produziert werden die Schuhe in China, Vietnam und Macao, mit deutschen Leisten und deutschen Technikern. Supremo verzichtet bei den Kinderschuhen ausdrücklich auf WMS. Als Tex-Membrane kommt eine asiatische Entwicklung, Mega-Tex, zum Einsatz. Angeboten werden dem Handel Festsortimente, dafür aber keine Mindestmengen, aber auch keine Nachlieferung. Supremo hat Erfahrung mit der Produktion und Vermarktung von Schuhen aus Asien. 1997 von Walter G. Weichhart gegründet, kümmern sich heute rund 80 Mitarbeiter der Supremo-Oriental Ltd., Hongkong, in China und Taiwan um die auftragsgerechte Produktion, Qualitätskontrolle und die weltweite Logistik. In Pirmasens genügen inklusive Geschäftsführung 10 Personen zur Abwicklung der Geschäfte. Zunächst wurden Herren- und Kinderschuhe auf den Markt gebracht, später dann Damenschuhe. Heute werden rund 11 Mio. Paar Schuhe im Auftrag von Supremo produziert. Davon kommen rund 55 Prozent, also etwa 6 Mio. Paar, auf den deutschen Markt. 65 Prozent der in Deutschland verkauften Schuhe sind Kinder- und Jugendschuhe, insgesamt rund 4 Mio. Paar. 2005 sei das beste Jahr in der Firmengeschichte gewesen. Die hauseigenen Marken Supremo oder Bimega tauchen allerdings nur bei 10 Prozent der Artikel auf, der überwiegende Rest sind Handelsmarken für Großkunden. Seit 2005 hat Sohn Walter J. Weichhart die Geschäftsführung von Supremo übernommen. Fünf freie Handelsvertreter sollen in Deutschland und Luxemburg für die Verbreitung von MegaGaga sorgen, hinzu kommt je ein Vertreter für Frankreich und Schweiz, für Finnland sowie für Schweden. MegaGaga wird auf Regionalmessen und über die Präsentation durch Handelsvertreter zu sehen sein. Eine Beteiligung auf der GDS ist nicht vorgesehen. 04/06 Peter Skop Das ist SupremoUnternehmen: Supremo Shoes & Boots Handels-GmbH, PirmasensTochter: Supremo-Oriental Ltd., HongkongGründung: 1997Gesellschafter: Walter G. Weichhart sen., Gründer und Berater, Walter J. Weichhart, Geschäftsführer, und ein weiterer GesellschafterEigenkapitalquote: Rund 85 Prozent, Finanzierung aus EigenmittelnMitarbeiter: Fernost 80, Pirmasens 10Produkte: Damen-, Herren-, KinderschuheMarken: Bimega, Linea Supremo, circa 90 Prozent Private LabelProduktion: China,Vietnam, MacaoMenge: Rund 11 Mio. Paar, davon 6 Mio. Paar in Deutschland, davon rund 4 Mio. Paar Kinderschuhe.

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