Schuhmarkt

Furnituren für alle

Dem Schuhfacheinzelhandel ist die Bedeutung von Furnituren bewusst. Nahezu 100 Prozent der von SchuhMarkt befragten Händler haben sie im Sortiment. Der Anteil ist gegenüber der letzten Umfrage sogar noch gestiegen. 11/06 Peter Skop

Dem Schuhfacheinzelhandel ist die Bedeutung von Furnituren bewusst. Nahezu 100 Prozent der von SchuhMarkt befragten Händler haben sie im Sortiment. Der Anteil ist gegenüber der letzten Umfrage sogar noch gestiegen.

Der Schuhfacheinzelhandel sieht Furnituren offensichtlich als wichtiges Segment beim Kampf um die Kunden an. Seit der letzten Umfrage von SchuhMarkt im September 2005 ist die Zustimmung zu der Frage „Bieten Sie Furnituren an?“ um weitere sechs Prozent gestiegen. Damit finden sich bei nunmehr 96 Prozent der von der Kölner BBE-Unternehmensberatung im Auftrag von SchuhMarkt Befragten Pflegemittel, Spanner und Co.

Am verbreitetsten sind dabei Schuhpflegeprodukte, die von allen geführt werden. Einlegesohlen und Einlagen nehmen mit 99 Prozent den zweiten Rang ein, gefolgt von Schnürsenkeln mit 95 Prozent. Schuhlöffel, Schuhspanner, Fersenheber/Fersenstopper haben 94 Prozent im Angebot und Bürsten und Tücher 89 Prozent. Potenzial gibt es möglicherweise noch bei Socken/Strümpfen/Strumpfhosen (58 %) und Fußpflegeprodukten, die 24 Prozent im Sortiment haben.

Sanitätsware und orthopädische Hilfsmittel sind dagegen nur für spezialisierte Geschäfte interessant, so dass eine Ausweitung über die 23 Prozent der befragten Händler unwahrscheinlich scheint. Der durchschnittliche Umsatzanteil, den der Schuhhandel mit Furnituren laut der SchuhMarkt-Umfrage erzielt, liegt bei 3,7 Prozent.

Die meisten Angaben sind fünf, drei und zwei Prozent, wobei im September prozentual mehr Händler einen fünfprozentigen Anteil angaben als bei der diesjährigen Umfrage im April (siehe Grafik).

Zwar sehen die Händler das Thema als wichtig an, doch durchgängig Freude bereitet es ihnen nicht. Immerhin 30 Prozent gaben an, dass ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind, gestiegen sind sie dagegen bei 17 Prozent und bei 53 Prozent gleich geblieben. Die meisten derer, die sinkende Umsätze hinnehmen mussten, liegen im Bereich von minus ein bis fünf Prozent. Einige büßten aber auch hohe zweistellige Werte ein. Ein Drittel derer, die Anstiege verzeichneten, gaben ein Plus von einem Prozent an. Bis ein sowie ein bis zwei Prozent Steigerung erlebten 13 Prozent.

Die speziellen Abverkaufsmaßnahmen im Handel sind relativ breit gestreut. Die gezielte Verkaufsempfehlung spielt mit 81 Prozent der Nennungen die wichtigste Rolle. Während spezielle Warenpräsentationen, Verkaufsprämien für Mitarbeiter und Schaufensterwerbung an Bedeutung eingebüßt haben, ist die Rolle von Sonderaktionen gleich geblieben. Schulungen und Sonderangebote gewinnen dagegen an Gewicht. 11/06 Peter Skop

Verwandte Themen
Schuhplus Kundenzufriedenheit Kay Zimmer
Zufriedene Kunden bei Schuhplus weiter
Sport 2000 International Falaknaz Sports Group Golfstaaten Wachstum
Sport 2000 International jetzt auch außerhalb Europas vertreten weiter
Görtz neue Filiale Düsseldorf Shop-Konzept
Görtz eröffnet Filiale in Düsseldorf weiter
Collonil-Geschäftsführer Frank Becker (l.) ist bereits Werder-Mitglied auf Lebenszeit. Klaus Filbry (r.), Vorsitzender der Geschäftsführung von Werder Bremen, besiegelt die neue Partnerschaft mit der Übergabe eines eigenen Trikots an Becker.
Collonil bekennt sich zu Werder Bremen weiter
HBC bekräftigt Kaufhof-Investment weiter
Bergals Produktneuheit im August: Satinsenkel. Mehr Neues gibt das Mutterunternehmen BNS am Stand 39 auf der Gallery Shoes preis. Bild: BNS
BNS auf der Gallery Shoes weiter