Schuhmarkt

Die GDS zieht um

Die Düsseldorfer Schuhmesse GDS zieht in Halle 1 bis 7 um und verändert dabei ihre Struktur. Zielsetzung ist eine bessere Orientierung für die Besucher durch logisch aneinander gebundene Lifestyle-Welten. Hallenoptik und Werbemotiv werden sichtbar modernisiert. 10/08 Ilona Sauerbier

Ab der kommenden GDS – International Event for shoes & accessories (12. bis 14. September 2008) wird die Düsseldorfer Messe mit einer neuen Struktur antreten, die stärker in Lifestylewelten und eine klare Orientierung für die Besucher untergliedert ist. „Wir möchten dabei homogene Lifestyle-Welten schaffen, die logisch aneinander gebunden sind“, erklärt GDS-Director Kirstin Deutelmoser. Besonders im hochwertigen Bereich habe sich in den letzten Saisons ein starker Zuwachs vollzogen, dem man stärker in die Planung Rechnung tragen wollte. „Eine große Anzahl renommierter internationaler Marken sind auf die Messe zurückgekehrt und haben die GDS erheblich aufgewertet.“

Der stark begehrte Bereich White Cubes ist ab sofort Schnittstelle zwischen Young Fashion und den progressiven High Fashion Marken. White Cubes soll laut Deutelmoser allerdings nicht wachsen. Im Gegenteil, man plane hier eine noch stärkere Selektion und „eher eine Größenbeschränkung“, so Deutelmoser weiter.

Darüber hinaus haben die Veranstalter beschlossen die Global shoes – Orderplattform für Volumeneinkäufer, um einen Tag zeitversetzt zur GDS in den Hallen 8a und 8b stattfinden zu lassen (11 bis 13. September). Die beiden Haupteingänge Nord und Süd bleiben unverändert.

Essentials: Konsumige Deutsche

Die großen deutschen und europäischen Marken wie Gabor, Manas, Unisa, Ara, Lloyd oder Birkenstock sollen künftig als Basis der GDS unter „Essential“ in Halle 6 zusammengefasst werden. Diesem Bereich zugeordnet sind auch funktionelle Wellness-Marken.

Internationale modische Kollektionen im mittleren Preisbereich wie Donna Carolina, K&S, Maripe, Pons Quintana sehen die Veranstalter ideal positioniert unter „Superior“ in Halle 5. Ab Halle 5 erfolgt der Übergang in Halle 4 wo unter „Upper style“ etablierte Premium-Marken ihren Standort beziehen könnten (Beispiel: Lario, Casadei, Attilio Giusti, Lotusse, Aldo Bruè, Pura Lopez...)

Edle Materialien und ein hoher Verarbeitungsstandart stehen hier im Vordergrund. Das „Upper Style Concept“ bietet zugleich ein modulares Standbausystem. Diesem Bereich angeschlossen ist der „Prime Square“ wo renommierte High-Quality Labels das Angebot bestimmen. Voraussetzung sind handwerkliche Verarbeitung, edles Material wie es van Bommel, Andes, Lorenzo Banfi, Ruggeri oder Dinkelacker einsetzen. „ThePulse“ wird die Area für junge Kreative sein. Hier bestimmen ausgesuchte Design (Nancy Dong, Ellen Verbeek, Celine Lafont…) in „attraktiven Showcases“ das Bild.

Eigene Kinderwelt in 7a

In Halle 7 werden unter dem Konzeptbereich „Bagccess“ Taschen und Accessoires untergebraucht. Besonders hochwertige Marken bleiben bei den Schuhen. Für Taschen sind einheitliche Messestände vorgesehen. „Ausnahmen werden wir diskutieren“, so Deutelmoser. Der Begriff GLS wird dem Gesamtlogo GDS als Dachmarke untergeordnet. Als Zielgruppen sind vorwiegend Schuhfachgeschäfte angesprochen, die ihr Schuhsortiment mit Taschen arrondieren.

Der Bereich „Shop & Deco“ mit typischen Furnituren- Anbietern ergänzt Halle 7.0. Unter „Kidwalk“ bekommen die Kinderschuhanbieter in Halle 7a eine eigene Halle. Hier findet die ganze Welt der Kinderschuhe mit Marken wie Camper, Primigi, Richter, Ricosta oder Naturino ihren stimmigen Rahmen. Anbieter die sowohl Erwachsenen- als auch Kinderschuhe im Sortiment führen, können frei über ihren Standort entscheiden. Populäre konsumige Lifestylemarken wie beispielsweise Mexx, s.Oliver, Skechers oder Kangaroos sind für „Urban Fresh“ in Halle 3 vorgesehen. „Urban active“ ergänzt mit TBS, Tatonka oder Salomon. Die junge wilde Area „Design Attack“ mit ihrem bunten Mix an Lifestylkollektionen und Design-Newcomern schließt sich an.

Kultmarken mit Tradition

„White Cubes“ in Halle 2 bleibt im bewährten Rahmen und konzentriert sich auf progressive High Fashion Labels mit ausgesuchtem internationalem Publikum. Typische Beispiele hierfür sind Joop!, Hugo, Kors by Michael Kors, True Religion, L’Autre Chose. Halle 1: Auf der Basis eines neuartigen Konzepts entsteht unter „Urban Authentic“ eine kreative Themenwelt, wo „Trend ist Tradition“ als Leitgedanke fungieren könnte. Hier finden kultige Heritage-Marken und echte Trendsetter ihren Standort. Markenbeispiele sind Kickers, Dunlop, Dr. Martens, Converse, Replay. Ergänzt wird Halle 1 mit Marken, die für eine klare Mission stehen und eine Philosophie darstellen wie es beispielsweise El Naturalista oder Art sind. 10/08 Ilona Sauerbier

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