Schuhmarkt

Die Umsätze in den Regionen 13.6. bis 26.6.08: Lieber Ferien als shoppen

Der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite, und die Schnäppchenjäger sind unterwegs. Aus allen Schaufenstern knallen die Rotstiftpreise, doch so richtig ist kein Zug mehr drin. Viele investieren ihr Geld lieber in Urlaub als in neue Schuhe. 14/08

Der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite, und die Schnäppchenjäger sind unterwegs. Aus allen Schaufenstern knallen die Rotstiftpreise, doch so richtig ist kein Zug mehr drin. Viele investieren ihr Geld lieber in Urlaub als in neue Schuhe.

Niedersachsen

Die eigentlich ganz gute Umsatzentwicklung setzten sich leider nur bis zur Monatsmitte fort. Danach versackte der Monat mehr und mehr im Mittelmaß. An den meisten Tagen lag man in etwa auf Vorjahresniveau, manchmal aber auch recht deutlich darunter. Es hat sich wiederum ein Minus aufgebaut, das bis zum Monatsende nur schwerlich aufzuholen sein dürfte. Zudem drücken die schon recht kräftigen Reduzierungen auf die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse. Die Nachfrage in den Damenabteilungen war recht breit gefächert. Zum einen lief eigentlich alles, wenn es nur ordentlich reduziert war.

