Schuhmarkt

Kraftakt bei Runners Point

Die Umstellung der IT-Landschaft gelang in wenigen Tagen. Alle Unternehmensbereiche sind miteinander verzahnt. 24/06 Ulrike Lach

Einen echten Kraftakt haben die EDV-Verantwortlichen des Laufsport-Filialisten Runners Point hinter sich. An einem Wochenende wurde die komplette IT-Landschaft umgestellt. Diese Maßnahme war notwendig, weil der Laufsportspezialist, der in Deutschland, Österreich und den Niederlanden 120 Filialen betreibt, vom Karstadt-Quelle-Konzern an eine Hannoveraner Finanzgruppe verkauft worden war.

Für die Geschäftsführer Otto Hurler und Harald Wittig ergab sich hieraus die Chance, eine neue integrierte EDV-Lösung zu finden, die alle Unternehmensbereiche miteinander verzahnt. Dabei sollte eine leistungsfähige Warenwirtschaft als zentrales Steuerungselement für die gesamte IT-Infrastruktur etabliert werden. „Wir verkaufen Service, und das bedeutet, die Kunden mit der Ware zu versorgen, die sie jetzt und sofort erwarten“, so Otto Hurler.

Nach einer intensiven Marktsondierung entschied man sich für die Warenwirtschaft FuturERS der Futura Retail Solution AG, Hamburg. Dazu der EDV-Organisationsleiter Thomas Brokop: „FuturERS entspricht unserem Anspruch an ausgefeilte Verfahren der Warensteuerung, von der Einkaufsplanung über Verteilmechanismen, stochastisch errechneten Bedarfsmengen bis hin zu besonderen Werkzeugen für automatisierte Umlagerungsvorschläge.“ Außerdem schätze er die von Futura angebotene Workflow-Lösung, bei der bestimmte Ereignisse vordefinierte Aktionen auslösen. Falls das Einkaufslimit überschritten wird, kann automatisch eine Mail an die Geschäftsführung zur Freigabe oder Ablehnung der Order ausgelöst werden.

Die gelungene Implementierung bei Runners Point wertet Futura-Vorstandsmitglied Vanjo Wandscher als weiteres Zeichen dafür, dass sich FuturERS als Warenwirtschaftssystem auch für das Handling unterschiedlicher Warengruppen aus den Bereichen Schuhe,Textilien, Sport und Lederwaren eignet: „Zukünftig werden wir uns verstärkt auch der Schuhbranche widmen, weil wir den Anforderungen dieses Marktes mehr als gerecht werden.“ 24/06 Ulrike Lach

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