Schuhmarkt

Erfolgsrezept Concept

Die GDS befindet sich im Aufwind. Mit neuem Logo und dem Ausbau neuer Bereiche will die Messe ihr Profil schärfen und einen weiteren Ausstellerzuwachs erzielen. Das Erfrolgsrezept: Concept Areas. 05/07

Die Märkte befinden sich im Umbruch. Neben vertikalen Konzepten gewinnen Concept Stores im Rahmen einer starken Individualisierung vor allem im Bereich Young Fashion zusehens an Dynamik. Unter einem Dach gebündelt senden Labels mit gleicher Zielgruppe und gleichem Image Impulse und erleichtern die Orientierung in der Fashionlandschaft. Diese Entwicklung macht auch vor dem internationalen Schuhmarkt nicht Halt.

Mit innovativen Konzepten reagiert die GDS/GLS auf die Veränderungen und baut die Concept Areas weiter aus. Vorreiter der Concept Areas auf der GDS/GLS ist die Design Attack, die zur 103. GDS in ihrer 6. Auflage als „Kuhba Libre“ an den Start geht. In Halle 13, wo die gesamte Abteilung Young Fashion beherbergt ist, stehen 111 Jungdesigner und Labels der Streetfashion im Mittelpunkt. Arriviertere Labels stellen gleich neben Newcomern ihre originellen Kollektionen mit Schuhen, Urbanwear, Taschen und Schmuck vor. Ganz neu ist das Standbein Offbeat im Young-Fashion-Bereich.

Das Standkonzept in Halle 13 richtet sich an unkonventionelle Labels. In der Musik setzen sogenannte Offbeats musikalische Akzente und machen den Rhythmus lockerer. Die Kids kommen im authentisch gestalteten Konzeptbereich „kidwalk“ zu ihrem Recht. Bei der Premiere mit dabei sind zahlreiche Namen aus dem mittel- und hochpreisigen Segment wie Camper, Garvalin, Jochie oder Lucky Lion. In Halle 10 und 11 bietet International Selection mit „concept 10“ eine internationale Auswahl modischer Kollektionen von Qualitätsmarken, darunter Nero Giardini, Cerutti, Donna Carolina, Unisa, Lloyd, Azaleia sowie Kennel & Schmenger.

Womit die GDS/GLS die meiste Fahrt aufnimmt, ist mit hochwertigen Exklusivmarken in Halle 9, wo die Bereiche „prime square – value & tradition“, „agents only“ und „white cubes“ unter „Exclusivity“ zusammengefasst sind. Nach der erfolgreichen Premiere von „white cubes – contemporary design“ im September wurde die High-Fashion-Area aufgrund großen Ausstellerzuspruchs ausgebaut. Im puristisch gestylten Umfeld international renommierter Designerlabels und progressiver High-Fashion-Marken präsentieren 130 High-Class-Aussteller den State of Art bei Schuhen und Taschen – 40 mehr als zuvor. Hier schlagen Robert Clergerie, Stuart Weitzman,Vialis oder Hugo Boss ihr Lager auf. Zusätzlich ergänzt der zweite Sonderbereich neben „agents only“, „b...cube“ in Halle 10, mit offenerer Inszenierung der Marken das hochwertige Angebot der Modeagentur Klauser. Mit dabei: die Marken Paris Hilton, La Martina, Alberto Fasciani, Clone und viele mehr.

Sprach Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung Messe Düsseldorf, von einem Pari der Gesamtmesse zum Vorjahr, legte das High-Fashion- und Exklusiv-Segment doch mehr als 30 Prozent zu. Eine wachsende Anzahl an Ausstellern aus Italien, Spanien oder Frankreich erkennt die Bedeutung der GDS/GLS. „Nur Einkäufer, die gut informiert sind“, so Dornscheid, „treffen die richtigen Entscheidungen.“ Dazu tragen die neuen Erlebniswelten von GDS/GLS bei. Hinzu kommt: Die beiden eigenständigen Messen erleben jüngst eine Annäherung bis hin zur Intergration GDS-naher Segmente. Die Besucher sollen von der gesamtmodischen Präsentation von Schuhen, Fashion und Lederwaren profitieren. Kirstin Deutelmoser, Projektleiterin der GDS: „Wir sind dem vielfachen Wunsch zahlreicher GLS-Aussteller und -Besucher nachgekommen und haben die GLS mit der Halle 11 mitten in den Lauf der GDS integriert. Darüber hinaus werden Besucher aber auch Lederaccessoires auf den Ständen zahlreicher GDSAussteller finden. Im Exklusiv-Bereich, im Premium-Segment „white cubes“ sowie in der Young Fashion in Halle 13 setzen wir daher auf die komplette Integration der Lederwaren.“ 05/07

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