Schuhmarkt

Die Umsätze in den Regionen 30.05. bis 12.06.08: Countdown vor den Ferien

Der Mai war für die meisten Händler ein guter Monat. Für viele ist die Umsatzdelle, die bis Ende April entstanden war, wieder einigermaßen ausgebessert. Noch wird vielfach reguläre Ware verkauft, doch die Rotstifte sind bereits gezückt.

Der Mai war für die meisten Händler ein guter Monat. Für viele ist die Umsatzdelle, die bis Ende April entstanden war, wieder einigermaßen ausgebessert. Noch wird vielfach reguläre Ware verkauft, doch die Rotstifte sind bereits gezückt.

Niedersachsen

Es läuft bestens. Zum Monatsende verbesserten sich die Umsätze noch einmal recht deutlich, und der Mai schließt mit einem deutlich zweistelligen Plus. Somit konnte ein ordentlicher Teil des bis dahin aufgelaufenen Minus aufgefangen werden. Der Juni begann ebenfalls mit erfreulichen Ergebnissen. Nach der ersten Dekade liegen viele Händler wieder im Plus. Bei Damenschuhen lief weiterhin alles, was sommerlich und leicht war. Bei geschlossener Ware lagen Ballerinas und Mokassins in Weiß deutlich vorn. Bei Pantoletten wurde praktisch das gesamte Angebot verkauft. Die Männerumsätze halten sich konstant. Die Nachfrage hatte sich hier noch etwas mehr in Richtung Pantolette und Sandalette eingependelt.

