Schuhmarkt

Die Umsätze in den Regionen 4.4. bis 17.4.08: Warten und Hoffen

Letztes Jahr saßen wir um diese Zeit mit kurzärmeligen Poloshirts auf der sonnigen Terrasse. Jetzt kriegen wir unsere dicken Steppjacken überhaupt nicht mehr aus. Der Start in den Sommer lässt auf sich warten. Das hilft Übergangsschuhen. 09/08

Letztes Jahr saßen wir um diese Zeit mit kurzärmeligen Poloshirts auf der sonnigen Terrasse. Jetzt kriegen wir unsere dicken Steppjacken überhaupt nicht mehr aus. Der Start in den Sommer lässt auf sich warten. Das hilft Übergangsschuhen.

Niedersachsen

Es sieht generell nicht so gut aus. Das durchweg viel zu unfreundliche Wetter sorgte dafür, dass die Händler mehr und mehr ins Minus rutschen. Die roten Zahlen sehen zur Monatsmitte zwar noch moderat aus, bei den sehr hohen Vergleichen zum Vorjahr dürfte der April allerdings kaum zu schaffen sein. Die Umsätze bei Damen wurden überwiegend mit allen geschlossenen Schuhen gemacht. Wobei mit Ballerinas die besten Zahlen erreicht wurden. Aber auch bei Mokassins, Sneakern und Trotteurs konnte man mit den Zahlen einigermaßen zufrieden sein. Auch Leinenschuhe liegen bei den Jungen ganz oben. Die Vergleiche bei Sandaletten, Pantoletten und Riemchenschuhen fielen dagegen verständlicherweise katastrophal aus.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

