Schuhmarkt

Die Umsätze in den Regionen 21.2. bis 5.3.08: Die Jungen retten Umsätze

Mal regnet es, mal sitzen die Leute mit Sonnenbrille im Straßencafé, mal wird Schnee von der Windschutzscheibe gewischt. So richtig will eine berechenbare Kauflust nicht aufkommen. Je nach Wetter werden Stiefel oder Leinenschuhe getragen. Der Handel nimmt’s noch gelassen. 06/08

Mal regnet es, mal sitzen die Leute mit Sonnenbrille im Straßencafé, mal wird Schnee von der Windschutzscheibe gewischt. So richtig will eine berechenbare Kauflust nicht aufkommen. Je nach Wetter werden Stiefel oder Leinenschuhe getragen. Der Handel nimmt’s noch gelassen.

Bremen

Ob die Zukunft in der Farbe Blau liegt, ist noch offen, jedenfalls hat sie Bremer Schuheinzelhändlern einen guten Start ins Frühjahrsgeschäft beschert. Allen voran Ballerinas. „Wir sind froh, dass endlich mal wieder etwas Abwechslung gefragt ist“, freut sich ein Händler. Das Geschäft läuft, aber nicht in allen Bereichen. Bei Damen waren immer noch vereinzelt schlichte und winterfeste Stiefel in Reiteroptik gefragt. „Flach sollten diese sein“, sagt ein anderer Händler. Auch Sandaletten gingen bereits über die Ladentheke, ebenso leichte, sportliche Schuhe mit dünner Sohle.

