Schuhmarkt

Camel active baut Shop-in-Shop aus

Mit 42,3 Mio. Euro Umsatz erreichte Camel active by Gabor, Rosenheim, in 2005 ein Umsatzplus von 14 Prozent. Insgesamt wurden 1,08 Mio. Paar Schuhe abgesetzt. 03/06 Dagmar Rees

Bei Herrenschuhen liegt die Marke inzwischen auf Platz 2 bei den Abverkäufen und auf Platz 4 bei den Umsätzen.Mit 42,3 Mio. Euro Umsatz erreichte Camel active by Gabor, Rosenheim, in 2005 ein Umsatzplus von 14 Prozent. Insgesamt wurden 1,08 Mio. Paar Schuhe abgesetzt. Die Marke wuchs in Deutschland stärker als im Ausland, bei Damen stärker als bei Herren. Der Damenanteil beträgt ein Viertel. Als Herrenmarke lag Camel active laut der von Geschäftsführer Heiner Terbuyken präsentierten Etos-Auswertung für 2005 mit einem Marktanteil von 4,8 Prozent in Deutschland auf Platz 4 hinter Rieker, Ecco und Lloyd. Bei den Abverkäufen erreichten die Schuhe eine Quote von 65 Prozent und liegen damit in der Rangliste auf Platz 2 hinter Rieker. Camel active setzt weiterhin auf das „2 for 1“-Programm, mit dem Händler noch während der Saison Schuhe zurückschicken und gegen andere Modelle eintauschen können. Außerdem setzt Terbuyken auf die in 2005 erstmals eingeführten Shop-in-Shops. In 2005 wurden 12 Shopin- Shops eingerichtet, für Frühjahr/Sommer stehen 12 weitere fest, 22 Anmeldungen liegen vor. In Quadratmetern ausgedrückt wurden in der zweiten Jahreshälfte 2005 insgesamt 115 Quadratmeter eingerichtet, für die erste Jahreshälfte 2006 sind 150 Quadratmeter in Deutschland sicher. Insgesamt 8 Händler haben sich dabei für eine Flächenbewirtschaftung durch Camel active entschlossen. Dabei teilt der Händler 65 Prozent der Order ein, den Rest disponiert Camel active. Dies spare den Händlern auf jeden Fall Aufwand, so Terbuyken. Ob die Händler damit auch wesentlich bessere Umsätze erreichten, könne nach den ersten Erfahrungen mit nur drei Händlern noch nicht gesagt werden. 03/06 Dagmar Rees

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