Schuhmarkt

WMS muss eigene Impulse geben

Im Anschluss an die Ehrung der besten Schuhgeschäfte mit Kinderabteilung fand eine lebhafte Diskussion zwischen Geehrten und Gästen statt. 26/06 Peter Skop

Die Auseinandersetzung um WMS, die durch Wieland Kinz und das von ihm entwickelte Längenmessgerät in der Öffentlichkeit stattfand, habe sich als werbewirksam herausgestellt. Aber, so Jochen Kreft, Schuhhändler aus Stadthagen weiter, „WMS muss eigene Impulse geben“.

Offensichtlich sollte an der Öffentlichkeitsarbeit von WMS noch gefeilt werden. Zum einen wollen die Händler ihren Kunden mehr und leicht verständliche Infos an die Hand geben, zum anderen muss das Ganze auch ein bisschen peppiger daherkommen.

Garant-Vorstand Robert Natter brachte es angesichts des Erfolgs der Schuhe mit den vielen Löchern in der Sohle auf den Punkt: „Marketing- Budget schlägt Vernunft.“ Man müsse etwas finden, das die WMS-Idee prägnant rüberbringt. Man habe sich in letzter Zeit bei der Aufklärung mehr auf den Handel konzentriert, wolle jetzt aber an die Verbraucher gehen, kündigte Philipp F. Urban an.

Er erklärte, dass das WMS-System absolut „en jour” sei und dass sehr sorgfältig die Aufnahme neuer Lieferanten geprüft werde. Auch komme es praktisch nicht mehr vor, dass die Schuhe unterschiedlich ausfallen. Schuhe werden zwei Mal jährlich beim Pirmasenser PFI geprüft. Von Händlerseite war die Befürchtung geäußert worden, dass der Lizenzgeber bei der Lizenzvergabe zu unkritisch sein könnte. An der hohen Qualität dürfe es keine Abstriche geben, pflichtete der Däumling-Geschäftsführer Bernd Weinspach bei. Für den Fachhandel ist ein System wie WMS unverzichtbar, meinten die anwesenden Händler. 26/06 Peter Skop

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