Schuhmarkt
Der Zalando-Vorstand (v.l.): Rubin Ritter, Robert Gentz und David Schneider
Der Zalando-Vorstand (v.l.): Rubin Ritter, Robert Gentz und David Schneider

Zalando-Gewinn leicht gesunken

Das Umsatzwachstum Zalandos ist ungebrochen, doch aufgrund erhöhter Investitionen ist der Nettogewinn von Zalando im ersten Halbjahr um rund 2,2 Prozent gesunken.

Am 10. August hat der Mode- und Schuhhändler Zalando seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal und das Halbjahr 2017 bekannt gegeben. Der Umsatz wuchs demnach im ersten Halbjahr 2017 auf 2.080,7 Millionen Euro, das sind 21,5 Prozent mehr als die 1.712,6 Millionen Euro des ersten Halbjahrs 2016.

Starkes Umsatzwachstum, wenn auch auf relativ niedrigem Niveau, verzeichnet der Posten „Sonstige“. In ihm sind Aktivitäten wie Zalando-Lounge, die Outlet-Stores sowie die neuen Plattforminitiativen zusammengefasst. Hatte es hier im ersten Halbjahr letzten Jahres bereits ein Wachstum von 72,6 Prozent gegeben, so lag es in diesem Halbjahr immerhin noch bei 40,1 Prozent und erreichte 164,7 Millionen Euro.

Das bereinigte Ebit lag mit 102,1 Millionen Euro nur leicht über dem Vorjahr (101,2 Mio. Euro). Die Steigerung der Fullfillmentkosten und des Investitionsaufwands trugen zur Verringerung des Nettogewinns von 55,5 Millionen Euro auf 52,6 Millionen Euro (-2,2 %) bei.

Der Investitionsaufwand belief sich im ersten Halbjahr 2017 ohne Unternehmenszukäufe auf 130 Millionen Euro, wobei überwiegend in Infrastruktur und selbst entwickelte Software investiert wurde. Zalando peilt für das Gesamtjahr Investitionsausgaben ohne Unternehmenszukäufe in Höhe von rund 250 Millionen Euro an

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