Schuhmarkt

Lara Manni will in den Handel

Bislang waren Eigenmarken das Schwerpunktthema des italienischen Familienunternehmens Lara Manni in Ancona. Jetzt hat die hochwertige Damenschuh-Kollektion eine eigene Design- Handschrift und möchte den Handel erobern. Der Vertrieb wird europaweit neu strukturiert. 09/08 Ilona Sauerbier

Bislang waren Eigenmarken das Schwerpunktthema des italienischen Familienunternehmens Lara Manni in Ancona. Jetzt hat die hochwertige Damenschuh-Kollektion eine eigene Design- Handschrift und möchte den Handel erobern. Der Vertrieb wird europaweit neu strukturiert.

Wir besetzten eindeutig das Feld New Classics und sehen uns im Umfeld von Leombruni, Gritti aber auch Tod’s“, sagt Urs Buser, der seit zwei Jahren die Marke über seine Agentur Shoe workshop in Bad Tölz vertreibt. Buser erwähnt Tod’s deshalb sehr stolz, weil Lara Manni in seinen Produktionsstätten jährlich 10 000 Paar Schuhe für Tod’s produziert und sich insofern auf hochwertige Sachetto-Machart sowie die Fertigung superleichter Mokassins und Sneaker versteht.

„Qualitativ sind wir auch wie Tod’s“, ergänzt Buser, „nur eben günstiger.“ Ausgesuchte Großfilialisten bleiben dennoch weiterhin Abnehmer für Eigenmarken. Inzwischen gehören zu Lara Manni aber nicht nur komfortable Mokassins, auch Ballerinas, Pumps, Stiefel, Stiefeletten, Ankleboots und Trotteurs machen die inzwischen 250 Modelle umfassende Kollektion zum kommenden Winter 2008 rund. Bevorzugt aus Lack, gelacktem Kroko, Spazzolato, Velours, weichen Narbenledern oder im Materialmix. Alles aufgelockert durch Fell und Felloptiken, Gummi- und Kreppsohlen sowie federleichte Microlight-Sohlen.

Verkaufspreislagen pendeln zwischen 139 und 159 Euro für Pumps, Stiefeletten kosten bis 199 Euro und Langschaftstiefel um 299 Euro. Wichtig ist, dass alle Modelle immer sehr leicht und geschmeidig verarbeitet sind. Eine Taschenkollektion rundet die Schuhmodelle ab. Urs Buser, der ehemals noch für Brunate tätig war, liefert derzeit an 150 kaufende Kunden in Deutschland. Salamander ist der wichtigste Kunde in Österreich und in Osteuropa eine der wichtigen Exportadressen. Auch große Textilhändler, die „ein gutes Schuhkonzept haben“, zählen zur Kundenliste.

Bislang sind Deutschland, Österreich und die Schweiz die wichtigsten Absatzmärkte für den Schweizer.In allen europäischen Ländern und in Skandinavien soll es künftig aber eigene Agenturen geben. Saisonal 40 000 Paar verkaufter Schuhe werden damit angestrebt. 09/08 Ilona Sauerbier

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