Schuhmarkt

Ohne Fläche kein edc

edc, der junge progressive Ableger von Esprit, ist mit der 25-teiligen Schuhkollektion erfolgreich gestartet. Die Distribution erfolgt ausschließlich über Flächen. SchuhMarkt sprach mit Beate Köhler, Product Manager Shoes. 02/08 Lisa Dartmann

edc, der junge progressive Ableger von Esprit, ist mit der 25-teiligen Schuhkollektion erfolgreich gestartet. Die Distribution erfolgt ausschließlich über Flächen. SchuhMarkt sprach mit Beate Köhler, Product Manager Shoes.

Was ist typisch für die Schuhkollektion?

Beate Köhler: Das Design ist cool, frisch und lebendig, wie auch die Mode. Die Schuhe harmonisieren perfekt mit den Outfits. Gestartet sind wir mit der Girls-Linie, ab Juni 2008 kommen Herrenschuhe mit acht Artikeln hinzu, ebenfalls als monatliche Themenkollektion.

Wo gibt es edc shoes zu kaufen?

Beate Köhler: edc präsentiert sich als eigenständige Marke in separaten Stores. Für die Schuhe sind in den Stores eigene Flächen von 20 bis 25 qm vorgesehen plus einer Präsentation als Outfit zusammen mit der Mode.

Nur auf der Fläche?

Beate Köhler: Fläche ist Pflicht. Esprit praktiziert die Schuhwelten seit über 20 Jahren. Es gibt immer noch viele Schuhhändler, die keine Fläche wollen, aber da ist der Wiedererkennungswert größer. Ohne Fläche kein edc.

 

Wie viele Stores sind geplant?

Beate Köhler: In diesem Jahr stehen rund 100 Stand-alone-Stores an. Bisher gibt es vier eigene Stores in Berlin, Osnabrück, Oberhausen und Wuppertal mit 200 bis 400 qm Fläche und separater Schuhcorner.

Wie ist die Resonanz beim Schuhfachhandel?

Beate Köhler: Esprit ist traditionell stark und erfolgreich im Schuhfachhandel vertreten und überzeugt durch gute Quadratmeterumsätze. Mit edc shoes wollen wir die jungen trendbewussten Konsumenten ansprechen, die Schuhe auch in der entsprechenden Atmosphäre suchen. Es gibt nur wenige junge Marken, die sich so konsequent und professionell darstellen. Viele Schuhmarken tun sich schwer.

Auf welche Trends setzen Sie im Sommer?

Beate Köhler: Eindeutig sind keine neuen Trends oder Themen erkennbar. Für den nächsten Sommer bleiben Ballerinen, Sandalen und Zehenteiler wichtig. Es wird sich alles langsam weiterentwickeln. Die Mode der weiten Hosen erfordert neue Silhouetten. Hohe Absätze, kleine Plateau-Sohlen, aber auch Herrenschuhtypen oder Ballerinen passen zu den Marlene-Formen.

Wie steht es um den Sneaker?

Beate Köhler: Sneaker sind super bequem und bleiben Bestandteil der Mode. Die sehen immer nett und frisch aus und sind ein Klassiker wie Jeans und T-Shirt. Wir sprechen die normalen Kunden an und die suchen alltagstaugliche Sneaker. Was früher einmal der klassische Schnürschuh war, ist heute der Sneaker. 02/08 Lisa Dartmann

Verwandte Themen
Ein Kunde aus Deutschland kann künftig durchaus bei einem ausländischen Online-Shop einkaufen. Screenshot: Otto.nl
Weihnachten 2018 grenzenlos shoppen weiter
Jamaika gescheitert DIHK HDE Der Mittelstandsverbund
Jamaika ist gescheitert – das sagt die Branche weiter
Delphine Mousseau, Vice President Markets bei Zalando
Zalando bereitet sich auf Black Friday vor weiter
Benci Brothers Flagshipstore Zürich
Benci Brothers eröffnet Flagshipstore in Zürich weiter
Junge Unternehmer der ANWR vor der Amsterdamer Solebox dem Kultobjekt Sneaker auf der Spur.
Junge ANWR-Unternehmer in Amsterdam weiter
vl.: HDE-Geschäftsführer Stefan Genth, Tagesschausprecherin Judith Rakers, das Gesicht des Handels Marcus Werner und HDE-Präsident Josef Sanktjohanser.
Das Gesicht des Handels 2017 kommt aus Cottbus weiter