Schuhmarkt

Bread & Butter, Who’s next/Première Classe, GDS und Copenhagen Fashion Week

Bread & Butter: Neue Ordnung in den Hallen Die Bread & Butter ist für Überraschungen bekannt. Deshalb dürfen sich die Modeleute auf spannende Tage in Barcelona freuen. Zur Einstimmung gibt es am Vorabend der Messe einen ungezwungenen Abend unter freiem Himmel. 12/08 Lisa Dartmann

Bread & Butter: Neue Ordnung in den Hallen

Die Bread & Butter ist für Überraschungen bekannt. Deshalb dürfen sich die Modeleute auf spannende Tage in Barcelona freuen. Zur Einstimmung gibt es am Vorabend der Messe einen ungezwungenen Abend unter freiem Himmel.

Am anderen Tag geht es dann mit dem Business los. Die Bread & Butter bietet mit rund 850 Brands ein breites Spektrum sämtlicher Produktbereiche. Messechef Karl-Heinz Müller hat das Profil der Kernsegmente und ihrer Marke weiter gestärkt und ausgebaut. „Wir sind glücklich darüber, wie alles läuft, und wollen den Besuchern noch mehr Service bieten.“ Neu ist die Plattform The Source für Stoff- und Zutaten-Lieferanten mit rund 25 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche für rund 100 Aussteller in den Hallen 6 und 7. Die Stände sind einheitlich gestaltet mit jeweils circa 60 bis 70 qm Fläche.

