Schuhmarkt

Das Ende der Farbe

Die Mode schöpfte über zwei Saisons farblich aus dem Vollen. Bei den High-Fashion-Designern ist fröhliche Farbigkeit schon im kommenden Sommer verpönt. Für den breiten Schuhmarkt kommt die Trendwende im Sommer 2007. Weiß, Grautöne und pudrige Pastelle bestimmen dann das Bild. SM 01/06

Die Mode schöpfte über zwei Saisons farblich aus dem Vollen. Bei den High-Fashion-Designern ist fröhliche Farbigkeit schon im kommenden Sommer verpönt. Für den breiten Schuhmarkt kommt die Trendwende im Sommer 2007. Weiß, Grautöne und pudrige Pastelle bestimmen dann das Bild. Weiß als Solitärfarbe wird die Modefarbe der Saison 2007, davon sind die Trendexperten im Modekreis Modeurop überzeugt.Weiß, Perlmutt, pudrige Pastelle und pastellige Beigetöne lösen die satte Farbpalette ab. Allerdings nicht vollkommen. In Kombination mit Weiß sind Primärfarben wichtig, in der Modewelt spricht man hier von Nordic Light. Auch Grün und Braun bleiben als Naturthemen erhalten, jedoch dunkler oder „vernebelter“ als bisher. SM 01/06 Und schließlich wird Schwarz als Kontrapunkt zu Weiß eine Rolle spielen. Den Übergang vom „braunen“ Winter in den Sommer schaffen Beige und helle Brauntöne. Diese Übergangstöne werden von Modeurop als die kommerziellsten Farben eingeschätzt. Neben den hellen leichten Tönen bleibt etwas Raum für kräftigere Farbaussagen, doch nicht schreiend, sondern harmonisch subtil. Die ganze Palette der Naturtöne inklusive einem dunklen Grün werden weiter präsent sein. Auch klare Ethnofarben sollen im Sommer 2007 noch zu sehen sein, am besten in Kombination mit Weiß oder Schwarz. IM KOMMEN – Weiß – klare Primärfarben – subtil – verfeinerte Natur – sanft gealtert – Lack und Glanz – Kupfer – frisch und modern – präzise feine Handwerkskunst – einfach und gut LÄUFT AUS – Weiß – helles Grün und Orange – lebhafte Muster und Farben – unbearbeitete Naturmaterialien – stark gealterte Leder – folienartige Metallisées – Gold und Silber – ethnisch oder zu stark Retro – kunstgewerbliche Anmutungen – starke Musterungen Dagmar Rees

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