Schuhmarkt

Bieten, was die Branche braucht

Die GDS hat eine neue Projektverantwortliche: Kirstin Deutelmoser. Die 40jährige Betriebswirtin und Groß- und Einzelhandelskauffrau hat Mode zum Lebensinhalt gemacht. Sie arbeitete beim Warenhauskonzern Breuninger im Marketing und als Mitarbeiterin einer Unternehmensberatung an der Schnittstelle zwischen Industrie und Handel. Fünf Jahre lang baute sie die Modemessen in Leipzig auf, hauptsächlich die Body Look, die jetzt von der Igedo GmbH, der Veranstalterin der Modemesse CPD in Düsseldorf, aufgekauft wurde. SchuhMarkt Trends & Mode sprach mit Kirstin Deutelmoser über Schuhe und Messen. 11/05

Die GDS hat eine neue Projektverantwortliche: Kirstin Deutelmoser. Die 40jährige Betriebswirtin und Groß- und Einzelhandelskauffrau hat Mode zum Lebensinhalt gemacht. Sie arbeitete beim Warenhauskonzern Breuninger im Marketing und als Mitarbeiterin einer Unternehmensberatung an der Schnittstelle zwischen Industrie und Handel. Fünf Jahre lang baute sie die Modemessen in Leipzig auf, hauptsächlich die Body Look, die jetzt von der Igedo GmbH, der Veranstalterin der Modemesse CPD in Düsseldorf, aufgekauft wurde. SchuhMarkt Trends & Mode sprach mit Kirstin Deutelmoser über Schuhe und Messen. SchuhMarkt: Frau Deutelmoser, wie wichtig sind Ihnen Schuhe für Ihr persönliches Outfit? Kirstin Deutelmoser: Wie viele Frauen habe ich einen Schuhtick. Ich lege sehr viel Wert auf Schuhe. Gute Schuhe sind für mich ein wesentlicher Bestandteil eines modischen Outfits. SchuhMarkt: Was für ein Schuhtyp sind Sie? High Heels oder Komfort? Deutelmoser: Die Optik ist mir sehr wichtig. Doch wie jeder, der wie ich tagelang auf Messen arbeitet, weiß ich bequeme Schuhe zu schätzen. Ich suche deshalb meist beides: Mode und Passform, das schließt High Heels aber keineswegs aus. SchuhMarkt: Was macht eine gute Modemesse aus? Deutelmoser: Bei Modemessen wie bei allen Messen ist es wichtig, dass sich die Besucher umfassend über Neuheiten beziehungsweise Trends informieren können und dass ein Branchenaustausch stattfindet. Eine Messe sollte Anregung für die Zukunft geben und eine gute Stimmung für die nächste Saison schaffen. Natürlich gehört es dann auch dazu, dass Geschäfte gemacht werden.SchuhMarkt: Haben Sie schon konkrete Ideen für die GDS? Deutelmoser: Augenblicklich führe ich viele Gespräche mit der Branche, um zu sehen, welche Marktbedürfnisse es gibt – und dabei natürlich auch zu checken, welche Ideen aus meinen vorherigen Projekten auch für die Schuhbranche umsetzbar wären. Der zur 100. GDS eingeschlagene Weg, die Informations- und Trendfunktion zu stärken und die Verbindung zur Stadt und Kultur herzustellen, sollte auf jeden Fall fortgeführt werden. SchuhMarkt: Sind schon für die Frühjahrs-GDS Änderungen zu erwarten? Deutelmoser: Messen werden sehr langfristig geplant. Große Veränderungen sind deshalb bis Frühjahr kaum noch möglich. Ich bin aber auch überzeugt, dass es richtig ist, sich vor neuen Konzepten die Zeit zu geben, Gespräche mit der Branche zu führen und die Fakten zu bewerten. 11/05 Dagmar Rees

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