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14/08

H A N D E L 10 Schuhmarkt 11-2008 war: Ballerinas, Slipper, Pumps.Auch Pantoletten und Sandaletten in niedrigen Sprengungen. Neben Pumps der neuen Saison wurden auch die ersten Stiefeletten verkauft. Von derart modischen Impulsen war man bei den Herren natürlich meilenweit entfernt. Die Umsätze wurden hier mit konsumigen Pantoletten, Sandaletten und sommerlich leichten Slippern und Schnürern gemacht. Für Kinder wurden weiterhin Sandaletten, mit Abstrichen Pantoletten sowie Sport- und Badeartikel gekauft, wobei die Zahlen an sich hier doch recht ordentlich waren. Der gesamte Leinenbereich brachte für Damen,Herren und Kinder durchaus beachtliche Umsätze. Das Taschengeschäft konnte die leichte Aufwärtstendenz nicht halten. Es gab hier bestenfalls durchwachsene Ergebnisse. gi Der Sommer zeigt sich von seiner schönsten Seite, und die Schnäppchenjäger sind unterwegs. Aus allen Schaufenstern knallen die Rotstiftpreise, doch so richtig ist kein Zug mehr drin. Viele investieren ihr Geld lieber in Urlaub als in neue Schuhe. Lieber Ferien als shoppen Die Umsätze in den Regionen 13.6. bis 26.6.08 Badesee, Eisdiele, sitzen und relaxen – das macht scheinbar mehr Spaß als Schuhe zu kaufen. Foto: Flip Flop Niedersachsen Die eigentlich ganz gute Umsatzentwicklung setzten sich leider nur bis zur Monatsmitte fort. Danach versackte der Monat mehr und mehr im Mittelmaß. An den meisten Tagen lag man in etwa auf Vorjahresniveau, manchmal aber auch recht deutlich darunter. Es hat sich wiederum ein Minus aufgebaut, das bis zum Monatsende nur schwerlich aufzuholen sein dürfte. Zudem drücken die schon recht kräftigen Reduzierungen auf die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse. Die Nachfrage in den Damenabteilungen war recht breit gefächert. Zum einen lief eigentlich alles, wenn es nur ordentlich reduziert und je, nun in auffälligen Farben wie Lila,Grün oder Gelb. Leinenartikel machten sich gleichfalls gut. Pumps und insbesondere Trotteurs tun sich schwer. Hier hilft nur noch der Rotstift. Immerhin suchten einige Trendsetterinnen bereits nach neuer Ware, speziell nach modischen Pumps oder Sneakern. Bei den Herren setzten sich je nach Alter unterschiedliche Modelltypen in Szene: die Jüngeren orientieren sich zumeist an Pantoletten mit Lederfußbett und gekreuztem Blatt.Auch sportliche Zehentrenner kamen an. Die mittleren Altersklassen fragten häufig nach Trekking- Sandalen. Leder-Klassiker in Schwarz oder in hellen Brauntönen konnten bei allen Altersschichten punkten. Sandalen mit neuen Klettverschlüssen gefallen den Kindern. sk Ruhrgebiet Je näher der Beginn der Sommerferien rückte, desto mehr nahmen auch im Schuhhandel Sonderangebote zu. „Der Verkauf regulärer Ware wurde zunehmend schwieriger“, hieß es mehrfach. „Immer mehr Kunden nehmen jeden Schuh sehr genau unter die Lupe“, erzählt ein Händler. „Schon bei einer Kleinigkeit in der Verarbeitung bestanden sie auf einem Preisnachlass!“ Wobei natürlich die Reduzierungswelle der Textiliten das Ganze unterstützt.An sehr heißen Tagen war die Kundenfrequenz über längere Zeiträume recht schlecht. Leichtes und vor allem luftiges Schuhwerk läuft in der Damenabteilung. Für junge Frauen ist Leinen das Hauptthema, allerdings immer mehr zu reduzierten Preisen.Auch die Masse der Crocsimitate spürt den Rotstift massiv. Dieser Schuhtyp mutiert zum Allrounder. Auch Sandaletten, Sandalen, Zehengreifer und Pantolettenvarianten blieben in Bewegung. Preissenkungen verhalfen Ballerinas in allen Farben und Materialien zu neuem Schwung. Fußbettartikel blieben im Abverkauf weitgehend konstant. Sommerwetter stimulierte den Sandalenbedarf bei Herren. Funktionalität und Trekkingdesign müssensein.Auch Pantoletten mit und ohne Fußbett verkaufen sich saisongerecht – aber auch hier purzeln die Preise. Ein ausgeprägtes Preisbewusstsein bestimmte das Verkaufsszenario in der Kinderabteilung. Traf auch der Sonderpreis noch nicht der Vorstellung der Mütter, ertrugen sie durchaus Kindertränen und suchten in anderen Geschäften günstigere Angebote. Das galt besonders für Crocs & Co. An preiswerten Schuhen für Mädels und Jungs herrschte zum Ferienbeginn noch kein Mangel. Doch auch hier wurde immer stärker nach „echten Schnäppchen“ gesucht. hl Sachsen/Thüringen „Das Geschäft mit der Sommerware ist auch nicht mehr das, was es mal war“, heißt es. Im Abverkauf sei nur wenig von der Dynamik zu spüren, die normalerweise vor Ferien existiert. Am Wetter liegt es nicht, vielmehr an der sich verschlechternden Kauflaune, was sich in relativ schwacher Kundenfrequenz widerspiegelt. Betroffen sind hier gerade große Billigketten, die ihre Paarzahlen nur noch über massive Rotstift-Aktionen – bis 50 Prozent – hinbekommen. Das verärgert viele kleinere Geschäfte, die zu „Rabattaktionen faktisch genötigt werden.