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Kommentar 25/06: Einkaufstourismus

Immer mehr Bundesländer beschließen derzeit die Ausweitung der Öffnungszeiten für den Einzelhandel. Die Gesetze treten zu verschiedenen Terminen in Kraft, die bereits jetzt bekannten Einkaufszeiten variiren erheblich. Wenn aber in fast allen Bundesländern keine einheitlichen Regeln gelten, wird die Chancengleichheit im Wettbewerb noch stärker eingeschränkt als bisher schon.

 

 

Wolf Dismer,

Freier Mitarbeiter

Immer mehr Bundesländer beschließen derzeit die Ausweitung der Öffnungszeiten für den Einzelhandel. Die Gesetze treten zu verschiedenen Terminen in Kraft, die bereits jetzt bekannten Einkaufszeiten variiren erheblich. Wenn aber in fast allen Bundesländern keine einheitlichen Regeln gelten, wird die Chancengleichheit im Wettbewerb noch stärker eingeschränkt als bisher schon.

Wo sonntags geöffnet wird, strömen die Kunden nicht selten aus einem großen Umkreis in die Geschäfte der jeweiligen Innenstädte oder Einkaufszentren. In der nächsten Zukunft könnte also der Einkaufstourismus – auch über Ländergrenzen hinweg – weiter zunehmen. Zu wünschen wäre, dass die Landesparlamente zügig die Gesetze verabschieden und diese nur wenig voneinander abweichen. Die Fußball-WM hat’s gezeigt: Wenn in allen Nachbarstädten die gleichen Regeln gelten, hält sich der Einkaufstourismus in Grenzen.

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