Schuhmarkt

Die Umsätze in den Regionen 18.4. bis 30.4.08: Die Sonne machts leichter

So richtig will das Sommergeschäft nicht losgehen. Trendige Leinenschuhe und Ballerinas sind zwar unverändert die Umsatzfavoriten, aber alles andere bewegt sich schwerfälliger. Wer gute Übergangsware hatte, schnitt besser ab. Weiß ist gut. 10/08

So richtig will das Sommergeschäft nicht losgehen. Trendige Leinenschuhe und Ballerinas sind zwar unverändert die Umsatzfavoriten, aber alles andere bewegt sich schwerfälliger. Wer gute Übergangsware hatte, schnitt besser ab. Weiß ist gut.

Niedersachsen

Die derzeit unbefriedigenden Umsätze setzten sich weiter fort. Bestenfalls kam der Schuhhandel an die Vorjahreszahlen heran, meistens lag man jedoch deutlich darunter.Nach dem März brachte nun auch der April dem Schuhhandel ein deutlich zweistelliges Minus. Diese Minuszahlen resultierten vor allem aus der hinkenden Nachfrage von sommerlicher Ware. Mit Übergangsware wurden dagegen durchaus brauchbare Zahlen erzielt. Die besten Umsätze bei den Damen erzielten Ballerinas, Pumps und Slings . Mit leichten Abstrichen folgten Trotteurs und Slipper sowie Sportschuhe. Leinenmodellen konnten noch einmal leicht zulegen.