09/08

Bremen Vom Saisonaufschwung haben die Bremer Schuheinzelhändler noch nichts bemerkt. Die steife Brise rund um die Weser-Region sorgt dafür, dass das Frühlings- und bevorstehende Sommergeschäft einen ordentlichen Dämpfer erhält. Gefragt sind überwiegend Waren, die nicht unbedingt in die Kategorie Trendsetter Letztes Jahr saßen wir um diese Zeit mit kurzärmeligen Poloshirts auf der sonnigen Terrasse. Jetzt kriegen wir unsere dicken Steppjacken überhaupt nicht mehr aus. Der Start in den Sommer lässt auf sich warten. Das hilft Übergangsschuhen. Es sieht generell nicht so gut aus. Das durchweg viel zu unfreundliche Wetter sorgte dafür, dass die Händler mehr und mehr ins Minus rutschen. Die roten Zahlen sehen zur Monatsmitte zwar noch moderat aus, bei den sehr hohen Vergleichen zum Vorjahr dürfte der April allerdings kaum zu schaffen sein. Die Umsätze bei Damen wurden überwiegend mit allen geschlossenen Schuhen gemacht.Wobei mit Ballerinas die besten Zahlen erreicht wurden. Aber auch bei Mokassins, Sneakern und Trotteurs konnte man mit den Zahlen einigermaßen zufrieden sein.Auch Leinenschuhe liegen bei den Jungen ganz oben. Die Vergleiche bei Sandaletten, Pantoletten und Riemchenschuhen fielen dage- Stiefel oder Turnschuh? Die Frage stellte sich in den letzten Wochen öfter. Foto links: Tom Tailor Die Umsätze in den Regionen 4.4. bis 17.4.08 Deko bei Frauenschuh in Kitzbühel Durch die geringere Nachfrage waren keine besonderen Trends auffällig. Mit Taschen in geräumigen Querformaten und aus weichem Lackleder konnten wenigstens noch ein paar zusätzliche Umsätze erzielt werden. sk Ruhrgebiet Launisch wie das Wetter entwickelte sich der Umsatzverlauf.An sonnigen Tagen lief es vor allem in Damenabteilung „besser bis gut“,am nächsten Tag dann wieder schleppend. „Im Vorjahr hatten wir um diese Zeit hochsommerliche Temperaturen, und das sorgte ebenfalls für ein schwächeres Kundenaufkommen“, sagt ein Händler. Im April ist bisher die Umsatzlage stark schwankend.„Den März können wir nicht ausgleichen“, heißt es.Ballerinas schwächelten weiterhin. Lack wird als Oberleder in allen Farben bevorzugt. Unterschiedlich zeichnen sich die Ergebisse bei Reptil-Prägungen ab. Eher schlecht sind die Paarzahlen bei junger Galanterie. Und wenn hier gekauft wird, dann sollten Details wie Raffungen und dezente Schleifendekors dabei sein. Absätze bis 45 mm liegen vorn. Für gesteigertes Interesse an Peep Toes, auch mit Keil- und Plateauböden, war einfach nicht das richtige Wetter. So hielten sich die Umsätze mit eleganteren Styles und Slingpumps in sommerlicherer Ausführung eher in Grenzen. Für eine super Nachfrage sorgen Chucks, Leinenschuhe usw. In den günstigeren Preislagen waren Bestseller schon völlig ausverkauft. In der Herrenabteilung bewegte sich erneut zu wenig. Business- Typen mussten schlanke Leisten haben, dann wurde eher gekauft. Höhere Paarzahlen erreichten sportliche Schnürer und Sneaker in allen Stilrichtungen Bei Vans und Chucks-Varianten ließ das Interesse nach. Bei Kindern lief diese Warengruppe schon aus preislichen Gründen besser.Größere Mädchen suchen Ballerinas (unbedingt mit elastischem Riemchen, damit es passt). Glitzer nimmt ab, Lack wird stärker. Jungen bestanden auf Sneaker- Typen und Klettverschluss. hl Sachsen/Thüringen Die Umsatzkurve ist launisch wie das Aprilwetter: Ein dreitägiges sonniges Intermezzo Anfang des Monats hatte die Kunden kurzzeitig aus der Reserve gelockt. Aber das war’s dann auch schon. Bei schwacher Kundenfrequenz – etwas besser in temperierten Einkaufszentren in Citylagen – blieb es überwiegend bei geschlossener Übergangsware. Typische Sommerschuhe liefen in den Schmuddelwetter-Wochen kaum, so dass sich schlecht ein richtiger Verkaufstrend erkennen lässt. Im Vorjahresvergleich bilanziert das Gros der Händler weiterhin Minus.Wenn sie der Situation etwas Positives abgewinnen konnten, dann: „Man steigt wenigstens nicht direkt vom Stiefel in die Sandale.