“ Die Kaufzurückhaltung bekommen Damenschuhabteilungen zu spüren. Zwar läuft Hochsommerware, aber für den Saisonzeitpunkt zu wenig. Ballerinas und Leinenschuhe hatten sich besser entwickelt. Sandaletten und Pantoletten, gerne bequem, gehen zu gleichen Teilen. Zehenteiler waren noch kein Renner; bunte Crocs-Typen blieben wie Vans und Chucks nennenswert. Unverändert ist auch die farbliche Dominanz von Weiß bei Sommerschuhen, gefolgt von Beige-/Cremetönen, Rot und Schwarz. Männerschuhe erreichten in den letzten beiden Wochen „passable Umsätze“. Sandalen – insbesondere Trekking-Modelle – sowie Flats, helle Sneakertypen und Markensportschuhe liegen vorn. Das Kinderschuhgeschäft scheint im Wesentlichen abgeschlossen, hieß es unisono. Der Rotstift regiert bereits. Das Segment wurde von reinen Bedarfskäufen am Leben erhalten: Sandaletten, Sandalen, Halbgeschlossenes insbesondere in mittleren und großen Größen. Ziemlich konstant auf eher niedrigem Niveau gingen Lauflerner. pl Bremen „Die Bäume wachsen zwar noch lange nicht in den Himmel, aber wir sind zufrieden wie lange nicht mehr“, sagt ein Bremer Schuhhändler. In den vergangenen Wochen seien alle Modebereiche sehr gut verkauft worden. Dabei gilt immer wieder: „Wer keinen Service bietet, verkauft auch schlechter.“ Vor allem bei den Damen zog das Geschäft stark an. Sandaletten, Pantoletten und Ballerinas gingen bestens über die Ladentheken – eher schlicht als dekoriert. Bei den Farben war man mutiger: Rot, Blau, Beige oder Weiß – gekauft wurde, was frisch wirkt. Ganz so euphorisch waren die Männer nicht. Schwarz, Braun, sportliche Halbschuhe und Slipper waren gefragt. Mühsamer ist das Geschäft mit Kinderschuhen. Es wurden vereinzelt Sandalen und andere offene Schuhe nachgefragt. „Wir denken, dass die Käufer auf die Herbstware warten“, heißt es. Der Markt ist gesättigt. ib Berlin Wie so oft, freut und beklagt sich der Handel. Freude bereitet sommerliche Ware, die stark nachgefragt wurde. Es musste aber heftig mit deutlichen Preisnachlässen nachgeholfen werden. Unter dem Strich bleibt daher nur ein: „mittelprächtig“. In den Damenschuhabteilungen dominiert die Leichtigkeit.Allen voran gingen flache Zehentrenner, wobei das wenige Obermaterial sich gern durch metallisch-glitzernde Optiken kennzeichnet. Sandaletten laufen gut, und ein wichtiges Modethema sind Keilplateaus in Korkoder Bastoptik. Ballerinas überzeugten wie eh „Die Kunden nehmen jede Kleinigkeit in der Verarbeitung des Schuhs zum Anlass, um nach Reduzierungen zu fragen.“ Schuhmarkt 11-2008 11 Während der Rotstift regiert, suchen modische Kundinnen bereits nach Herbstware. Stiefeletten liegen dabei vorn. Modell: Bygo H A N D E L 12 Schuhmarkt 11-2008 Rhein-Main Es lief recht gut, doch wieder hatte man – auch wegen des prächtigen Sommerwetters – etwas mehr Umsatz erwartet. Es wurden viele Verkaufsaktionen gestartet,wobei es nicht immer nur die starken Preisabschläge waren, die nennenswerten Erfolg brachten. Überwiegend schauten die Kunden doch nach Schnäppchen und günstigen Angeboten,was wieder einmal verstärkt die Kinder- und die Herrenabteilungen betraf. In den Damenabteilungen war geschlossene Ware immer noch ein wichtiges Thema. Gut gekauft wurden weiterhin Ballerinas aus dem modischenund leichte, sportive Slipper und Schnürer aus dem eher klassischen Sortiment. Sneakers und Turnschuhtypen halten sich konstant. Die wichtigsten Umsatzträger waren natürlich Sandalen, Pantoletten, Dianetten und der Rest hochsommerlicher Artikel.Bevorzugt wurden flache, sportliche Formen, Galanterie hatte es schwer. Leinenschuhe,Crocstypen und Zehengreifer blieben weiterhin die absoluten Paarzahlrenner. Die Männer wollten es leicht und