Schuhmarkt

Die Umsätze in den Regionen 8.2. bis 20.2.08: Erster Run auf neue Ware

Mal Winterstiefel, mal Sommerballerina. Das Geschäft mit Schuhen läuft – je nach Sonnenschein und Region – prächtig bis lustlos. Auch wenn die letzten Stiefel immer noch in den Regalen stehen, lässt sich der Frühling nicht mehr bremsen. Kinderschuhe sind vielfach die Favoriten. 05/08

Mal Winterstiefel, mal Sommerballerina. Das Geschäft mit Schuhen läuft – je nach Sonnenschein und Region – prächtig bis lustlos. Auch wenn die letzten Stiefel immer noch in den Regalen stehen, lässt sich der Frühling nicht mehr bremsen. Kinderschuhe sind vielfach die Favoriten.

Bremen

Die Bremer Schuhhändler freuen sich auf den Frühling. Die ersten Sonnenstrahlen beflügeln das Geschäft. Doch es läuft erst zögerlich an. Wirkliche Mengen werden zunächst nur bei Kinderschuhen gemacht. „Alles andere sind derzeit reine Bedarfskäufe“, sagt ein Einzelhändler. Der Bedarf an Damenschuhen scheint vielfach noch gedeckt zu sein. Lederstiefel sind nur noch Ladenhüter und müssen entweder auf die nächste Kältewelle oder die nächste Saison warten. „Für leichte Halbschuhe mit dünnen Sohlen und sportlichem Aussehen ist es noch zu kalt“, heißt es aus den Schuhgeschäften. Doch zumindest freuen sich Verkäufer und Kundinnen an schönen, neuen Dekos in den Regalen.

