Schuhmarkt

Messen on stage

Die Messelandschaft verändert sich im Eiltempo. Früher gab es wenige große Leitmessen, die die ganze Branche zusammenhielten, jetzt verteilt sich Modekompetenz auf unterschiedliche Standorte und Showrooms. 26/07 Ilona Sauerbier

Die Messelandschaft verändert sich im Eiltempo. Früher gab es wenige große Leitmessen, die die ganze Branche zusammenhielten, jetzt verteilt sich Modekompetenz auf unterschiedliche Standorte und Showrooms.

Der Grund liegt mitunter darin, dass traditionelle, große Messen in die Jahre gekommen sind und nicht mehr profilgenau ihre Ausstellerzielgruppen erfassen. Neu gemischte und segmentierte Orderveranstaltungen kommen dazu und bringen frischen Wind in die Branche. Der Handel ist nicht immer glücklich über diese Entwickung, denn Messen kosten Zeit und Geld.

Wir haben die Bockwurst abgeschafft“, sagte Karl Heinz Müller, Messechef der Bread & Butter, kürzlich auf dem Modehandels-Kongress in Düsseldorf. Messegäste werden demnächst von elBulli, dem Restaurant mit dem zurzeit gefragtesten Koch der Welt, versorgt. Doch nicht nur lukullisch geht die B & B eigene Wege. Events, Shows und Happenings sind das Markenzeichen einer Messe, die sich als Plattform für mega-trendige Kollektionen versteht. Doch Entertainment gefällt nicht allen, die nach Barcelona reisen. „Die Bread & Butter ist eine Partymesse ohne Arbeitswert“, sagt Romy Schönberg von Fifty 6 in Saarbrücken: zu viel Fun, zu viele Events. Doch Müller setzt auf gerade diese Unterhaltung, die diese atemberaubende Messe erst entstehen ließ: Vor sechs Jahren waren es 60 Aussteller. Jetzt sind es 1 000 mit 90 000 Besuchern.

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Infos zu GDS, Riva, Moda made in Italy, Micam, Midec, Mipel, Modacalzado, WSA, B & B, Who’s next finden Sie hier.

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26/07 Ilona Sauerbier

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