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H A N D E L 8 Schuhmarkt 10-2008 zogen, lag aber immer noch meilenweit unter den Vergleichen. Bei den Herren wurden die besten Zahlen mit sportlichen Schnürern und Slippern erwirtschaftet. Die Ergebnisse bei Sandaletten und Pantoletten sahen es ein wenig freundlicher als bei den Damen aus. Für Kinder wurden weiterhin Turnschuhoptiken, sportliche Schnürer und Ballerinen verlangt. Der Betrieb bei Sandaletten hatte leicht zugenommen. gi Bremen „Dieser April fiel sprichwörtlich ins Wasser“, klagte eine Händlerin. Milde Temperaturen, viel Regen und das knappe Portemonnaie der Bremer haben den Schuhhändlern Umsatz- So richtig will das Sommergeschäft nicht losgehen. Trendige Leinenschuhe und Ballerinas sind zwar unverändert die Umsatzfavoriten, aber alles andere bewegt sich schwerfälliger. Wer gute Übergansware hatte, schnitt besser ab. Weiß ist gut. Die Sonne machts leichter Niedersachsen Die derzeit unbefriedigenden Umsätze setzten sich weiter fort. Bestenfalls kam der Schuhhandel an die Vorjahreszahlen heran, meistens lag man jedoch deutlich darunter.Nach dem März brachte nun auch der April dem Schuhhandel ein deutlich zweistelliges Minus. Diese Minuszahlen resultierten vor allem aus der hinkenden Nachfrage von sommerlicher Ware. Mit Übergangsware wurden dagegen durchaus brauchbare Zahlen erzielt. Die besten Umsätze bei den Damen erzielten Ballerinas, Pumps und Slings . Mit leichten Abstrichen folgten Trotteurs und Slipper sowie Sportschuhe. Leinenmodellen konnten noch einmal leicht zulegen. Das Geschäft mit Sandaletten und Pantoletten hatte zwar etwas ange- Die Leichtigkeit bei den Umsätzen ist noch nicht da, aber Weiß bringt dem Schuhhandel schon gute Umsätze. Foto: Flip Flop Die Umsätze in den Regionen 18.4. bis 30.4.08 Bunte Sandalen mit Hochfrontschnitten locken bei H& M die Kunden an. Foto: ba nicht selten auch kombiniert. Selbst bei etwas eleganteren Lederslippern und leicht perforierten Schnürmodellen ließ Weiß aufhorchen. Die ersten Tage mit Temperaturen über 20 Grad weckten Bedarf an Trekking-Sandalen in Naturtönen. Retro-Leinenschuhe setzten auch beim starken Geschlecht ihren Siegeszug fort. In den Kinderabteilungen zog offene Ware spürbar an. Für Jungs sollten es robuste, sportliche Sandalen sein, kleine Mädchen bekamen Modelle in Rosa und mit Glitzer. Ballerinas und Leinenartikel blieben weiterhin stark. sk Ruhrgebiet Für die Mehrheit des Schuhhandels wird das Frühjahr in einem Debakel enden.Auch im Endspurt konnten die im April aufgelaufenen Umsatzrückstände nicht aufgeholt werden. „Es sind immer noch viele junge Frauen in Stiefeln unterwegs“ lautet das Fazit einer Filialleiterin. Die letzte Berichtswoche wurde von einem sommerlichen Sonntag eingeläutet. Davon profitierten aber nur Schuhhändler, an deren Standort zufällig auch verkaufsoffener Sonntag war. Schon am Montag kam der Regen zurück. Zum Ultimo war höchstens ein mäßiger Umsatzaufschwung zu erkennen. Damen profitierten von ersten Sonderaktionen, insbesondere bei Modellen in Knallfarben.Ballerinas ließen sich über den Preis etwas besser verkaufen als Peeptoes und Galanteriepumps. Bei Slings und Sandaletten zu regulären Preisen griffen Kundinnen nur zögerlich zu.Wenig besser sah es bei Leinenartikeln aus. Sehr schwach blieben die Umsätze bei den Herren. Leinenartikel erfreuten sich spürbarer Nachfrage. Doch sollten sie für junge Kunden möglichst auch preisgünstig sein. Das übrige Angebot lief nur am Rande mit. Während für Kleinkinder Bedarfskäufe anstanden, befriedigten die Verkäufe bei der übrigen Kinderware weniger. Leinenmodelle hatten vor allem bei Mädchen eine Chance.Reine Sommerware fand kaum Beachtung. hl Sachsen/Thüringen Vor allem auf konsumiger Schiene fahrende Filialisten räumten Ende April noch ein hohes zweistelliges Minus ein.Zwar machte zuletzt der Brükkentag als starker Familieneinkaufstag einiges wett, die Freude blieb jedoch getrübt. Der von frühlingshaften Temperaturen beflügelte Aufschwung bei Frühjahrsware wurde in der zweiten Berichtswoche wieder ausgebremst.Wechselhaft wie das Wetter sei die Kundenfrequenz gewesen, wie auch der autorisierte Fachhandel befand. Hier waren die Umsatzschwankungen dank Stammkundschaft und interessanter Markenware