“ Apropos Stiefel: Wo noch modische Langschafter zu deutlich reduzierten Preisen in der Auslage verblieben waren, wurde gekauft. Übergangsware behielt im Damenschuhbereich die Favoritenposition. Hier sportive Halbschuhe in komfortabler Ausstattung oder als neuer Sneaker mit stärkerem Boden. Ballerinas gingen vor allem in unteren Preisbereichen weiter gut, bevorzugt in Textil oder im Materialmix. Farblich liegen Schwarz und Weiß vorn, gefolgt von Gelb und Rot. Jüngere Kundinnen suchen dabei Blümchendessins oder Camouflage-Muster sowie Vans- und Chuck-Typen, am liebsten in konsumigen Preislagen . Nennenswert sind noch modische Pumps in Brauntönen, mit verrundeter Leiste und kleinen Absätzen. Die Nachfrage nach klassischschwarzen Pumps mit „stadttauglichen“,gemäßigten Absätzen konnte nicht überall befriedigt werden. Bei Herrenschuhen flaut der Aufwärtstrend wieder ab. Es blieb bei Halbschuhen querbeet, sportiven Modellen und Slippern. Bei Sneakern helle Farben im Mix mit Braun. Kinderschuhe wachsen weiter. Lauflerner gehen in allen Preislagen.Auch kleine Sneaker fanden großes Interesse bei fallen.Außerdem finden derzeit wenige junge Käufer den Weg in die Schuhgeschäfte. Bei den Damen gingen in unserem Berichtszeitraum noch immer Wadenstiefel im Western- Look mit vielen Einkerbungen und Verzierungen in den Farben Braun und Schwarz über die Ladentheken.Eher Ausnahmen waren Käufe von Zehentrennern in verschiedenen Farbtönen. Auch der Absatz von Pumps hielt sich in den vergangenen zwei Wochen zurück. Bei den Herren waren wasserdichte, schlichte Schuhe in Schwarz und Dunkelbraun gefragt. Zeitweise beobachten einzelne Händler, dass der Trend wieder zu Schuhen mit Klettverschluss geht.Ausnahmen bleiben aber gewagte Käufe von Waren in Weiß oder auffälligen Farben sowie Schuhen mit dickeren Sohlen. ib Berlin So wie der März endete, begann auch der April. Die Kundenfrequenz ist dürftig, die Umsätze blieben erneut deutlich hinter den Erwartungen zurück. „Schlechte Stimmungslage“, heißt es allerorten. Bei ungemütlichem Wetter ist keinem nach Shopping zumute. Etliche Geschäfte und Warenhäuser starten Rabattaktionen – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Bei Damen ist Lackleder weiterhin das angesagte Modethema: von den Ballerinas bis zu Pumps. Ballerinas laufen sowohl in Leder als auch in sportlichem Leinen.Die Damen bewiesen dabei durchaus Mut zu kräftigen Farben: Rot, Gelb, Grün, Silber und Gold, alles ist dabei.Auch Peep Toes oder Sling Pumps werden in Berliner Geschäften recht häufig als Bestseller genannt. Schwarzes Lackleder und Rot dominierten bei diesen Schuhen. Chucks,Vans usw. aus Leinen, uni oder gemustert, sind nach wie vor das megaerfolgreiche Trendthema bei der Jugend. Dasselbe gilt für Turnschuh-Typen in Grau. Ledersneaker in dunklen Tönen schließen sich an. Die Männer suchten gezielt Sportliches: Ledersneaker und Schnürer in Veloursleder mit farblich abgesetzten Nähten gehen am besten. Teens und Twens interessierten sich für kompakte Sportschuhe im Skaterlook – natürlich in Weiß. Hochmodische Berliner Männer lassen sich auch zu lang gestreckten Klassikern aus schwarzem oder grauem Lack verführen, heißt es aus dem Handel. Nach einem Hoch zum Beginn der Saison verzeichneten Kinderschuhe nun einen Einbruch. „Mit geräumigen Taschen aus weichem Lackleder wurden noch gute Zusatzumsätze gemacht. “ Schuhmarkt 9-2008 9 Sportive Styles, viel Weiß, viel Braun: das mögen die Männer. Foto: Marc O’Polo H A N D E L 10 Schuhmarkt 9-2008 den Müttern. Gern wird auf Funktion geachtet. Hier werden auch Preisschwellen überschritten. Schwach befunden wurden dagegen die Umsätze bei größeren Kids.Allenfalls Sneaker und preisgünstige Sport- und Trainingsschuhe kamen an. pl Rhein-Main Immer noch fehlt es an der richtigen Kaufstimmung, um aus dem Umsatztief herauszukommen. Das Wetter macht mürbe und die Vorjahreszahlen sind so hoch, daß man schon jetzt mit einem drastischen Monatsminus rechnen muss. Einige Händler befürchten bereitsverfrühte Preisaktionen. Trotz fehlender Sonne gibt es jedoch einen absoluten Renner:Chucks und Vans! Sie wurden inzwischen zum begehrten Artikel für die ganze Familie. So kauft manche modische Kundin statt Ballerinas lieber einen Leinenschuh.Daneben kamen aber auch sportive, flexible Schuhe in Naturtönen und Schwarz sowie Sneaker in ruhigen Farbkombinationen recht gut an.In Citylagen sind sicher weiterhin Ballerinas mit dünnem Gummiboden im Blickpunkt sowie auch Peep Toes mit flachen Plateaus und Pumps mit mittlerer Absatzhöhe.An Farben