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H A N D E L hellen Tönen, wurden aber immer noch gute Zahlen erreicht. Kinderschuhe laufen gut, obwohl die Superzahlen des Mai nicht erreicht wurden. Die Nachfrage war allerdings weiterhin klar auf Sommerliches ausgerichtet. Für Jungen wurden daneben noch Turnschuhe und für Mädchen Ballerinas verlangt. gi Bremen Die Umsätze in Bremen erholen sich gut, und langsam füllen sich die Kassenlöcher der Einzelhändler. „Wir merken, dass die Kunden kauffreudiger geworden sind.Allerdings auch beratungsfreudiger“, sagt ein Händler. So steht am Ende von langen Gesprächen nicht immer ein Kaufabschluss. Im Augenblick sind vor allem Waren gefragt, die locker und leicht daherkommen.Typische Sommermode eben. Der Mai war für die meisten Händler ein guter Monat. Für viele ist die Umsatzdelle, die bis Ende April entstanden war, wieder einigermaßen ausgebessert. Noch wird vielfach reguläre Ware verkauft, doch die Rotstifte sind bereits gezückt. Countdown vor den Ferien Die Umsätze in den Regionen 30.5. bis 12.06.08 Schuhmarkt 13-2008 9 Niedersachsen Es läuft bestens. Zum Monatsende verbesserten sich die Umsätze noch einmal recht deutlich, und der Mai schließt mit einem deutlich zweistelligen Plus. Somit konnte ein ordentlicher Teil des bis dahin aufgelaufenen Minus aufgefangen werden. Der Juni begann ebenfalls mit erfreulichen Ergebnissen. Nach der ersten Dekade liegen viele Händler wieder im Plus. Bei Damenschuhen lief weiterhin alles, was sommerlich und leicht war. Bei geschlossener Ware lagen Ballerinas und Mokassins in Weiß deutlich vorn. Bei Pantoletten wurde praktisch das gesamte Angebot verkauft. Die Männerumsätze halten sich konstant. Die Nachfrage hatte sich hier noch etwas mehr in Richtung Pantolette und Sandalette eingependelt. Mit leichten Slippern, zum Teil in Farbe ist angesagt in diesem Sommer. Foto: Tom Tailor 10 Schuhmarkt 13-2008 modische Aspekte. Sandaletten, egal ob als flache Slings oder als Keilplateauvariante höherer Sphären, waren interessante Alternativen. Ballerinas blieben stark,Weiß, Metallic oder markante Uni-Farben kamen gut an. Crocstypen und Leinenartikel ergänzten das Geschehen. Abgesehen von Peep Toes blieb die Galanterie hinter den Erwartungen zurück. Auch die Herren bevorzugten luftige Modelltypen. Erste Wahl waren Lederpantoletten mit gekreuzten Bandagen, gern in braunen Nuancen. Junges Publikum fragte zudem nach Zehengreifern in sportlichem Look.Trekking- Sandalen mit vielfältigen Klettvarianten, Mokassins und Autofahrertypen sowie Casualware mit reichlich Leinen fanden ebenfalls gute Kundschaft. Interessenten für klassische Lederschuhe machten sich rar. Leichtes dominierte auch im Kinderschuhbereich. Bei den Knaben waren sportive Klettsandalen das Nonplusultra. Mädchenschuhe wurden diversifizierter nachgefragt.Von sommerlich- filigranen Zehengreifern über Ballerinas, bis hin zu Leinensneakern reichte die Nachfrage. Selbst Gummipantoletten à la Crocs waren Thema. sk Ruhrgebiet Der Sommer meinte es zum Ausklang der Berichtszeit zu gut. Bei Temperaturen um +30° C lockten eher Freibäder, als sich durch überhitze Einkaufsstraßen zu quälen. Einkaufszentren als Alternative zogen auch nur am Vormittag oder am späten Nachmittag. Dazu startete die Oberbekleidungsbranche vermehrt Sonderangebote und prompt suchten immer mehr Verbraucher diese auch im Schuhhandel. Vor allem junge Damen „lechzten“ nach bequemem und sehr luftigem Schuhwerk. Zehentrenner in allen Ausführungen und Farben sowie Materialien hatten Hochkonjunktur. Dazu Pantoletten/Sandaletten à la Crocs. Sportive Sandalen mit und ohne Fußbettung und in möglichst flachen Sprengungen waren ebenfalls in Materialvielfalt und Farbfreudigkeit gesucht. Modelle über 30 mm Absatzhöhe hatten es deutlich schwerer als in den Vorwochen. Geschlossene Artikel von elegant über jungendlich feminin bis zu Ballerina und Sneaker sanken an Beliebtheit deutlich ab. Leinenmodelle wurden in aktuellen Dessins und Konsumpreislagen vielfach knapp.Steigende Temperaturen ließen endlich auch