Schuhmarkt

Von der Wirtschaftslage beflügelt

Die Einkaufstage im FOM im schweizerischen Spreitenbach verliefen für die Beteiligten sehr positiv. Schweizer Händler wagen mehr Mode. 22/07 Huguette Mazzega

Die Einkaufstage im FOM im schweizerischen Spreitenbach verliefen für die Beteiligten sehr positiv. Schweizer Händler wagen mehr Mode.

Jack Jehli, Repräsentant der englischen Marke Barker Shoes, brachte es auf den Punkt: „Man sah viele zufriedene Gesichter, und Zuversicht lag in der Luft.“ Eine für die Anbieter entsprechend gute Einkaufsrunde, die mit der Info-Messe am 26. August gestartet war, fand damit im FOM in Spreitenbach vom 30. September bis 2. Oktober ihren positiven Abschluss.

Und niemand ärgerte sich groß darüber, dass nach dem ersten, sehr erfolgreichen Veranstaltungs(sonn)tag die zwei restlichen Tage weit ruhiger dahinflossen. Auch war die zweite Hälfte der Ausstellungsfläche nicht besetzt, weil immer mehr Anbieter in den FOM-Showräumen ausstellen.

In nächster Zeit sind allerdings Änderungen vorgesehen: Die jetzige Ausstellungshalle wird aufgegeben, eine etwas kleinere kommt. Die schon auf der Info-Messe beachteten Materialien nahm der Handel im Damen- und Herrenbereich gut auf. Auch freche Zweifarbigkeit durfte es im männlichen Casualsegment sein: Corami verkaufte einen schwarzen Sneakertyp mit knallroten Einsätzen und Dekonähten bestens, bei Timezone lief ein dunkelblauer Canvasschnürer mit silberfarbenem Leder gut. Bei den Damenschuhen sind Ballerinas und Ballerinatypen in starken bis pastelligen Farben angesagt. Gut liefen auch Peep Toes in allen Sprengungen. Hier besonders beliebt: Weiß, Offwhite und hellbeige Töne mit diskreten Silber- oder Goldmustern sowie Metalliséund Perlato-Materialien.

Mut zu frischen Farben bewies der Schuhfachhandel dann auch bei Pantoletten und Zehengreifern. Schmuckelemente und große Klunker durften sein, aber nicht zu viel. Gute Qualität steht bei den Schweizer Verbrauchern wieder im Vordergrund. Das zeigt sich auch beim wachsenden Interesse an Marken, wie etwa die der traditionellen englische Herrenschuster. Man findet sie heute in der Schweiz nicht nur in Großstädten in Topgeschäftslagen, sondern wieder öfters in guten, meist vom Inhaber geführten Geschäften in Kleinstädten und ländlichen Regionen. 22/07 Huguette Mazzega

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