waren Schwarz, Naturtöne,Weiß und Rot gefragt, Pastelltöne eher weniger. Bei den Männern nichts Neues.Wenn,dann sportive Slipper, Schnürer, Sneaker. Schlanke, neue Leisten fanden nur bei jungen Kunden Interesse. Aber auch hier toppen Leinenschuhe alles. Sehr enttäuschend war das Geschäft in den Kinderabteilungen. Neben dem Leinenthema waren zwar Turnschuhe, Seakers und sportive Slipper mit Klettverschlüssen sowie bei den Mädchen Ballerinas mit Glitzer und Pailletten interessant, sie konnten aber mengenmäßig ein kräftiges Minus nicht verhindern. gestreift. Gut bewertet wurden ebenso rustikale, knöchelhohe Stiefel aus Velours mit Kreppsohle. Durch das feuchte Wetter waren geschlossene, sportive Mokassins in Beige, Weiß oder Brauntönen gefragt. Auch Sneaker mit Gummisohlen kommen an. Slingpumps in Weiß, Rot und Schwarz ergänzen, Lack bleibt ein großes Thema. Gute Resonanz auch auf Peep Toes oder Pumps mit leichtem Plateau.Taschen sind die aktuellen Verkaufsrenner: hier ist Lack das Thema in Rot, Schwarz,Weiß. Metallictöne kommen dazu. Bei Männern muss es sportiv sein: Mokassins mit leichter Gummisohle in Braun,Weiß oder Schwarz. Ferner Sneaker in allen Varianten. Im eleganten Bereich sind Slipper oder leichte Schnürer mit Kontrastnähten gewünscht. Im Topgenre steigt die Nachfrage nach handgefertigten Schuhen. Das Kindergeschäft ist wieder ruhiger geworden. afs Stuttgart Auch wenn der Umsatz der letzten Wochen nicht ganz zufriedenstellend war, sind die Händler doch sehr optimistisch, was die kommenden Monate angeht. Sie hoffen sehr auf schönes Wetter und damit auch auf den Durchbruch. Die Händler in den großen Kreisstädten kamen etwas besser weg und melden übereinstimmend konstante Umsätze für die ersten Wochen im April. Viele Schaufenster sind der Zeit weit voraus und präsentieren Sandaletten hoch und runter.Verkauft wurden aber hauptsächlich Ballerinas in Leder und Lack, mit Schleifchen und Ristriemchen, in Pastelltönen, Rot und Schwarz. Jüngere Kundinnen lieben sie mit Glitzer, aber mit guter Passform. Das Preislimit liegt bei 120 Euro. Sling-Pumps gefielen mit nicht zu hohen Absätzen, auch mit etwas Plateau. Bei Pumps wird mehr die spitzere Form gewünscht, weiß ist eine wichtige Farbe geworden.Auch Taschen und Gürtel gefielen bei nicht zu hohen Preisen. Die Herren wollten sportives Schuhwerk, an erster Stelle Sneaker in Brauntönen mit leichten Gummiböden. Mokassins erlebten eine starke Nachfrage, überhaupt hatte leichtes Schuhwerk gute Chancen. Interessant war die starke Nachfrage nach knöchelhohen Boots in ganz leichter Ausführung. Kinderschuhe laufen je nach Wetter. Größere Mädchen suchen Ballerinas in Naturtönen oder bunten Farben. Sandalen in Rosé und Weiß konnten die ersten Erfolge verbuchen München Die Umsätze der 15. und 14.Woche waren gut.Viele Touristen brachten in der City die Kassen zum Klingeln, allen voran Russen, Japaner und Amerikaner.Verkaufshit blieben junge Ballerinas: glatt, Lack, Metallics, Reptillook. Details wie Schließen, Schleifen oder Raffungen mussten sein.Verkauft wurden auch leichte, flache Sommerstiefeletten. Konsumige Leinen-Schuhe sind unangefochtene Umsatzbringer: uni, getupft oder „In dieser Saison steigt man wenigstens nicht direkt vom Stiefel in die Sandalen. Übergangsware läuft gut.“ „Jetzt dürften alle Langschaftstiefel völlig abgelatscht sein.“ Plateaupumps und Peep Toes sind die gefragtesten Modelle Rot, Schwarz, Weiß ist eine beliebte Farbkombination zum Frühjahr in der DOB und bei Schuhen. Foto: Bianca Foto: Guess

PDF Artikel Download für Abonnenten:

Verwandte Themen
Benci Brothers Flagshipstore Zürich
Benci Brothers eröffnet Flagshipstore in Zürich weiter
Junge Unternehmer der ANWR vor der Amsterdamer Solebox dem Kultobjekt Sneaker auf der Spur.
Junge ANWR-Unternehmer in Amsterdam weiter
vl.: HDE-Geschäftsführer Stefan Genth, Tagesschausprecherin Judith Rakers, das Gesicht des Handels Marcus Werner und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.
Das Gesicht des Handels 2017 kommt aus Cottbus weiter
Handelskongress bestärkt die digitale Welt weiter
Sabu Laufgut Lerch Zusa
Erstes Laufgut-Geschäft in der Schweiz kommt weiter
CCC Schuhmode Österreich Eröffnung
CCC Schuhmode eröffnet dritte Kärnten-Filiale weiter