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Rund um die GDS: DER SOMMER LACKT

Die GDS war alles in allem eine gute Messe. Die positive Stimmung im Handel setzte sich auch im Orderverhalten fort. Hauskonjunkturen sind typisch für die derzeitige Situation. Während es bei den einen nur so brummte, klagen andere über mangelnde Frequenz. Lack, etwas Farbe und neue Sportswear sind wichtige Signale für den kommenden Sommer. 20/07 Ilona Sauerbier

Die GDS war alles in allem eine gute Messe. Die positive Stimmung im Handel setzte sich auch im Orderverhalten fort. Hauskonjunkturen sind typisch für die derzeitige Situation. Während es bei den einen nur so brummte, klagen andere über mangelnde Frequenz. Lack, etwas Farbe und neue Sportswear sind wichtige Signale für den kommenden Sommer.

Es war ähnlich wie auf der letzten GDS und ist immer wieder ein Eiertanz“, witzelt ein Aussteller. „Wenn der Freitag furios beginnt, denken wir alle, das geht so weiter. Dann bricht der Samstag ein, so wie auf der letzten Messe, und wir sind wieder am Zittern.“ Am Sonntagvormittag schwoll der Besucherstrom allerdings noch einmal an und versöhnte viele Anbieter. Wenn auch die Frequenz nicht durchgängig zu beschreiben war, so sind die meisten Aussteller mit ihrer Messeausbeute zufrieden.

Die Veranstalter der GDS/GLS und global shoes & accessories holten diesmal 1392 Aussteller nach Düsseldorf. Mit rund 33 500 Facheinkäufern, davon 51 Prozent aus dem Ausland, endete die Messe auf Vorjahresniveau. Im topgenrigen Bereich White Cubes konnten wieder neue Marken gewonnen werden, die der GDS bereits den Rücken gekehrt hatten und nach Italien abgewandert waren. White Cubes entwickelt sich inzwischen zu einer Premiumfläche, die von vielen Designermarken – auch als Zweitstandort neben dem Showroom – genutzt wird. „Wir möchten die GDS nicht mehr missen“, sagt Elmo Kraemer, der Marken wie Marc by Marc Jacobs und Frye in seinem Portfolio führt. „Die Atmosphäre ist sehr angenehm, wir machen gute Geschäfte“, heißt es bei der Agentur Griesinger.

Auch in den Hallen 13/14 war die Anbindung besser gelungen. Im jungen Bereich gab es Ärger bei einigen Anbietern. Optisch war das orientalische Ambiente der Design Attack zwar perfekt, aber es lief zu wenig Business ab, schimpfte eine Ausstellerin. „Hier ist nur Party. Viele begreifen die Messe als blanken Spaß. Die Musik ist zu laut und ernst zu nehmende Verkaufsgespräche finden kaum statt.“

Sommer 2007 fand im April statt

Dass die Messe ihre Hausaufgaben aber dennoch gemacht hat und sich wieder sehr um die Kunden bemüht, wurde allseits goutiert. Wenn auch die Nachricht, dass zur übernächsten GDS im Herbst (14. bis 16. September 2008) die Hallenbelegung neu strukturiert wird, für Irritation bei denen gesorgt hat, die es schon mitbekommen haben. Viele Anbieter haben die angestrebte Veränderung noch gar nicht realisier t. Die Messegesellschaft plant ab dieser Veranstaltung aus strukturellen Gründen die Messehallen 1 bis 8 zu belegen. Spannend wird sicher auch, wie sich die Situation zeigt, wenn die nächste Micam 2008 erstmals vor der GDS/GLS (14. bis 16. März 08) stattfinden wird.

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20/07 Ilona Sauerbier

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