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05/08

H A N D E L 12 Schuhmarkt 5-2008 Erster Run auf neue Ware Mal Winterstiefel, mal Sommerballerina. Das Geschäft mit Schuhen läuft – je nach Sonnenschein und Region – prächtig bis lustlos. Auch wenn die letzten Stiefel immer noch in den Regalen stehen, lässt sich der Frühling nicht mehr bremsen. Kinderschuhe sind vielfach die Favoriten. DI E UMSÄTZE IN DEN REGIONEN 8.2. B I S 20.2.08 Bremen Die Bremer Schuhhändler freuen sich auf den Frühling. Die ersten Sonnenstrahlen beflügeln das Geschäft. Doch es läuft erst zögerlich an. Wirkliche Mengen werden zunächst nur bei Kinderschuhen gemacht. „Alles andere sind derzeit reine Bedarfskäufe“, sagt ein Einzelhändler. Der Bedarf an Damenschuhen scheint vielfach noch gedeckt zu sein. Lederstiefel sind nur noch Ladenhüter und müssen entweder auf die nächste Kältewelle oder die nächste Saison warten. „Für leichte Halbschuhe mit dünnen Sohlen und sportlichem Aussehen ist es noch zu kalt“, heißt es aus den Schuhgeschäften. Doch zumindest freuen sich Verkäufer und Kundinnen an schönen, neuen Dekos in den Regalen. Bei Männerschuhen erwarten viele Händler keine großen Überraschungen. Hier ist man auf das Geschäft mit „schlichten, sportlichen Halbschuhen“ vorbereitet. Neben Leder wird auch High-tech-Material verkauft, doch atmungsaktiv sollte es sein. Farbenfroh geht es derzeit bei Kindern zu. „Hier ist echt Bewegung. Und es stimmt die Vielfalt der Auswahl“, erklärt eine Händlerin. ib Niedersachsen Die Tageskassen hatten sich in den letzten Tagen doch soweit gefüllt, dass von Tag zu Tag die schwachen Vorjahreszahlen übertroffen wurden. Zur Monatsmitte lagen die meisten Schuhhändler mit einem leicht zweistelligen Plus vorn. Lackpumps mit ombrierendem Farbverlauf verkaufen sich gut. Foto: Leiser Foto: Burberry weitere Informationen über www.beheim.de oder Telefon +49 (0) 61 04/40 77-0 Gabor is a registered Trademark of Gabor Shoes AG Micam Mailand 26.02.-29.02.2008 Halle 10 / A62 A64 ILM WinterStyles Offenbach 07.03.-09.03.2008 BIB Showroom Bettinastr. 15 (gegenüber Messe) GDS Düsseldorf 14.03.-16.03.2008 Halle 11 / C42 BIB Showroom München + Düsseldorf nach Vereinbarung Die eindeutig besten Zahlen kamen einmal mehr aus den Damenabteilungen. Mit neuen Ballerinas, Pumps und sportlichen Schnürern und Slippern wurden durchweg ordentliche Zahlen erreicht.Auch die Umsätze bei Stadtstiefeln in verschiedenen Schafthöhen konnten überzeugen.Wobei auffiel, dass es nicht immer nur der reduzierte Preis war, der den Kaufimpuls auslöste. Auch das Herrengeschäft hatte sich leicht verbessert. Neue sportliche Slipper und Sneaker in Braun- und Beigetönen sorgten hier für etwas Schwung. In den Kinderabteilungen hat sich die leicht positive Entwicklung noch verbessert. Mit Ballerinas für Mädchen und sportiven Schnürern für Jungs wurden gute Umsätze erzielt. Auch Kinderhausschuhe liefen prächtig. gi Ruhrgebiet Mit den vergangenen zwei Wochen ist der Schuhhandel nur bedingt zufrieden. Erst war das Wetter für Februar zu mild, dann folgten Nachtfrost, häufig Nebel und trotz Sonne eher winterliche Temperaturen. So blieb das Interesse an neuer Ware doch wieder unter dem Strich. Die Kundinnen in den Damenabteilungen sind zwar neugierig, aber gekauft wird erst wenig. Das Hauptinteresse gilt den neuen Ballerinas, gerne weit ausgeschnitten. Beliebt waren auch verschiedenste Applikationen oder Spangen.Absätze sollten möglichst flach sein. Lackleder liegt bei den Materialien vor Metallic. Bei den Farben werden Beigetöne und dezentere Graunuancen wichtig. Lust auf knalligere Farben gab es weniger, auch nicht bei den Jungen. Pumps sollten möglichst mit fein verrundeten Leisten und kleinen Absätzen sein. Für Farbtupfer sorgten hin und wieder Sneaker. „Modemuffel Mann“ ist über