Schuhmarkt

Ispo zählte 64 000 Fachbesucher

Gut fünf Prozent mehr als im Vorjahr streiften durch die voll belegten Hallen.Textil- und Schuhfachhandel war stärker interessiert als sonst. 05/07 Kathrin Abler

Die Ispo Winter schloss am 7. Februar mit einem Fachbesucherrekord. An den vier Messetagen kamen insgesamt rund 64 000 Fachbesucher und damit cirka 5 Prozent mehr als im Vorjahr in die voll belegten Hallen der Neuen Messe München. Dort präsentierten in diesem Jahr 1970 Aussteller (2006: 1633) ihre Produktneuheiten und Fashion-Kollektionen der kommenden Wintersaison.

Trotz der unbefriedigenden Schneesituation bestätigen diese Rekordbesucherzahlen das ungebrochene Interesse des Fachhandels an neuen Trends, an der Neuausrichtung und konzentrierten Vorbereitung der kommenden Wintersaison, heißt es aus München. Mit 65 Prozent Auslandsanteil auf Besucher- und 84 Prozent auf Ausstellerseite war auch die internationale Beteiligung hoch. Dabei ist der Besucheranteil aus Osteuropa und Russland überdurchschnittlich angestiegen. Aus dem Textil- und Schuhfachhandel seien mehr Besucher und ein größeres Einkaufsinteresse registriert worden, meldet die Ispo, welche damit ihre Sportstyle-Ausrichtung bestätigt sieht. Waren es 2006 noch rund 40 Prozent, so gaben in diesem Winter über 50 Prozent der Besucher an, sich über das aktuelle Textilangebot – von Funktionsbekleidung bis zu sportorientierter Freizeitmode – informieren zu wollen. 05/07 Kathrin Abler

Verwandte Themen
Chic Shanghai ante portas weiter
Das Marshall-Haus in Nachbarschaft zur Panorama wir ab Januar das neue Domizil der Selvegde Run. Bild: Mila Hacke
Selvedge Run zieht um weiter
Drei Prozent Umsatzplus im Einzelhandel sagt der HDE für den Herbst voraus. Ob tatsächliuch nur die größeren Unternehmen sowie die Onliner davon profitieren, wird sich zeigen. Bild: champc/iStock/Thinkstock
Steigende Handelsumsätze voraus! weiter
Viel Optimismus auf der Micam weiter
Neues kommt im Osten gut an weiter
Carla Costa, Managerin der Expo Riva Schuh, freut sich auf fruchtbare Gespräche in Stockholm.
Riva-Messe trifft nordeuropäische Einkäufer weiter