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Foto: Zalando
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Zalando trotz Umsatzplus im Abwärtsgang

Zalando hat seine vorläufigen Geschäftszahlen des ersten Quartals bekannt gegeben. Den Anlegern gefallen die Ergebnisse offensichtlich nicht.

Die Zalando SE rechnet für das erste Quartal mit einem Umsatz zwischen 971 und 987 Millionen Euro, was einem Wachstum von 22 bis 24 Prozent entsprechen würde. Das bereinigte Ebit wurde mit 10 bis 30 Millionen Euro (1 bis 3 % Marge) angegeben.

Dies scheint den Anlegern jedoch nicht genug zu sein, jedenfalls hat man wohl mehr erwartet, denn der Aktienkurs fiel am Morgen des 19. April, dem Tag der Bekanntgabe, bis Mittag 14 Uhr um 4,96 Prozent von 40,35 Euro auf 38,35 Euro.

Die endgültigen Zahlen werden am 9. Mai bekannt gegeben. Am 20. April soll dann die Tagesordnung für die Jahreshauptversammlung am 31. Mai bekannt gegeben werden. Der Aufsichtsrat wird Shanna Prevé (Google Consumer Hardware Group) und Dominik Asam (Infineon Technologies) vorschlagen.

Ärger mit der Kreuzberg-Szene

Der Versandhändler platzt aus allen Nähten. Der als "Zalando-Campus" neben der Mercedes-Benz-Arena in Friedrichshain geplante Komplex, der die Zalando-Zentrale sein wird, reicht offensichtlich jetzt schon voraussichtlich nicht aus. Daher hat der Online-Riese sich ausgerechnet eine in der Berliner Szene hart umkämpfte Brache, die sogenante Cuvry-Brache als weiteren Standort für Büroflächen ausgesucht. Kritiker sehen die „Kiezstrukturen“ in Gefahr. Zalando weist auf das förderlichen Aspekt der durch die Mitarbeiter entsteht, die das Umfeld nutzen, hin.

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