als nicht ganz so stark zu spüren. An den wenigen sonnigen Tagen stieg der Umsatz an Frühjahrsware bei den Damen einbußen gebracht. Die Kunden kauften Schlichtes ohne Schnörkel, trendige Ware blieb oft links liegen. Damen fragten vor allem nach Schuhen in gedämpften Rottönen. „Zwar stehen auch Waren in Gelb oder Grün im Regal, doch da greifen nur ganz Mutige zu“, so ein Einzelhändler. Ballerinas werden als die Trendschuhe dieses Jahres gehandelt. Hingegen gingen Schuhe mit hohen Absätzen höchstens noch für besondere Anlässe über die Ladentheke. Bei den Herren sind vor allem schlanke, sportliche Lederschuhe mit flacher Sohle angesagt. Vereinzelt waren auch geflochtene Schuhe und Sandalen gefragt. Farblich dominieren weiterhin Schwarz und Braun. Das Kindergeschäft leidet in diesen Tagen besonders. „Wenn die Eltern schon wenig kaufen und auf besseres Wetter warten, dann gibt es auch für die Kleinen erst mal nichts Neues für die Füße“, erklärt ein Bremer Händler.Er baut, wie viele andere, auf den Mai, wo in der Regel der meiste Umsatz gemacht wird. ib Berlin Nach sehr unbefriedigenden Aprilwochen im kam zum Monatsende doch noch Leben in die Geschäfte. Das Wetter mit angenehmen Temperaturen spielte auch mit. Allerdings konnte die Monatsbilanz nicht mehr gerettet werden.Fast überall sah man sich einem deutlichen Minus gegenüber. Bei den Damen kristallisierten sich zwei Themen heraus. Zum einen machten Ballerinas in Lack oder Leder eine gute Figur.Auffällige Farbtöne, etwa Grün oder Rot, waren dabei keine Seltenheit. Immer besser ins Spiel kamen sportive Ballerinas aus Stoff oder soften Ledern, wobei Weiß eine Führungsrolle übernahm. Riststege waren gern gesehen.Als zweite wichtige Warengruppe behaupteten sich sportliche Leinenschuhe. Egal ob klassisch ungemustert, kariert oder gepunktet – Chucks und Vans erzielten gute Abverkäufe. Offene Ware steigerte sich, wobei besonders feminine Sling-Sandaletten überzeugten.Auch Bequemschuhe machten als Sandaletten oder Pantoletten auf sich aufmerksam. Den eleganten Auftritt prägten schwarze Lackpumps mit leichtem Plateau.Weiche Ledersneaker, oft in Weiß, überzeugten das junge Publikum. Die Herren griffen wieder einmal zuerst nach sportiven Casualmodellen. Neben Brauntönen setzte sich immer mehr Weiß in Szene, „Reine Sommerware findet noch kaum Beachtung.“ Schuhmarkt 10-2008 9 Sonne öffnet die Herzen und die Geldbeutel. Bei schönem Wetter macht Shopping mehr Spaß. Foto: Fußgängerzone in Köln. Foto: sb H A N D E L 10 Schuhmarkt 10-2008 stark an. Dabei behaupteten Ballerinas aus dem unteren Preisbereich, auch aus Stoff oder im Materialmix, die Spitzenposition. Farbfavoriten waren Weiß und Schwarz, gefolgt von Cremetönen, Gelb und Rot. Jüngere Kundinnen wählten Ballerinas mit Pünktchen oder floralen Mustern. Sandalen und Pantoletten blieben noch weitgehend außen vor. Dafür kam mehr Bewegung in halboffene Modelle wie Slings und Peeptoes. Modische Pumps brauchten verrundete Spitzen und kleine Absätze. Daneben entwickelten sich Modelle in weichen Ledern und mit Raffungen.Teenies wollten Leinenschuhe und Chucks. Das Geschäft mit Herrenschuhen trat auf der Stelle.Auf erwähnenswerte Paarzahlen brachten es noch sportive Halbschuhe in Braun, zum Beispiel als Schnürer in leicht gefetteten Optik, als Sneaker oder als Slipper. Für Jüngere blieben sportive Leinenschuhe und Chucks interessant. Bei Kinderschuhen war eine leicht steigende Tendenz zu spüren, vor allem für Schulkinder. Ab Größe 33/34 erwiesen sich Halbschuhe in Sneakerform und atmungsaktive Modelle als Umsatzbringer. Mädchen griffen meist zu Ballerinas in Rot, Rosé, Gold oder Silber.pl Rhein-Main Der Monat April mit verbreitet zweistelligem Minus sollte schnell abgehakt werden. Alles Lamentieren kann das schlechte Ergebnis nicht verbessern. Jetzt hoffen die Schuhfachhändler, wenigstens einen Teil der verlorenen Umsätze im Mai und Juni wieder aufzuholen. So war denn der Umsatzverlauf im Berichtszeitraum erneut sehr schwankend, obwohl insgesamt eine leichte Belebung festzustellen war. Gefragt war Übergangsware. Sportive Schnürer sowie Mokkassins und neue Sneaker mußten den Umsatz retten. Im modischen Bereich waren Ballerinas mit leichten Gummisohlen und Pumps mit mittleren Absätzen die großen