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Kommentar 10/06: Diebstahl darf nicht lohnen

Am 26. April war Welttag des geistigen Eigentums. Wahrscheinlich wäre er den meisten von uns nicht größer aufgefallen, wie auch der Welttag der grünen Stabheuschrecke oder der rationellen Lichtausbeute.

 

 

Peter Skop, Chefredakteur

Am 26. April war Welttag des geistigen Eigentums. Wahrscheinlich wäre er den meisten von uns nicht größer aufgefallen, wie auch der Welttag der grünen Stabheuschrecke oder der rationellen Lichtausbeute.

Doch haben Verbraucherschützer und Markenverband auf die Risiken des Erwerbs von Plagiaten aufmerksam gemacht. Tags darauf gab die EU-Kommission ihren Vorstoß bekannt, Produktpiraten EU-einheitlich nach allgemeinen Regeln mit Mindeststrafen zu belegen. Zum Thema passend hat der Bundesgerichtshof die Schutzwürdigkeit des Begriffs „Fußball WM 2006“ verneint.

Ich meine, das macht Sinn: Der Diebstahl von geistigem Eigentum darf sich nicht lohnen. Und Plagiate sind nichts anderes als die bequeme Aneignung von Ideen anderer. Andererseits kann es nicht sein, dass Allerweltsbegriffe wie Fußball oder WM nur noch nach Konsultation eines Rechtsanwalts benutzt werden dürfen.

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