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Auch das sei auf den verfrühten Frühling zurückzuführen. Da das Wetter, und danach richtet sich das Geschäft im Augenblick, aber noch sehr wechselhaft ist, ist es für viele Händler schwer, sich auf die richtigen Verkaufsprodukte einzustellen. Bei den Herren waren sportliche Schuhe, auch mit Klettverschluss,. gefragt. Erste Nachfragen galten auch Sandaletten. Bei Kindern, einem sonst sehr verkaufsstarken Segment, ging der Umsatz leicht zurück. „Die Käufer sind sich nicht einig, ob man noch warme Treter oder bereits lockere Sommerschuhe kaufen soll.Viele warten das nun beginnende Ostergeschäft ab und hoffen auf passendes Wetter und passende Preise.“ ib Niedersachsen In der letzten Februardekade fiel es oftmals schwer, die Vorgaben zu erreichen. Erst an den beiden letzten Tagen besserten sich die Umsätze. Die zusätzlichen Verkaufstage reichten dann auch aus, um den Monat noch mit einem leicht zweistelligen Plus zu beenden. Die ersten Märztage litten deutlich unter dem schlechten Wetter. Man kam aber immerhin an die vergleichsweise guten Vorjahreszahlen heran. In den Damenabteilungen wurden mit modischer Übergangsware recht gute Zahlen gemacht. Bei Ballerinas, Pumps und Peep– Toes ist mehr Bewegung angesagt.Auch sportive Schuhe gehen gut. Sneaker in Weiß und Schwarz waren ebenso gefragt wie junge Schnürer im Farbmix.Auch die Zahlen aus dem Bequembereich sorgen für zufriedene Gesichter.Citystiefel werden immer noch ver- Die Jungen retten Umsätze Junge und trendige Kundinnen retten im Moment die Umsätze. Leinenschuhe sind dabei das Spitzenthema. Bild links: Converse bereits Lederschuhe mit Crash- und Used- Optiken, Lochungen und Stitchings angesagt. Helles Braun oder Grautöne dominieren dabei. Für junge Mädels sind Ballerinas oder Leinenschuhe, Chucks & Co. die Hits. Auch mit Lacktaschen lassen sich derzeit gute Umsätze im Schuhhandel machen. sk Niedersachsen Frühling und Winterkälte im krassen Wechsel wirkten sich auf die Kauflust aus. „Solange noch Stiefel getragen werden, besteht bei den Damen weniger Interesse an Frühjahrsware“, heißt es.Ausnahmen sind „junge Schuhe.“ Hier sind Ballerinas in nahezu allen Farben angesagt. Lack und flache Sohlen liegen vorn. Das übrige Sortiment erzielte unterschiedliche Abverkäufe.Weiterhin unzufrieden sind viele Händler mit den Männer- Umsätzen. Auch an Samstagen tat sich zu wenig, klare Trends sind nicht auszumachen. Bei Kindern laufen unverändert Sneaker oder Klettschuhe. Glitzer-Ballerinas begeistern größere Mädchen. hl Sachsen/Thüringen Launiges Wetter, launige Kunden: Vorgezogenes Aprilwetter – winterliche Rückfälle inklusive – beeinträchtigten die Umsätze gravierend. Sie werden unisono mit „schwach“ benotet. Dabei fing es so gut an. Das Geschäft mit Winterware ging gegen Null.Wer vom zeitigen Wareneingang Schuhmarkt 6-2008 13 profitieren konnte, hat in aller Regel den Februar im Vorjahresvergleich sogar mit leichtem Plus abgeschlossen. Das ist von Filialisten und auch von inhabergeführten Läden zu hören. „Die Kunden sind auch dieses Jahr wieder früher dran“, heißt es weiter. Vor allem die Damen. Übergangsware hält die größten Anteile: sportive Halbschuhe, Ballerinas. Junge Kundinnen suchen Turner, Chucks und Vans aller Art. Gut liegen auch Pumps im Rennen. Hier sind verrundete Spitzen und niedrige Absatzhöhen gefragt. Stiefeletten und Ankleboots in Weiß oder Schwarz gehen langt. Bei Männern liefen bis zum Monatsende sportliche Schuhe, wobei junge Typen im Farbmix die besten Artikel waren. Auch mit gepflegten Schnürern und Slippern wurden erfreuliche Zahlen erreicht. Das Kindergeschäft läuft unterschiedlich.Wer hier modisch gut sortiert ist, macht gute Umsätze.Ansonsten war es eher ruhig,wenngleich Sneaker für Mädchen und Jungs durchaus gefragt sind.Auch Ballerinas kommen bestens an. gi Bremen Durchwachsen wie das Wetter gestalteten sich die Umsätze im Berliner Schuhhandel. Die recht milden Temperaturen weckten – besonders bei Damen – Interesse an der Frühjahrsware. Auch Ultimo brachte zusätzliche Kundschaft in die Geschäfte. Zu viel Regen verhinderte aber bessere Ergebnisse. Flach oder ganz hoch ist vielfach die entscheidende Frage. Gut laufen flache Ballerinas mit kleinem Absatz.Tiefe Dekolletés, Raffungen oder Lackoptik kristallisierten sich als Dekors heraus. Schwarz,Weiß, Lila, wie Rot oder Apfelgrün zählten zu den Favoriten. Hoch her ging es auch bei High Heels: 60 bis 70 mm dürfen sie haben.Auch Plateaus, glänzende Leder oder Lack dominierten. Frühlingshafte Peep Toes überzeugten ebenso. Junge Kundinnen hielten sich wieder mehr an sportive Leinenschuhe im 70er- und 80er-Retro-Look. Bei Herrenschuhen befriedigten die Ergebnisse im Februar nicht. Die restliche Winterware blieb liegen. Sportliche Casual-Looks führten die Hitliste an. Hier kommen jetzt mehr und mehr helle Farbtöne wie Camel, Sand oder gedecktes Weiß ins Spiel.Teens und Twens fragten auch nach soften Sneakern namhafter Labels. Bei jüngeren Männern sind „Viele wissen noch nicht, ob sie für Kinder warme Schuhe oder sommerliche Treter kaufen sollen.