die Herren vermehrt nach Leinenschuhen, Sandalen und Pantoletten suchen. Auch hier haben sowohl Fußbettartikel als auch Kunststoffmodelle mit jeder Art Kroko-Emblem gute Paarzahlen erreicht. Letztere wurden aus Preisgründen vermehrt Lederartikeln vorgezogen.Trekkingmodelle haben ebenfalls unverändert ihre Fans, die dazu nicht so kritisch auf den Preis sehen. Nahezu Flaute herrschte bei der Nachfrage für Businesstypen und elegante Schnürer oder Slipper nebst Sneakern & Co. hl Sachsen/Thüringen Zwar führten hochsommerliche Temperaturen zum verstärkten Abverkauf offener Ware, „aber überrannt haben uns die Kunden wegen des schönen Wetters nicht“, heißt es. Es könnte für viele mehr sein. Reserven wurden mobilisiert, wo man im Rahmen besonderer Aktivitäten wie beispielsweise bei Stadtfesten Shoppinglusst weckte.Was Discounter bereits mit Rotstiftpreisen – bis 50 Prozent – versuchten. Händler, die unter den Erwartungen blieben, geben die Schuld häufig den Sparzwängen der Kunden wegen steigender Preise für Lebensmittel, Kraftstoff und Energie. Ballerinas sind unverändert die Favoriten bei Damen. Bevorzugt in Weiß, Creme, Rot oder Gelb. Hinzu kommen Sandaletten und Zehenteiler. Richtig bunte Crocs blieben ein Renner.Auf nennenswerte Paarzahlen brachten es Peep Toes und Flamencos vor allem in Weiß und Beige sowie Sneaker in hellen Farben. Auffällig:Teenies ziehen Vans und Chukks den luftigen Riemchensandaletten oder Flip-Flops vor. Auch die Herren suchen Sommerware. Steigenden Abverkauf verzeichneten Funktionssandalen und Trekking-Sandalen genau- Bunte Ballerinas verkaufen sich unverändert gut. Weiche Sohlen und Gummizüge werden geschätzt. Foto: Jump H A N D E L Bestseller: Leinenschuhe und Turnschuhtypen. Foto: Strellson Bei den Damen sind dies Zehentrenner, Sandaletten und Ballerinas – generell offene und mit sehr weichem Fußbett. Neuerdings werden auch Damenhausschuhe gut verkauft. Bei der Farbauswahl bleiben dunkle Artikel in den Regalen stehen.Weiß, leichtes Beige und Naturfarben gehen am ehesten über die Ladentheke. Auch Pastelltöne kommen gut an. Auch bei den Herren sind Schuhe in Weiß, Braun und Schwarz am stärksten nachgefragt. Auch hier gehen vor allem Sandalen und Pantoletten. Die Kindermode bleibt dagegen stabil. Halbschuhe werden ab und an verkauft. In erster Linie sind Sandalen mit Klettverschluss gefragt. ib Berlin Wie so oft waren die äußerlichen Rahmenbedingungen ausschlaggebend. Berlin war besonders vom Wetter begünstigt.Extrem sommerliche Temperaturen bewirkten während des gesamten Berichtszeitraumes eine gesteigerte Nachfrage an sommerlicher Schuhware. Allerdings war es mit meistens 30 Grad Tagestemperatur schon fast zu heiß. Etliche Geschäfte und Warenhäuser klagten über zu geringe Kundenfrequenz. Die durchschnittlichen Verkaufspreise leichter Ware trugen ebenfalls nicht zur Zufriedenheit bei. Bei den Damen wurde eine umfangreiche Modellpalette an offenen Schuhen nachgefragt. Zehengreifer, sowohl als gummierte Bereifung, als auch als exklusivere Ledervariante, verkauften sich gut. Bei den Lederausführungen sorgte glitzernder Besatz für „Bequeme Fußbettschuhe waren bei der Hitze sehr gut gefragt. besonders in trendigen Looks.“ Schuhmarkt 13-2008 11 so wie sportlich leichte Slipper, Flats und modische Sneaker. Farbfavoriten blieben Braun, Beige und Oliv. Aus konsumigen Preisbereichen wählten jüngere Kunden bevorzugt Pantoletten und Sabots aus, ebenso Trainingsschuhtypen als Straßenschuh- Ersatz. „Weitgehend abgeschlossen“ sei das Kinderschuhgeschäft. Zufrieden zeigten sich hier insbesondere große, konsumorientierte Anbieter, die „gut“ bis „sehr gut“ abverkauft haben.Weiterhin bestimmten Bedarfskäufe mit Funktion das Geschehen bei Kids. Gut werden auch farbige Ballerinas für Mädchen und Sneaker für Jungs bewertet. Preisgünstiges bevorzugt. pl Rhein-Main Der Mai lief gut, wäre da nicht das Minus der vergangenen Monate.Viel aufzuholen war nicht möglich und auch der Juni war bisher noch nicht so überwältigend. Der Rotstift regiert in vielen Geschäften, und so richtete sich