Favoriten. Peep Toes, Slings und modische Trotteurs dagegen nahmen eine vorübergehende Auszeit. Sandalettenkäufe waren äußerst selten. Bei den Materialien blieb Lack in Rot und Schwarz der Renner, München In den vergangenen Wochen liefen die Geschäfte gut. „Offene Schuhe sind stark im Kommen“,berichtete eine Verkäuferin.Besonders junge Kundinnen kauften Ballerinas in kräftigen Farben: Rot, Gelb, Pink, Grün und Orange. Fashionistas griffen zu Peeptoes mit leichtem Plateau, Pantoletten und Sandalen in Naturtönen oder zu Lackpumps. Gut gingen auch Weiß und Grau sowie Schwarz und Anthrazit. Elegante Käuferinnen hielten sich an Pumps im Stil der Fifties und Sixties mit dezenten Lochungen und Schwarz-Weiß- Kontrasten, aber auch an Ballerinas in zarten Tönen und Peeptoes. Umsatzbringer blieben Leinenmodelle. Auch Taschen und Gürtel bescherten ein gutes Geschäft. Vor allem bei den jüngeren männlichen Kunden standen Sneaker in gediegenen Farben wie Braun, Beige, Schwarz und Dunkelblau hoch im Kurs. Gewachstes Nubuk und weiches Velours, Kontrastnähte,Knautsch-Look und Materialmix waren wichtig.Modische Herren interessierten sich für schlanke Schnürer, Slipper, Mokassins und Loafer in Glanz- und Used- Optik.Daneben behaupteten sich Anzugschuhe mit Sieblochungen,Ziernähten,doppelten Flügelkappen und Prägungen.Wichtigste Farben: Non-Colours, Schwarz, Braun und Beige. Im Niedrigpreissegement waren Leinenschuhe sowie Chucks-Typen in Leder der Renner. Das Kindergeschäft zeigte sich eher ruhig.Mädchen wollten Lack-Ballerinas und -Sandalen in Weiß, Rosé oder Lila mit Glitzer, Stickereien, Applikationen oder gelocht und mit Riemchen für besseren Halt. Auch Skaterschuhe mit Schmetterlingen liefen prächtig. Für sportbegeisterte Jungs kauften Eltern Schuhe im Fußball-, Basketball- und Skater-Style ebenso wie Sneaker-Sandalen in Braun, Grün oder Beige. Crocs in allen Farben liefen mit. afs Glattleder wurde in Naturtönen bevorzugt.Laute Farben und Kombinationen setzten sich hauptsächlich bei Sneakern durch. In den Herrenabteilungen war es wieder zu ruhig. Die Männer blieben bei ihren Favoriten und kauften Slipper und Schnürer mit leichter Gummisohle in Brauntönen sowie Sneaker in Farbkombinationen. Auch bei den Kindern gab es kein erfreuliches Ergebnis.Da half auch der Run auf die Leinenschuhe und der einsetzende Verkauf bei Sandalen nicht weiter.Jungs bevorzugten geschlossene Formen in hellen Brauntönen und Grün, während Mädchen Offenes in Rosé und Weiß,wenn möglich mit Glitzer und Pailletten, kauften. Stuttgart Der Umsatztrend wies in den vergangenen Wochen nach oben.Auch die größeren Kreisstädte meldeten zunächst konstante Umsätze gegenüber dem Vorjahr, unterm Strich aber wurden Pluszahlen erzielt. Durch das nasskalte Wetter konnten Übergangsschuhe überzeugen. Mokassins in Braun und Weiß waren gefragt. Für jüngere Kundinnen durften es Sneaker und Trotteurs mit Absatzhöhen bis 50 Millimeter in Braun und Schwarz sein. Sling-Pumps kamen in Weiß, Schwarz und Rot zum Zuge. Gute Umsatzbringer waren Peep Toes mit leichtem Plateau, die Nummer Eins blieben aber Ballerinas. Lack erfreute sich allgemein großer Beliebtheit. Auch Metallics, Schleifchen und Raffungen kamen gut an. Sehr stark entwickelten sich gemusterte Leinenschuhe. Jugendliche Kundinnen kauften auch Velours-Stiefeletten in mit flexiblen Sohlen. Die Nachfrage nach Taschen in Metallic,Weiß und Schwarz blieb konstant. Herren wollten sportliche Schnürmodelle oder leichte Mokassins. Dabei konnte Velours in Braun punkten. Überzeugend liefen Sneaker in allen Lederarten und Farbkombis.Die Nachfrage von Business-Schuhen hielt sich konstant, wobei echte Rahmengenähte positiv überraschten. Sandalen hüteten meist noch die Regale. Das Kindergeschäft enttäuschte.Verkauft wurden Sneaker und sportive Typen, am liebsten mit Klettverschluss. Lediglich bei größeren Mädchen kamen Ballerinas mit Schleifchen und Glitzer zum Zuge. Grundsätzlich stand der Preis im Mittelpunkt. tz „Wenn es die vielen trendigen Leinenschuhe nicht gäbe, sähe die Saison ganz schlecht aus.“ „Umsatzrückstände sind kaum noch aufzuholen. Für viele ist das Frühjahr ein Debakel.“ Schlüssel zum Erfolg: Chucks & Co. gefallen nicht nur bei Schuhen

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