Schuhmarkt

Mit Lifestyle auf dem Umsatztrip

Die Gabor Footwear GmbH hat mit der Marke camel active eine Erfolgsgeschichte hingelegt. Mit 21 Prozent Umsatzplus zeigt sich Geschäftsführer Heiner Terbuyken zufrieden. 03/07 Ilona Sauerbier

 

Die Gabor Footwear GmbH hat mit der Marke camel active eine Erfolgsgeschichte hingelegt. Mit 21 Prozent Umsatzplus zeigt sich Geschäftsführer Heiner Terbuyken zufrieden.

Authentische, natürliche Männer sind es, die sich mit camel active identifizieren und den Markenkern ausmachen. Männer, die ihr Ziel vor Augen haben, Entschlossenheit, Bewegung und Dynamik lieben. So wie es die neue Image-Kampagne „Wind Trail Explore“ darstellt, wo echte Kerle durch die Mongolei und die Wüste Gobi trecken. Entschlossen peilt auch Heiner Terbuyken, Geschäftsführer der Gabor Footwear GmbH in Rosenheim, die nächste Umsatzhürde an. „Wir haben unseren Gesamtumsatz um 21 Prozent auf 52 Mio. Euro steigern können“, sagt Terbuyken. „Das dürfte außer Geox keiner geschafft haben.“

Mit einer Paarzahl von 1,2 Millionen (+19 Prozent) gehört das Unternehmen laut Etos-Studie zum viertgrößten Anbieter von Herrenschuhen. Rieker, Ecco und Lloyd besetzen die ersten drei Plätze. Geox, Clarks und Fretz Men belegen Platz fünf bis sieben. Camel active hat einen Importanteil von 33 Prozent, der sich auf 33 Länder verteilt. Die wichtigsten Märkte sind Belgien, Russland und die Schweiz. Im zurzeit sehr schwierigen Herrenschuh-Markt verzeichnet camel active beim Erstordergeschäft für die Sommersaison gesamt 580 000 Paar Schuhe. Dabei entwickelten sich Damenschuhe mit 169 000 Paaren (+29 Prozent) recht erfreulich. Männerschuhe wurden in der letzten Saison 411 000 Paar in der Erstorder geschrieben, was einem Plus von 11 Prozent entspricht.

Damenschuhe halten knapp 30 Prozent des Gesamtumsatzes, was Terbuyken gerne „zu pari ausbauen möchte“. Die Abverkäufe für Herbst/Winter waren bis Ende Dezember mit 61 Prozent Damenschuhen und 59 Prozent Männerschuhen „nicht so erfreulich.“ Dennoch steht Camel Active laut Etos auf dem zweiten Platz des Abverkauf- Rankings hinter Rieker und vor Geox. Ein wichtiges Wachstumsfeld sind für die Rosenheimer die derzeit 44 Shop-in-Shop-Konzepte. 3,7 Millionen Euro tragen sie zum Umsatz bei. Mit Verkaufsflächen zwischen fünf und 30 Quadratmetern sowie Umsätzen von 2430 bis 11 900 Euro/qm in Spitzenlagen entwickl sich dieser Bereich gut. „Bis Ende 2007 könnten es 70 Shops sein“, mutmaßt Heiner Terbuyken. Brandstores mit dem kompletten Camel-Programm, die über Lizenznehmer CMLC betreut werden, existieren derzeit 144. 1200 Kunden kaufen in Deutschland Schuhe von Camel Active. Davon nutze jeder dritte die neu installierte B2B-Internetplattform.03/07 Ilona Sauerbier

 

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