Schuhmarkt

Grau und Schwarz kommen, Braun bleibt

Auf der plw in Pirmasens waren die ersten Trends für die Herbst/Winter-Saison 2006/2007 zu finden. Laserdruck baut seine Position aus; Metallic, besonders Gold, wird wichtiger; die Farbpalette spielt mit dunklen Rot- sowie Waldtönen. Wichtig für die aktuellen Nachorderentscheidungen: Braun bleibt im konsumigen Bereich, Grau und Schwarz kommen. Die starken Trends Western und Reiter werden fortgeschrieben, der runde Leisten wird breit angeboten. 11/05

Auf der plw in Pirmasens waren die ersten Trends für die Herbst/Winter-Saison 2006/2007 zu finden. Laserdruck baut seine Position aus; Metallic, besonders Gold, wird wichtiger; die Farbpalette spielt mit dunklen Rot- sowie Waldtönen. Wichtig für die aktuellen Nachorderentscheidungen: Braun bleibt im konsumigen Bereich, Grau und Schwarz kommen. Die starken Trends Western und Reiter werden fortgeschrieben, der runde Leisten wird breit angeboten. Emotionen und Inspirationen“ hatte Ralph Hanus, Vorsitzender des Modeausschusses Schuhe, in seiner Anmoderation der Trendmodenschau Herbst/Winter 2006/2007 in Pirmasens gefordert. Die Umsetzung in der übernächsten Saison zeigte die Modeberaterin Marga Indra-Heide vom Modeausschuss Schuhe im DSIMS in einer Modenschau. Das Diktum „Stiefel, Stiefel, Stiefel“ gilt in allen Mode-Gattungen, ob „City“, „Fantasie – nostalgisch“ oder „Casual – lässig“. In der City-Mode gibt es in Ergänzung zu Stiefeln neue Trotteurs, Trotteur-Pumps, College-Typen und Dandies zu sehen. Das alles in Schwarz und Grau, kombiniert zu Wolle, Kaschmir und Flanell in der Oberbekleidung. Das Leder verlangt nach glatten Oberflächen, zu sehen waren aber auch Antik-Look und Echsenprägungen. Die Formen sind wieder strenger und korrekter, es gibt Uniform-Anklänge und Details wie dekorative Knöpfe. In der Moderichtung „Fantasie – nostalgisch“ gab es feminine Pumps und Ballerinen zu sehen. Alles recht romantisch. Die Designer nutzen vor allem die Stiefelschäfte für Dekorationen, Digital-Prints, Schleifen, Spangen und Nieten. 11/05 „Reich und geheimnisvoll“ nennt Indra-Heide das Farbenspiel mit Schwarz, Brombeere und Violett, mit Grün- und Petroltönen, Gold und Bronze. Die DOB-Materialien sind buchstäblich Samt und Seide, es gibt Spitzen und Pelz zu sehen. Leder soll als weiches Glattleder in Antik, Velours und Metallisée eingesetzt werden. Die Bekleidungsformen nutzen Stil-Inspirationen aus „Bohème, Biba, Jugendstil bis Hippie und allgemein Folklore aus aller Welt“. Der Casual-Look wird sich auf Grau und Braun stützen und derbere Oberflächen sowohl in der Bekleidung als auch am Schuh bevorzugen. Baumwolle, Filz und Délavés sind in der Oberbekleidung angesagt, bei den Schuhen fettgriffige Leder, Antikeffekte, Velours, aber auch Lammfell. Die Silhouetten geben sich als cooles Sportswear, machen Anleihen bei Fliegerlook und im Wilden Westen. Abenteuer in Kanada, nordische Folklore und ein Polar-Look sollen im Winter erwärmen. Die Schuhmode favorisiert sportliche Boots und Stiefel jeglicher Couleur zwischen Farmer, Western, Bikern, Workern, aber auch Snow-Boots. Für alle Bereiche prognostiziert Indra-Heide eine Wiederkehr des Rocks, aber auch den fortgesetzten Einsatz von 3/4- und 7/8-Hosen. Bei den Trotteurs sieht die Modeberaterin verrundete, kuppelige Formen durchaus neben den Spitzen der Westernboots. Für die Herrenmode lässt sich analog das Farben- und Formenspiel thematisch adaptieren. Hier setzt die Mode auf Vertrautes: Oxfords und Derby mit Half-Brogue und Full-Brogue-Lochungen. Weiter ein Thema sind Chelsea-Boots sowie Worker- und Western- Boots. Als neue Farben kommen Dunkelgrau, Blau, Neutral und Fuchs hinzu. 11/05 Fred G. Schütz

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