“ Original - made in Austria. GDS MESSE Halle 12/B29 Wohlbefinden für Körper und Seele Das einzigartige Vital-Fußbett massiert Ihre Füße sanft. Die eingearbeiteten Noppen wirken direkt auf die Reflexzonen des Fußes. Sie wirken stimulierend und entspannend auf den ganzen Körper. Alle Vital Schuhe werden in aufwendiger Handarbeit mit höchster Qualität hergestellt. Bei modischen Frauen gefragt: Kleine Absätze, Raffungen und verrundete Spitzen Sneakeriger Ballerina von Venice H A N D E L 14 Schuhmarkt 6-2008 zögerlich. Bei reiner Sommerware wird zunächst erst geschaut. Herrenschuhe gehen verhaltener. Sportliche Schuhe und Slipper sind dabei ebenso nennenswert wie Sneaker in hellen Farben. Brauntöne oder Rot/Schwarz sind beliebte Farbmixturen. „Neue Ware noch nicht“, heißt es bei Kinderschuhen. Es gab kaum Bedarfskäufe. Für etwas mehr Umsatz sorgten Sportschuhtypen in Größen zwischen 25 und 33, „wenn sie denn sehr preiswert waren.“ pl Rhein-Main Der Februar brachte ein gutes Ergebnis, und so geht man leicht optimistisch in den wichtigen Monat März. Lack und Metallics sind die Bestseller. Erfolgreiche Farben waren bisher Schwarz und Braun, dann folgten Rot, helle Grautöne und Beige. Türkis- und Lilatöne gehen nur bei den Jungen. Gekauft wird derzeit aus allen Produktbereichen, doch sind Pumps und Ballerinas die Favoriten. Riemchen, Schleifen, Schnallen und Verzierungen blieben weiter wichtig. Ballerinas sollten einen kleinen Absatz haben, währen bei Pumps eine Höhe bis 60 mm gefragt war. Sehr gute Umsätze wurden wieder mit sportiven Slippern und Schnürern sowie mit fast klassisch wirkenden Sneakern getätigt. Bei den Männer war es dagegen wie gewohnt viel zu ruhig.Am besten verkauften sich noch Sneaker in braunen Farbkombinationen sowie München Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war der Umsatz etwa pari. Momentan sind Accessoires der Hit. „Ich weiß gar nicht, ob wir mehr Taschen oder Schuhe verkaufen“, so eine Fachhändlerin in der City. Bei Damen sind Ballerinas in allen Variationen Trumpf:Weiß, Rot, Schwarz, Metallics. Auch mit kleinem Absatz, verspielt mit Raffungen und Schleifen.Auch klassische Trotteurs mit kleinem Absatz sind gut besprochen. Lack bleibt bei Pumps und Trotteurs das große Thema, besonders mit ombrierendem Farbverlauf. Slingpumps und Zehengreifer werden auch bereits verlangt. Leichtes Plateau ist bei Peep Toes angesagt, gern modisch mit schmalem Steg verbunden. Das ist gerade bei jüngeren Kundinnen in Türkis oder Lila in Lack ein „Must have“. Die Jüngeren favorisierten zudem Stoff-Ballerinas und Glitzer- Pailletten. Sportive Sneaker mit Gummisohle in Beige und Brauntönen kamen gut an.Auch Freizeitschuhe aus Leinen mit Gummisohle. Accessoires wie Gürtel und Taschen sind starke Umsatzbringer. Auch hier ist Lack der Favorit. Männer halten sich noch beim Kauf zurück. Sportive Schnürer waren in Braun und auch in Farb-Kombis Grün mit Beige gut nachgefragt. Slipper mit Mokassin-Naht sind auf dem Vormarsch, wichtig ist weiches Leder und Gummisohle. Auch Sneaker in Weiß oder Schwarz kamen gut an. Bei Jungs sind Leinenschuhe, auch mit Karos oder Totenkopf, beliebt. Bei Kinderschuhen hat das Geschäft angezogen. Auch hier der Trend bei Mädchen: Ballerinas.Als Material sind Leder, Lack und Leinen angesagt. Bei Jungs robuste Halbschuhe mit Klettverschluss in Braun, Olivgrün oder Blau im Mix. Für Kleinkinder geben die Eltern gern mehr Geld aus, achten aber sehr auf die Passform. Girlies wollen Stoffballerinas mit Pailletten oder auch Leinenschuhe. Jungs suchten die „Chucks“-Variante in Schwarz, mit Totenköpfen oder Karos. afs „Solange immer noch Stiefel getragen werden, hält sich die Kauflust für Frühjahrsware in Grenzen.“ sportliche Schnürer in leichterer Verarbeitung. Karreeformen wurden nur bei neuen Cityschnürern akzeptiert. In den Kinderabteilungen läuft es gut, es wird sogar schon von nennenswerten Sandalenumsätzen berichtet. Hauptartikel waren aber Ballerinas sowie Halbschuhe mit Klettverschluss. Farbfavoriten sind: Rosé, Metallics sowie Motivdrucke bei den Mädchen. Bei Jungs Natur- und Brauntöne, Khaki und deren Kombinationen. Stuttgart Der Umsatz des vergangenen Jahres konnte kaum erreicht werden. Zunächst lag es am regnerischen Wetter und dann vor Monatsschluss an der Zurückhaltung der Käufer. Die Frühjahrsangebote sind nahezu vollständig am Lager, so dass die Händler nun auf das Frühjahrswetter warten. Die großen Kreisstädte melden gute Umsätze, „weil viele in der Stadt bleiben und nicht in die City nach Stuttgart fahren.“ Die Damen interessierten sich für Mokassins und Trotteurs, am liebsten mit niedrigen Absätzen und guter Passform. Anschmiegsames Obermaterial ist gewünscht, Brauntöne und Schwarz. Lack wird immer stärker in der Nachfrage, hier sind auch Rot und Silber dabei. Gut laufen Ballerinas. Pumps werden meist als Klassiker in Glattleder und Lack verlangt. Jüngere Kundinnen stehen auf Leinenschuhe, bedruckt und mit interessanten Laufsohlen.Auch Sandaletten mausern sich: meist in Brauntönen und mit viel Riemchen. Das Angebot an Taschen und Gürteln wird immer umfangreicher und bringt dem Schuhhandel gute Zahlen. Die Herren blieben sehr zurückhaltend und konnten noch nicht von der neuen Frühjahrsware überzeugt werden. Sneaker in schlankeren Formen waren die Favoriten bei den Jüngeren. Business-Kunden machten sich für leichtes Karree und schlankere Formen stark. Bei den Kleinkindern wurden Stiefelchen in bunten Farben und mit Klettverschluss verlangt, wobei flexible Sohlen sein müssen. Die größeren Mädchen wollten Stoffballerinas, vielfach mit Stickereien,auch Lack-Modelle. Jungs bevorzugen Sneaker mit Klettverschluss und Turnschuhe aller Art. tz Wichtige Details: Riemchen, Schleifen und Schnallen „Junge Kundinnen retten vielfach die Umsätze. Ballerinas und Leinenturnschuhe liegen vorn.“

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