Männerschuhe zu hören. Etwas Bewegung gab es bei Sneakern, ansonsten war leichteres Schuhwerk kaum gefragt. Dementsprechend niedrig blieben die Paarzahlen. Nur wenig besser lief es in den Kinderabteilungen. Neben Sneakern interessierten neue, helle Ballerinas für Girlies und Chucks-Look für Jungs. hl Sachsen/Thüringen Auch in der letzten Februar-Dekade gemischte Gefühle zum Abverkauf: „Bei nach wie vor geringer Kundenfrequenz liegen die letzten Winterschuhe wie Blei. Das wechselhafte Wetter hat vielfach die Umsätze der letzten Winterware lahm gelegt, vor allem in konsumigen Preisbereichen.Vereinzelt partizipierten kleinere Geschäfte noch von stark reduzierter Winterware bei Markenprodukten. Es gibt aber noch viele Bestände. Manche Händler überlegen gar, die Ware noch stehen zu lassen – der Winter könnte ja wiederkommen. Andere räumen und machen dem Frühling Platz. Bei neuer Ware ist zwar auch Kaufzurückhaltung zu spüren, und irgendwie fehlt der Schwung, aber es sind letztendlich die Umsätze mit Frühjahrsschuhen, die bei vielen Händlern dafür gesorgt haben, das zumindest das Vorjahresniveau erreicht werden konnte. Neben Ballerinas in sanften Farben wie Kitt und Pumps in Weiß, Schwarz oder Rot kommen sportive Halbschuhe gut an. Selbst Sommerstiefel in Weiß sind dabei. Gut gehen auch Ankleboots oder komfortable Laufschuhe in hellen Farben. Bei den Jungen waren das Vans- Typen sowie Sneaker- und Skatermodelle; vieles in Weiß oder im Mix mit Rot und Schwarz. Bei generell schwachen Umsätzen von Herrenschuhen gab es die meiste Kaufbewegung noch bei reduzierten Schuhen. Egal, ob sportlich oder elegant. Kinderschuhe laufen ebenso mau. Nur wenige Teenies suchten sich schon frühlingshafte Sneaker und Skatertypen aus. pl Rhein-Main Endlich wurde wieder von einer positiven Umsatzentwicklung berichtet : Damen- und Kinderschuhumsätze gut. Die Herren ließen es abermals ruhiger angehen, waren aber durchaus an neuer Mode interessiert. Bei den modischen Kundinnen waren Pumps und Ballerinas in Lack die Favoriten.Verkauft wurden sowohl schlanke wie auch runde For- „Wirkliche Mengen werden im Moment nur bei Kids-Schuhen gemacht. Hier merkt man, dass neue Looks angesagt sind.“ H A N D E L 14 Schuhmarkt 5-2008 men. Die Absätze der Pumps durften dabei jetzt ruhig etwas höher sein. Bei den Farben dominierte Schwarz, gefolgt von hellen Grautönen sowie Rot und Metallic. Sehr gut angenommen wurden bisher auch Spangen-Schuhe sowie Schnallen-Dekors und Riemchen. „Bei Ballerinas verkaufen sich sehr gut die kleinen runden Absätze sowie Applikationen auf einem kurzen Blatt“, erklärt ein Händler. Sneaker- und Vans-Typen in vielen Farbkombinationen mit der Basisfarbe Weiß kommen bei jungen Leuten gut an. Im sportiven Bereich erzielte der Handel sehr gute Zahlen mit eher klassischen Schnürern sowie mit Slippern, die Klettverschluss haben. Helle Naturtöne werden ebenso favorisiert wie Schwarz- und Graulack sowie Braun. Bei den Männern gingen die Verkaufszahlen von Business- Schuhen mit leichteren Ledersohlen in Schwarz und hellen, neuen Brauntönen nach oben. Es wurden schlanke sowie verrundete Formen gekauft. Karree werden von Männern eher zögerlich angefasst. Umsatzträger waren aber auch neue Sportschuhe mit leichten Gummisohlen und Sneakertypen mit Klettverschluss am liebsten in Farbkombinationen mit Naturtönen und Braun. Das Kindergeschäft entwickelt sich gut.Favoriten waren bei den Mädchen wieder Ballerinas und leichte Halbschuhe in Rosétönen und Metallic sowie bunte Applikationen und Motivdrucke. Bei den Jungs sind es Kombinationen mit Natur, Khaki, Braun und Weinrot. Halbschuhe und Sneaker wurden überwiegend mit Klettverschluss ver- Bei Damen gingen noch Reste von reduzierten ungefütterten Stiefeln. Viele Kundinnen suchen aber bereits Pumps und Trotteurs. Lack ist hier