Schuhmarkt

Für die Großstadt

Ara hat mit seinen Neueröffnungen in Köln und Düsseldorf ein neues Ladenbaukonzept verwirklicht. Nicht ganz Ara-typisch setzen sie auf ein eher großstädtisches Publikum. Das alte Shop-Konzept wird aber beibehalten. 12/06 Peter Skop

Ein neues Shop-System hat die Ara Shoes AG in Düsseldorf und Köln verwirklicht. Betreiber der Shops ist die Familie Gradias, die zwischen den beiden Städten ihren Firmensitz hat.

Geplant wurden die Geschäfte durch das Architektenbüro Unzen aus Mönchengladbach; der Innenausbau wurde durch die Firma Schlechter & Co. aus Wuppertal realisiert. Ziel war, den Geschäften ein eher großstädtisches Aussehen zu verleihen und den Kundinnenkreis für Ara auszuweiten, erklärt Sebastian Meyer, Verantwortlicher für das Ara-Shop-System.

Das Ambiente soll den von der Großstadt verwöhnten Kunden gerecht werden und eine höhere Wertigkeit ausstrahlen.Weiß lackiertes Glas in Kombination mit weißem Holz wird mit dunkelbraunem Markassar-Holz akzentuiert. Der Kontrast zwischen urbanem Ladenstyling und warmer, einladender Atmosphäre wird insbesondere durch das Ara-typische Rahmenmöbel auf der Stirnwand erzielt. Das Ara-Logo aus hinterleuchteten Einzelbuchstaben sorgt auch nach Ladenschluss für Tiefenwirkung des Shops.

Ungewöhnlich geformte Sitzmöbel, Beistelltische oder ara-rote Tischleuchten sorgen für Wohnzimmeratmosphäre. Ergänzend zu den Ara-Lifestylemotiven kommen Diakästen zum Einsatz, deren hinterleuchtete Bildmotive in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden können. Markenlogos wurden entweder auf der Rückseite der lackierten Glasflächen aufgebracht oder in Form von Acrylbuchstaben aufgeklebt. Das neue Konzept soll in erster Linie an Top-Standorten in Großstädten zum Einsatz kommen. Das bereits vorhandene Shop-System, das jüngst um Kartonmöbel und Handtaschenpräsenter ergänzt wurde, wird weiter für Kleinstädte und Shop-in-Shop angeboten. Derzeit hat Ara rund 500 Flächenkonzepte verwirklicht.Davon sind 66 reine Ara-Shops. Vielfach finden sich Ara-Shop-in- Shops bereits in Mehrmarkenshops. Die Shop-Partner sind nach Meyers Angaben bei der Sortimentsauswahl frei. Erwartet wird jedoch die Abnahme von 100 Modellvarianten in Monomarken-Stores und 60 in Shop-in-Shops. Wichtig sei, die Kollektion in der Breite optimal darstellen zu können. Eine Mindestpaarzahl werde jedoch nicht vorgegeben.

Ein Vorteil des Shop-Partners ist der Zugriff auf ein spezielles Shop- Lager zur Nachdisposition. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden sei die Ware beim Händler, so Meyer. Die durchschnittliche Lagerdrehzahl beziffert er auf 2,8 bis 2,9, wobei auch zahlreiche Shops hohe 3er-Zahlen erreichen. Ein Shop sollte 60 bis 80 Quadratmeter Verkaufsfläche nicht unterschreiten und 25 bis 35 Quadratmeter Lagerfläche bieten. Die Finanzierung der Warenträger wird von Ara in Monostores subventioniert und hängt von Umfang und Attraktivität des Standorts ab. Je nach Standort ist für die Ladeneinrichtung mit Kosten um 500 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. Die Quadratmeterumsätze bewegen sich zwischen 5000 und 8000 Euro pro Jahr. Ein Austausch von Warenwirtschaftsdaten findet statt. „Erfolgreiche Partner sind die, die keine Geheimnisse haben“, so Meyer. 12/06 Peter Skop

Verwandte Themen
Birkenstock London
Birkenstock ab sofort auch in London weiter
Sabu Laufgut Lerch Zusa
Erstes Laufgut-Geschäft in der Schweiz kommt weiter
Claus Gese ist jetzt bei Hamm in Osnabrück
Hamm startet mit eigener Marke weiter
Alibaba Singles Day 11.11.
Alibaba macht sich den 11.11. zunutze weiter
Cross Sword High Heels Männer
High Heels für Männer weiter
GfK Konsumklimastudie Oktober 2017
GfK-Studie für Oktober: Konsumklima gibt leicht nach weiter