luftig,vor allem aber reduziert! So kauften sie leichte, oft durchbrochene- Slipper sowie flexible Mokassins mit Noppensohle und Trekkingsandalen.Etwas ruhiger verlief der Verkauf bei Sneakers.Auch im Bereich Cityschuhe – nur geringe Umsätze. Nur wenn der Preis „stimmte“, wurde in Kinderabteilungen Umsatz gemacht. Dann lief es von Zehengreifern bis zu Trekkingsandalen.Crocs und Leinenschuhe sind selbst unreduziert die absoluten Renner. und mit Strasssteinen und Metallschnallen verziert. Mokassins in Beige,Weiß oder Brauntönen verkaufen sich gut.Von der neuen Herbstware wurden sportive Stiefel mit kleinem Trichterabsatz, Lederriemchen und Schnallen sowie rundem Leisten in den Farben Cognac, Lila, Beige und Dunkelbraun schon gut nachgefragt.Auch Ankleboots wurden wieder gekauft – mit Umschlag und kleinem rundem Absatz.Auch Lacktaschen im mittleren Preissegment brachten guten Umsatz. Bei den Herren ist das Geschäft noch ruhig. Reduzierte Zehengreifer und Trekkingsandalen wurden gut abverkauft.Außerdem waren leichte Slipper oder Mokassins beliebt.Als Farben kamen Braun,Weiß und Blau in Frage. Auch Bootsschuhtypen waren gut dabei. Die Kunden griffen auch zu Sandalen mit Ledersohle, in Naturtönen mit bequemem Fußbett. Leinenschuhe und Chucks sind der Verkaufshit für kleinere Geldbeutel. Bei Kindern waren Sandalen und Zehengreifer gefragt.Auch Gummi-Clogs mit Riemchen in allen Farben.Größere Mädchen griffen zu Sandalen in Rot oder Weiß. Bei kleineren Mädels sind Rosa und Weiß gefragt,unbedingt mit Glitzer. Auch Leinenschuhe kamen gut an. afs Stuttgart Dank der Reduzierungen konnten in den vergangenen Wochen die Umsätze, im Vergleich zum Vorjahr,nahezu gehalten werden.Teils kam man aber auch nicht an die Zahlen heran.Sandalen und Sandaletten sind die Favoriten bei der Nachfrage.Bevorzugt wurden Modelle mit vielen Riemchen,breiten und schlanken Absätzen. Auch Keilabsätze laufen. Brauntöne stehen an erster Stelle, gefolgt von Schwarz,Weiß, etwas Rot.Auch Silber hält sich. Zehengreifer waren wichtige Umsatzbringer in vielerlei Ausführungen und Preislagen. Peep Toes liefen sehr gut, ebenso Sandalen in Leinen.Überhaupt war Leinen ein wichtiges Thema. Die Herren wollten oder konnten sich oftmals noch nicht entscheiden und spekulierten auf Schnäppchen. Gut laufen leichte Schuhe: Mokassins, Sandalen und Trekking-Sandalen waren beliebt, wobei bei Letzteren schon die Hauptgrößen fehlen. Bei Leinenschuhen und Chucks lagen die Verkaufszahlen recht gut.Bei Farben wurden oftmals Kompromisse gemacht, der Preis war hier wichtig. Sneakers blieben meist bei den Jungen beliebt, interessant waren dabei Farb- und auch Materialkombinationen. Kinderschuhe tun sich schwer.Wenn etwas lief, waren es Sandaletten in Weiß, Rosé,Braun und Rot und Leinenschuhe und Crocs in Pastelltönen. tz München In den Wochen 24/25 waren die Umsätze unterschiedlich. Viele hatten schon reduziert, hier geht das Geschäft sehr gut. Andere, die nicht reduzierten, klagten über „sehr ruhige Zeiten“. „Wenn einer anfängt, muss man mitziehen“, so eine Händlerin. Sommerliche Ware ist gefragt und viele Schnäppchenjäger sind unterwegs.Reduzierte Sandalen und Zehengreifer sowie Espadrilles gingen „weg wie warme Semmeln.“ Reduzierte Pumps,meist aus Lack, sowie Peep Toes und auch Sneakers kamen gut an. „Das Geschäft ist wetterabhängig – bei Regen gehen auch Sneakers“, heißt es im Handel.Junge Kundinnen griffen zu Pantoletten, Sandalen mit Korkabsatz und leichtem Plateau. Leichte Ballerinas in allen Farben aus Leder oder Stoff wurden gut verkauft. Holz- Pantoletten, auch mit Lack, ergänzen. In unteren Preislagen machen Leinenslipper in allen Farben das Rennen. Der Fußbettbereich lief sehr gut – meist in modischer Optik,metallisiert „Hochsommerware hätte normalerweise um diese Jahreszeit besser laufen müssen. Ballerinas und Sneakers machen das wett.“ „Leinenschuhe sind unverändert das Bestsellerthema. Selbst noch zu regulären Preisen. Das zieht sich querbeet.“ Die erste Nachfrage nach Wintermodellen im oberen Genre ist da. Flache Trotteures und Stiefeletten liegen vorn. Modelle: Unützer Weiß hat sich bereits in diesem Sommer bestens verkauft. Zum Sommer 2009 wird es noch mehr davon geben. Modell: s’Oliver

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