auch das Interesse der Kunden hauptsächlich auf reduzierte Ware. Im Damenbereich lief alles Sommerliche,vom Zehentrenner bis zur eleganteren Sandalette, wobei der sportliche Bereich und flachere Absätze bevorzugt wurden. Die verkaufte Bandbreite der Materialien reichte vom Stoff bis zum Lackleder. Gute Nachfrage besteht weiterhin für softig-weiche Ballerinas mit leichten, flexiblen Sohlen.Auch bequeme Slipper und Tieffußbettartikel punkten. Das Herrengeschäft wurde durch wetterbedingte Bedarfskäufe besser.Wichtige Umsatzträger waren leichte Slipper, Collegetypen und mem Fußbett oder Zehensteg-Pantoletten ergänzen. Angezogen hat der Fußbettbereich – besonders in trendigen Looks. Gefragt blieben Leinenschuhe in allen Varianten. Ballerinas haben etwas nachgelassen. Lack-Accessoires wie Taschen und Gürtel in Rot,Weiß oder Schwarz punkten. Bei den Herren ist es noch ruhig.Vor allem waren leichte Mokassins gefragt.Auch robustere Zehengreifer wurden von jüngeren Kunden gern gekauft. Dasselbe gilt für Sandalen mit Fußbett und Trekkingsandalen. Im Niedrigpreissegment blieben Leinenschuhe und Chucks der Verkaufsrenner. Bei den Kindern war es eher ruhig. Mädchen wollten weiterhin Sandaletten in Rosa,Rot und Weiß. Glitzer und Pailletten blieben beliebt. Größere Mädchen kauften Zehengreifer in Rot, Blau oder Weiß. Auch Leinenschuhe kamen weiter gut an. Jungen wollten robuste Trekking-Sandalen mit Klettverschluss oder Zehengreifer in Braun oder Blau. Auch Clogs aus Gummimaterial mit Fersenriemen wurden gut verkauft. Bei Kleinkindern reduzieren sich die Geschäfte auf Drei-Riemchen-Sandalen: Für Mädchen in Rosa,Weiß und Rot, bei Jungen in Braun, Beige oder Blau. afs Mokassins. Sneaker im Farbmix, Pantoletten und Trekkingsandalen rundeten gute Verkaufserfolge ab. Die Mütter sparen, und so wurde bei Kindern hauptsächlich nach günstig reduzierten Kinderschuhen gesucht. Leinenschuhe, Crocs- Typen und Zehengreifer durften noch reguläre Preise haben, Sandalen Sneaker und geschlossene Modelle mussten nach Möglichkeit mit roten Preisen versehen sein. Stuttgart In den vergangenen beiden Wochen konnten die Umsätze gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden,sodass ein ansehnliches Plus erzielt wurde. Die Kunden sind kauffreudiger und Urlaubsgeldzahlungen brachten eine positive Einstellung. Die Damen blieben bei leichter Sommerware, Sandalen belegen Platz eins. Flache Modelle in Naturtönen waren dabei besonders beliebt, überraschend stark waren Schwarz, Rot und Weiß.Auch Lack bleibt ein Thema. Ballerinas und Peep Toes in mittleren Absatzhöhen waren sehr beliebt, ebenfalls Leinenschuhe in bunt.Weitere Hits sind Zehengreifer und flache Mokassins. Die Herren stehen auf leichtem Schuhwerk. Slipper und Mokassins profitierten dabei am meisten.Auch Sandalen, am liebsten in Trekking- Ausführung, überzeugten, auch Leinenschuhe konnten mithalten. Bei Business-Schuhen blieb es ruhig. In den Kinderabteilungen wurde es etwas ruhiger. Bei Jungs und Mädchen laufen Sandalen und Zehengreifer gleichermaßen. tz München Der Mai war gut zu Ende gegangen. In der ersten Juniwoche waren die Umätze gerade noch zufriedenstellend. Sandalen,Sandaletten und Zehengreifer waren bei den Damen die Umsatzbringer.Auch Keilabsätze und Korkabsätze sowie Sandalen mit höherem Plateau, auch als Peep Toes kamen gut an. Leichte Sandalen in Leinenstoffen sind unverändert gefragt. Umsatzbringer waren Zehengreifer in Textil oder Leder mit Textil. Als Verkaufshits erwiesen sich zudem Pantoletten in Schwarz oder Natur-Tönen. Auch Retro-Turnschuhtypen in Veloursleder, vor allem in Weiß oder Hellblau, wurden gut verkauft. Sportliche Leder-Sandalen mit beque- „Bei Kindern ist ganz stark reduzierte Ware gefragt. Hier lauern die Mütter auf Schnäppchen und sparen.“ „Auffällig ist, dass die Teenies lieber Vans und Chucks statt Sandaletten und Zehenteiler tragen.“ Leinenschuhe sind unverändert ein großes Verkaufsthema. In allen Preislagen. Foto: Keds Eis und Softdrinks liefen besser als Schuhe.

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