ein großes Thema in Off-White-Tönen und mit ombrierendem Farbverlauf. Für junge Kundinnen sind starke Farben wie Türkis oder Lila in Lack ein „Must have“. Auch Trotteurs mit kleinem Absatz in handschuhweichem Leder, Braun oder Schwarz, waren gut nachgefragt. Auch Ballerinas werden prächtig verkauft: in weichen Ledern, häufig in Metallictönen, mit Raffungen oder Schleife.Freizeitschuhe mit Gummisohle sowie bedruckte Leinenschuhe sind ein weiteres Thema, das bereits Beachtung findet. Eine steigende Nachfrage erleben „Wellness- Schuhe“ mit fußgerechten Formen, sehr farbenfroh in Grün, Rosa, Orange oder Gelb. Jüngere Kundinnen favorisierten auch bequeme, fußfreundliche Ballerinas in Stoff sowie in Silber oder Gold.Auch Accessoires wie Gürtel und Taschen bringen derzeit viel Umsatz.Taschen in Lack in Rot, Schwarz oder Weiß mit großen Ketten in Silber.Auch Metallics kam gut an. Herren bleiben sehr preisbewusst – sie suchten hauptsächlich reduzierte Halbschuhe. Warmfutter-Stiefel bleiben liegen.Außerdem waren im modischen Bereich Schnürer in Hellbeige, Hellbraun oder Off-White gefragt. Modisch schmale, sich verjüngende Leisten werden von jüngeren Kunden gesucht, auch Slipper mit Gummisohle in hellen Farben und sehr weichen Ledern. Hochwertige Designer- Labels sind bei Top-Fashion-Kunden sehr umsatzstark. Bei Kinderschuhen war es eher ruhig.Ausnahme sind Übergangsschuhe mit Klettverschluss, Stoffballerinas mit Pailletten und Chucks. afs „Ballerinas verkaufen sich hoch und runter. In vielen neuen Oberflächen und bevorzugt mit kleinem Absatz.“ „Die richtige Kauflust kommt noch nicht auf. Dafür ist das Wetter zu wechselhaft. Wir brauchen stabilere Tempertauren.“ Kids halten im Moment die Schuhumsätze am köcheln. Jungs mögen es praktisch und robust, Skechers kauft, doch auch neue Sportschnürer mit langer Schnürung hatten eine Chance. Stuttgart Das sonnige Frühjahrswetter konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass das, was viele befürchten, eintritt: der Winter kam zurück. So waren auch die Verkaufszahlen recht unterschiedlich, und die Umsätze des vergangenen Jahres wurden kaum erreicht. Größere Städte melden relativ gute Zahlen, weil dort auch noch Restposten aus dem WSV Umsatzträger waren. Modische Frauen kauften gerne neue Ballerinas, oft mit kleinen Absätzen und mit unterschiedlichen Oberflächen. Genauso interessant waren Pumps in modischen Farben, wie Rot, Türkis-Blau.Auch Schwarz blieb in der Nachfrage-Skala noch weit oben. Generell sind kleinere und mittlere Absätze gefragt. Lack bleibt ein Thema. Peep Toes konnten mit Keilabsätzen überzeugen, vielfach gehörte auch ein leichtes Plateau dazu. Überrascht waren die Händler über die Nachfrage nach leichten Mokassins, die häufig in Weiß gekauft wurden.Auch Trotteurs haben derzeit recht gute Chancen in Brauntönen. Sie sollten aber nicht über 100 Euro kosten.Taschen werden immer interessanter, Silber war nach wie vor am stärksten. Die Herren kauften in erster Linie Sneaker in hellen Brauntönen, oft kombiniert mit Weiß. Schnürer, verrundet oder mit leichtem Karree, konnten etwas zu den Umsätzen beitragen. Auch reduzierte Ware wurde noch verlangt, hier in der Hauptsache Schnürer und leicht verarbeitete Slipper. Neue Frühlingsmode konnte die Herren noch nicht locken. In den Kinderabteilungen wurden für die größeren Mädels Ballerinas verkauft. Silber, Gold, Rosé waren die Farben. Blümchen und sonstige Dekors waren oftmals ausschlaggebend. Auch Lack bleibt Thema. Die größeren Jungs schielen nach den neuesten Sneakern in hellen Farben mit Klettverschluss. tz München Der Umsatz war gegenüber dem Vorjahr pari oder etwas niedriger. In der Innenstadt gab es durch die Sicherheitskonferenz einige Umsatzverluste am Samstag. Foto: Ergee

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