Schuhmarkt
Spannung für jeden Modetrend: Delfa-Produkte
Spannung für jeden Modetrend: Delfa-Produkte

100 Jahre Spannung

Umrahmt von Bäumen und Feldern liegt der Delfa-Unternehmenssitz in Bickenbach an der Bergstraße. Hier gedeiht Qualität made in Germany: Delfa-Produkte stammen zum größten Teil aus eigenen Werkstätten in Deutschland.

„Wir arbeiten mit eigener Konstruktion und eigenem Werkzeugbau und können daher schnell auf Modetrends reagieren“, betont der kaufmännische Leiter Jörg Sollors. In Deutschland werden die Schuhspanner über die Marke Nico von Bergal Nico Solitaire (BNS), Mainz, vertrieben. Daneben kann der Handel projektbezogen Spezialanfertigungen wie zum Beispiel Sonderformen oder private Labels direkt bei Delfa in Auftrag geben.

„Im Bereich Schuhspanner und Schuhanzieher, unserem Kerngeschäft, sind wir die stärksten Marktpartner mit den höchsten Umsatzanteilen“, so Sollors. Besonders stark verkauften sich derzeit Schaumstoff-Former, die absolut FCKW-frei, abwaschbar und antibakteriell ausgerüstet sind. Hinzu kommen Holzspanner aus Birke, Buche, Pappel und Zeder sowie Schuhanzieher aus Horn, Metall oder Kunststoff. Witzige Modelle sind Anzieher mit Autoschaltknauf, Pferd oder Golfball am Griff. Das Holz der Schuhspanner komme ausschließlich aus natürlichen Aufforstungen, erklärt der Firmenchef. Besonders zu erwähnen ist Aromatic Red Cedar aus speziellen Forsten in den USA.

Gegründet wurde das Unternehmen 1907 von Ludwig Dietrich, der in den damaligen Holzwerken Dietrich die ersten Erzeugnisse unter dem Markennamen Delfa (Der Elegante Leisten Für Alle) herstellte. Nach Kriegsende baute sein Sohn Gustav Dietrich das Unternehmen in Bickenbach wieder auf.Als die Firmengruppe Norbert Schmid KG, Fellbach, das Unternehmen 1968 kaufte, verlagerte sich der Fertigungschwerpunkt auf Kunststofffurnituren. Heute werden Delfa-Produkte weltweit verkauft. 11/07 Sabine Nordsiek

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