Schuhmarkt

Kommentar 11/06: Weitere Schrumpfung

Wieder gibt es zwei Meldungen aus der Pfalz, die niemanden erfreuen dürften: Delta ist wohl endgültig nicht mehr zu retten, was 31 Arbeitsplätze kostet.

 

 

Peter Skop, Chefredakteur

Wieder gibt es zwei Meldungen aus der Pfalz, die niemanden erfreuen dürften: Delta ist wohl endgültig nicht mehr zu retten, was 31 Arbeitsplätze kostet.

Und auch Semler will 20 Leute entlassen, um kostengünstiger in Ungarn zu produzieren. Das sind keine großen Zahlen verglichen mit dem, was Unternehmen wie die Deutsche Bank oder AEG auf einen Schlag „freisetzen“. Aber für den Standort und vor allem für jeden einzelnen Mitarbeiter ist es bitter.

An deren persönlichen Leistungen liegt es in den allerseltensten Fällen. Machen wir uns nichts vor: Deutschland ist sicherlich der härteste Markt für Konsumgüter. Die Verbraucher setzen auf niedrige Preise wie sonst kaum irgendwo. Wer hier als Produzent oder als Anbieter überleben will, muss messerscharf kalkulieren und die Möglichkeiten einer arbeitsteiligen Welt nutzen. Wenn Quicker sich selbst um billige Chinaimporte kümmern, dann nicht weil sie China so lieben, sondern weil sie ihre Kunden kennen.

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