Schuhmarkt

Shops starten durch

Relativ spät, 2005, ist Camel active Footwear mit einem eigenen Shop-in-Shop-Konzept gestartet. Doch seit dem sind bereits 169 SiS in Deutschland eingerichtet worden. Und es wird weiter so wachsen, ist Stefan Jenner überzeugt. 22/07 Peter Skop

Relativ spät, 2005, ist Camel active Footwear mit einem eigenen Shop-in-Shop-Konzept gestartet. Doch seit dem sind bereits 169 SiS in Deutschland eingerichtet worden. Und es wird weiter so wachsen, ist Stefan Jenner überzeugt.

Seit April 2007 ist Stefan Jenner als Retail Manager bei der Gabor-Tochter Gabor Footwear GmbH – Camel active in Rosenheim an Bord. Der gelernte Schuhhändler soll das Shop-in-Shop-Konzept des Lizenznehmers noch weiter pushen. „Ich glaube, dass meine vorherige Tätigkeit im Schuhhandel von Vorteil ist, weil man sich besser in den Handelspartner hineinversetzen kann“, erklärt Jenner, der das Risiko für den beteiligten Händler möglichst gering halten will.

Dabei hat die Entwicklung der Camel-active-SiS auch bisher schon ein bemerkenswertes Tempo gezeigt. Seit der Einführung 2005 sind bis heute 169 Shops eingerichtet worden. Besonderes Augenmerk will man im Hause Camel active nun auf die internationale Expansion legen, so Jenner, der für die SiS-Lösungen sowohl im Inland wie auch europäischen Ausland zuständig ist. Ein Ende des Booms sieht er jedenfalls noch nicht – auch in Deutschland nicht. „Aufgrund der individuellen Größen unserer SiS sehen wir künftig gute Chancen, die Partnerschaften noch auszubauen“, zeigt er sich überzeugt.

Den Erfolg führt das Unternehmen auf mehrere Faktoren zurück. Unter anderem eine hohe Markenbekanntheit, abverkaufsstarke Kollektionen, kommerzielle Preislagen, Produktqualität, Lieferpünktlichkeit, Marketingunterstützung, Nachlieferfähigkeit und nicht zuletzt auch ein attraktives „2 for 1“-Programm. Dabei haben Händler die Möglichkeit, ein schlecht laufendes Paar gegen zwei abverkaufsstarke Paare auszutauschen. Die Sortimentsverantwortung liegt bei diesem Modell aber weiterhin voll und ganz beim Händler.

Gibt er jedoch ein Stück Verantwortung ab, indem er nur die Erstorder selbst tätigt und dann die Fläche von Camel active selbst bewirtschaften lässt, so kann er sogar die „1 for 1“-Option nutzen, bei dem jedes schlecht laufende Paar gegen ein abverkaufsstarkes getauscht werden kann. Natürlich gibt es auch spezielle SiS-Rabatte und/oder Übernahme von Möbelkosten bei der Einrichtung des SiS. Bevorzugungen bei Nachorder oder Marketing-Aktionen und die Stellung von POS-Deko-Paketen gehören zum Programm.

Darüber hinaus unterstützt Camel active den Handel durch Schulungen des Verkaufspersonals. Auch lassen sich Merchandiser alle vier bis sechs Wochen blicken, um den SiS auf Vordermann zu bringen, bzw. zu halten. Die Quadratmeterumsätze beziffert Jenner auf 4000 bis 12 000 Euro. Im Schnitt seien es um die 5000 Euro. Zur Lagerumschlagsgeschwindigkleit hingegen wird seitens Camel active keine Aussage gemacht, da die Fläche nicht voll bewirtschaftet wird. Noch eine Besonderheit gibt es bei Camel active- Footwear: Im Programm sind lediglich Shop-in-Shop. Monomarkenstores werden nur mit Textil zusammen angeboten und laufen dann über den Lizenzgeber CMLC. 22/07 Peter Skop

Verwandte Themen
Neue Inneneinrichtung bei Shoe4You in Stuhr-Brinkum
Shoe4You an drei Standorten mit neuem Design weiter
CCC Schuhmode expandiert kräftig weiter
Die Inhaber der Langel Schuhe GmbH: Sandra und ihr Bruder Lutz Langel
Langel Schuhe mit neuem Konzept weiter
Drei Prozent Umsatzplus im Einzelhandel sagt der HDE für den Herbst voraus. Ob tatsächliuch nur die größeren Unternehmen sowie die Onliner davon profitieren, wird sich zeigen. Bild: champc/iStock/Thinkstock
Steigende Handelsumsätze voraus! weiter
Schuhhaus Hofstetter eröffnet nach Umbau weiter
Outdoor fokussiert Einkäufer weiter