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12/08 Lisa Dartmann

24Generell wurde rund um die Fira neue Ordnung geschaffen, damit die erwarteten 100 000 Besucher schnell und reibungslos in die Hallen kommen. Durch einen neuen, ausgedehnten Eingangsbereich am Placa d’Espanya werden die Besucher strukturiert und schnellstmöglich auf das Gelände geleitet. Der starke Besucherverkehr innerhalb des Messegeländes und der einzelnen Hallen kann dadurch bereits zu frühester Stunde noch weiter gesteigert werden. Hauptverkehrsader ist der Boulevard, der sich wie ein roter Faden durch die Tradeshow zieht. Er leitet die Besucher ideal durch alle Areas, niemand verläuft sich im Hallengewirr. Durch zusätzliche Eingänge werden die einzelnen Hallen optimal erschlossen. Die Denim Base wartet mit zwei neuen -Eingängen auf und bietet einen direkten Übergang zur Fashion Now. Die Sport & Street Area entzerrt mit einem neuen Eingang auf Level 0 den unteren Teil der Halle. Die neu definierten Areas Denim Base, Fashion Now, Sport & Street, Urban Superior, Sportswear und die B&B Studios geben Brands und Labels die Möglichkeit, sich noch stärker zu profilieren. Die Urban Superior mit exklusiven Neuzugängen bietet in dieser Saison klare Strukturen durch ihre fünf Hauptsegmente Women, Men, Unisex, Luxury Denim/Upper Shirt und Casual Sportswear. Der Fashion Funpark bietet einen bunten Mix aus Womens- und Menswear. Schuhe und Accessoires sind den einzelnen Areas zugeordnet. Insbesondere für die Schuh- und Accessoires-Branche ist die Bread & Butter inzwischen zu einer wichtigen Leitmesse für modische Kollektionen geworden. Karl-Heinz Müller: „Schuhe und Accessoires werden immer wichtiger und gehören zur Gesamtaussage eines jeden Sortiments.“ Die Bread & Butter zeigt mit ihrem Markenmix aus Bekleidung, Schuhen und Accessoires, wie ein junger Einzelhandelsstore ideal bestückt sein kann. ld Karl Heinz Müller: „Wir wollen unseren Besuchern noch mehr Service liefern.“ Zweimal jährlich präsentieren sich die beiden Modemessen Who’s next und Première Classe in enger Kooperation und unter einem gemeinsamen Dach. Jeweils Ende Januar und Anfang September ist das Pariser Ausstellungsgelände am Porte de Versailles Schauplatz beider Ereignisse. 1000 Aussteller zeigen ein breites Spektrum an Bekleidung und Accessoires. Auch der Bereich Schuhmode kann sich mit rund 200 Marken sehen lassen. Die Who’s next wird durch junge, progressive Mode dominiert. Urban- und Streetwear sowie Denimmoden stehen im Vordergrund. Entsprechend stark ist die Dominanz der Sportswear- und Lifestylemarken bei Schuhen. Gepflegtere Mode ist eher das Leitmotiv der Première Classe, wo Marken wie Stephane Kélian, Robert Clergerie, Jaime Mascaro oder Beverly Feldman präsent sind. Beide Messen litten zuletzt an deutlichem Besucherschwund. Nur 43 000 Fachbesucher kamen zuletzt nach Paris: rund elf Prozent weniger als im Vorjahr. Nächste Messe: 4. bis 7. September www.whosnext.com, www.premiere-classe.com WHOS NEXT/PREMIÈRE CLASSE Paris verliert deutlich Besucher 850 Brands sind auf der Bread & Butter in Barcelona zu finden. MITTELDEUTSCHE SCHUH MESSEN shoe start 16. bis 17. August 2008 www.mmc-shoestart.de shoe time 26. bis 28. September 2008 www.mmc-shoetime.de MMC Mitteldeutsches Mode Center Münchener Ring 2 • 04435 Schkeuditz/Leipzig Telefon: 034204 31313 • Fax: 034204 31310 www.mmc-leipzig.de GDS Die GDS zieht um Die Düsseldorfer Schuhmesse GDS zieht in Halle 1 bis 7 um und bekommt dabei eine neue Struktur. Ziel ist eine bessere Orientierung für die Besucher durch logisch aneinander gebundene Lifestyle-Welten. Besonders im High-End-Fashion-Bereich legt die Messe deutlich zu. „Viele renommierte Marken sind auf die Messe zurückgekehrt“, freut sich GDS-Projektleiterin Kirstin Deutelmoser. Die wichtigsten Änderungen: „White Cubes“ wird zur Schnittstelle zwischen Young Fashion und den progressiven High-Fashion-Marken. White Cubes soll trotz starker Nachfrage nicht wachsen, sondern stärker selektiert werden. „Global Shoes“, die Orderplattform für Volumeneinkäufer, wird zeitlich verrückt vom 11. bis 13. September in den Hallen 8a und 8b stattfinden. Einen neuen inhaltlichen Block bilden die „Essentials“ in Halle 6. Hier sind große deutsche und europäische Marken wie Gabor, Manas, Unisa, Ara, Lloyd oder Birkenstock vertreten sowie Wellness-Marken und Funktionsschuhe zu finden. „Superior“ ist die Überschrift für Halle 5, wo internationale modische Kollektionen im mittleren Preisbereich versammelt sind. Darunter sind zum Beispiel Donna Carolina, K & S, Maripe oder Pons Quintana. Gleich daneben, in Halle 4, heißt das Motto „Upper Style“. Etablierte Premium-Marken stellen dort aus. In unmittelbarer Nachbarschaft ist der „Prime Square“ mit dem Schwerpunkt „High-Quality-Labels“ wie van Bommel oder Dinkelacker. „The Pulse“ wiederum ist der Platz für junge, kreative Marken wie Nancy Dong, Ellen Verbeek oder Celine Lafont. Die Halle 7 beherbergt Taschen und Accessoires sowie Furniturenanbieter. Kinderschuhe sind überwiegend im „Kidwalk“ in einer separaten Halle untergebracht. Lifestylemarken wie Mexx oder s.Oliver sind bei den „Urban Freshs“ in Halle 3 zu finden. Marken wie Tatonka oder Salomon gehören zu „Urban Active“. „White Cubes“ in Halle 2 bleibt auf progressive High-Fashion-Labels wie beispielsweise Joop, Ash, Michael Kors, Hugo oder True Religion konzentriert. In der Halle 1 sind Marken zu finden, die eine besonderer Philosophie mitbringen. Das sind Marken wie El Naturalista oder Art. sb Kirstin Deutelmoser: „Homogene Lifestylewelten schaffen.“ Beim innovativen Handel gefragt: modische Besonderheiten aus dem Norden. COPENHAGEN FASHION WEEK Nordische Frische Skandinavische (Schuh-)Mode ist in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus gerückt. Mit ihren frischen Ideen haben die Designer aus dem Norden auch hierzulande viele Fans gefunden. Darum gehört die Fashion Week in Kopenhagen zum Geheimtipp vieler Einkäufer – und dies, obwohl überwiegend Bekleidung gezeigt wird. Die CPH Vision in den Økneshallen zog zuletzt rund 25 000 Besucher an; am Standort CIFF im Bellacenter kamen 29 000 Besucher, um mehr als 2100 Marken von rund 1000 Ausstellern zu sehen. Im Bellacenter sind außerdem ganzjährig geöffnete Showrooms. Neben heimischen Marken wie Billi bi, Blend oder Psycho Cowboy ist hier ein Markenmix zu finden, unter anderem mit Gabor, Merrell, K-Swiss, Vans, Airstep und Tommy Hilfiger. Nächster Termin: 6. bis 10. August. san

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