Schuhmarkt

Schuhmode en vogue

Mit der jung und sportlich ausgerichteten Who’s next sowie mit der elegant veranlagten Première Classe gab es zwei Veranstaltungen unter einem Dach. Sie bewiesen auch in Sachen Schuhmode große Kompetenz. 04/07 Stephan Kühmayer

Mit der jung und sportlich ausgerichteten Who’s next sowie mit der elegant veranlagten Première Classe gab es zwei Veranstaltungen unter einem Dach. Sie bewiesen auch in Sachen Schuhmode große Kompetenz.

Die ersten Tage im Februar waren in Paris erneut den ersten großen Modemessen des Jahres vorbehalten. Geschätzten 45 000 Besuchern war dies eine Reise wert. Jung und dynamisch gab man sich auch diesmal auf der Who’s next. Die Orderplattform, die schon existierte, als an eine Bread & Butter noch gar nicht zu denken war, überzeugte wieder einmal durch ein reichhaltiges Angebot an so genannter Streetwear. Qualitativ immer noch sehr wertvoll, baute das französische Original in den vergangenen Jahren allerdings quantitativ etwas ab.

Immerhin, es blieben noch rund 660 Anbieter übrig. Die Offerten reichten von Sports-, Street- und Denimwear für Damen und Herren sowie Designerkollektionen (70 %) über Schuhe (20 %), bis hin zu den Accessoires (10 %). Der Bereich Schuhe wurde eindeutig dominiert von Sportschuhherstellern mit Kultstatus, etwa Gola, Converse, K-Swiss, Kappa oder Everlast.

Größter Eyecatcher auf der Veranstaltung war die kunstvolle Komposition eines mit Swarovski-Kristallen verzierten Porsche und Edelsneakern der Marke von Dutch. Die Première Classe machte auch 2007 ihrem Namen alle Ehre. 420 Modemarken gehobener Preissegmente warben um die Gunst des Modefachhandels. Dabei war die Angebotspalette deutlich breiter gestreut als auf der Schwesterveranstaltung. Hauptsächlich ging es um modische Accessoires, etwa Schmuck und Taschen.

Feine Lederwaren (16,5 %) und Schuhe (15,5 %) besaßen akzeptable Anteile. Speziell die Schuhmoden präsentierten sich oft nobel und exklusiv. Kleine Designermarken bestimmten das Bild. Marken unter 150 Euro EKPreis musste man mit der Lupe suchen, eher 200 Euro EK oder sogar mehr waren hier an der Tagesordnung. Extreme Galanterie und aufwendig verarbeitete Stiefel in hochwertigen Ledern waren die Favoriten. 04/07 Stephan Kühmayer

Verwandte Themen
Supreme Kids 2018
Supreme Kids: mit Enthusiasmus in die neue Saison weiter
ECE Black Friday Rabattaktion
Stationärer Handel erwartet umsatzstarken Freitag weiter
Jamaika gescheitert DIHK HDE Der Mittelstandsverbund
Jamaika ist gescheitert – das sagt die Branche weiter
Impressionen von den Fashion Days. Foto: ANWR
Neue Messe kommt mit Sneaker-Wand weiter
Impressionen von der Maroc. Foto: Maroc
Messe Maroc zieht positive Bilanz weiter
Benci Brothers Flagshipstore Zürich
Benci Brothers eröffnet Flagshipstore in Zürich weiter