Schuhmarkt

Modeportal öffnet sich dem Schuhhandel

Das Internetportal Look4fashion war bisher hauptsächlich dem Modefachhandel vorbehalten. Jetzt soll auch der Schuhhandel gewonnen werden. 12/07 Peter Skop

Das Internetportal Look4fashion war bisher hauptsächlich dem Modefachhandel vorbehalten. Jetzt soll auch der Schuhhandel gewonnen werden.

Die Look4fashion-Website ist quasi als Nebenprodukt einer Datenbank entstanden. Die CS-Systemhaus GmbH, Gladbeck, hatte 2004 die Idee, die tausende von Besitzern des Pro-Fashional-Passes den Verbrauchern näher zu bringen, die sie in ihrem System verwaltete, erläutert CS-Systemhaus-Geschäftsfüher Michael Fiedler. Der Pro-Fashional-Pass erlaubt den Modehändlern bundesweit den Zutritt zu den Modeorderzentren und den Einkauf dort. 2005 ging das Modeportal dann online. Interessierte Modekunden konnten sich nun den Modehändler in ihrer Umgebung suchen, der ihre Marke führt, beziehungsweise generell ihr Kleidungsbedürfnis befriedigt.

Seitdem hat die Verbraucherseite einen stetigen Aufschwung genommen. Inzwischen finden sich rund 20 000 Einzelhändler in dem Verzeichnis, darunter 3700, die Schuhe führen. 4200 Marken werden genannt, rund 150 000 Besuche (1,6 Millionen pro Jahr) und fast 1,6 Millionen Seitenaufrufe pro Monat und sind Kennzahlen für 2006 und das erste Quartal 2007, erklärt Hans-Joachim Jorke, Consultant für Look4Fashion.

Seit 1. Juni präsentiert sich die Seite in neuem Gewand. Nun will das Portal verstärkt um Schuhhändler werben, um den Outfitgedanken fester zu verankern. Bisher gibt es etwa 400 Händler, die nur Schuhe führen. Damit löst sich Look4Fashion von der Bindung an den Pro-Fashional-Pass. Der Eintrag ist für den Handel kostenlos. Ein Premiumschaufenster kostet 260 Euro pro Jahr. Dieses bietet mehr Möglichkeiten für den Händler, unter anderem eine Verlinkung auf die eigene Homepage. Auch in der Basisversion kann der Händler über eine Händlerplattform mit den Modezentren kommunizieren. Ein eigener Eingangsbereich ermöglicht es ihm, Daten, zum Beispiel die geführten Marken, selbst zu pflegen. Wie Jorke erklärt, geht es dem Portal in erster Linie darum, dem Handel eine Präsentationsmöglichkeit zu geben und Kunden in deren Geschäfte zu führen. Onlinehandel ist hier nicht gefragt.

12/07 Peter Skop

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