Schuhmarkt
ANWR Zukunftsthemen für den Handel
Die ANWR möchte ihre Partner in die Zukunft begleiten. (Foto: I. Sauerbier / SchuhMarkt)

ANWR: den Händler bei Marktveränderungen begleiten

Auf einer regionalen Rundreise, mit fünf Veranstaltungen an fünf unterschiedlichen Orten, stellt das Team der ANWR in diesen Tagen Zukunftsthemen vor, die den Handel in nächster Zeit bewegen werden.

„Blicken Sie mit uns gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft“, sagte Günter Althaus zu seinen Gästen auf dem Mainhausener Campus, wo neben den Veranstaltungsorten München, Schkeuditz, Hannover und Düsseldorf eines der Zukunftsforen stattfand. Zur Zukunft gehöre beispielsweise, „dass in absehbarer Zeit nichts mehr über die Tastatur oder Texte läuft“, so Althaus. Die Kommunikation erfolge über die Sprache, über Bewegtbilder, und in dem großen Angebot digitaler Herausforderungen gelte es, sich die Kernthemen herauszupicken.

Für ihre Mitgliedsfirmen haben die ANWR-Vordenker daher ein Programm zusammengestellt, das brennende Themen umreißt. „Die Zukunft bietet dem Schuhhandel tolle Chancen, heißt es – und stellt ihn gleichzeitig vor neue Herausforderungen. Trends wie Social Media und Online-Shopping verändern den Handel und die Marktentwicklung.

Eines der angesagten Themen von Marketingexpertin Franziska Dratwa, war, wie wichtig sich „die Kundenkarte auf die erfolgreiche Kundenbindung“ auswirkt und was professionelles Kundenmanagement ausmacht. Wie sich neue Märkte durch mehr Online-Reichweite erobern lassen, war das Thema von Alexander Hock über „Schuhe.de und Marktplätze.“

Ein spannendes Programm für den Handel ist zweifelsohne auch das „Automatische Sneakermodul“, das auf der letzten ANWR-Messe vorgestellt wurde, und ab sofort dem Handel angeboten wird. Fritz Terbuyken: „Die Modeströmung Athleisure wird uns weiter begleiten“, sie werde aber von vielen Händlern noch vernachlässigt. Sportmarken belegen inzwischen knapp 14 Prozent des Zentralregulierungsumsatzes. Über das Sneakermodul kann der Händler auf verkaufsstarke Artikel der globalen Sportmarken zugreifen und somit eine größere Vielfalt bieten.

Weitere Zukunftsthemen waren „Technik von morgen – einfach, digital, sicher: Wie setzt man seine Ressourcen optimal ein.“ Ferner „HandelsCockpit – Fokus Ware: Besser mit Daten steuern.“ Die Zukunft der Verbundgruppe war das abschließende Thema, das Günter Althaus unter anderem am Beispiel Mücke und den Erfahrungen und Erkenntnissen daraus, gezeichnet hat. Dass der stationäre Handel überleben wird, davon ist Althaus zu 100 Prozent überzeug, und bestärkt den Genossenschaftsgedanken: „Wir wollen aber die Händler begleiten beim aktiven Eingriff in die Marktveränderungen.“

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