Schuhmarkt
Screenshot: paylesscorporate.com
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Schuhdiscounter Payless insolvent

Der US-Schuhdiscounter Payless hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt.

Rund 400 Filialen will der US-amerikanische Schuhdiscounter Payless ShoeSource, Topeka, schließen, nachdem das Unternehmen am 4. April Insolvenz angemeldet hat. Diese betrifft sowohl die US-amerikanischen als auch die Hongkong basierten Unternehmen. Als eine Ursache nennt Payless den sich verschärfenden Wettbewerb mit Online-Händlern. Payless will eigenen Angaben zufolge den Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des Insolvenzrechts nutzen, um seine Schulden zu restrukturieren, den Ladenauftritt zu überdenken und das Business zu relaunchen. Neben einer Schuldenreduktion von 50 Prozent werden geringere Zinszahlungen sowie die Auflage von Fonds angestrebt.

„Dies ist eine schwierige aber notwendige Entscheidung, hervorgerufen durch die anhaltenden Herausforderungen in der Handelslandschaft, die sich eher noch intensivieren werden“, stellte Paul Jones, CEO von Payless, fest.

Payless beschäftigt mehr als 22.000 Menschen in mehr als 4.000 Geschäften in 30 Ländern. Das Unternehmen reiht sich ein in eine Liste von amerikanischen Unternehmen, die in den letzten Monaten in Schwierigkeiten geraten sind, wie K-Mart, Sears, Aerospostale, American Apparel oder JC Penny. Selbst das erst 2014 eröffnete Flaggschiff der Ralph-Lauren-Marke Polo in New York soll geschlossen werden. Nach Schätzungen des Textil-Fachblatts Textilwirtschaft könnten bis Ende des Jahres bis zu 3.000 Geschäfte im Modebereich schließen müssen.

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