Schuhmarkt

Afis muss Insolvenz anmelden

Der vorläufige Insolvenzverwalter Maier macht die schlechte Konjunktur und Zahlungsmoral der Kunden für die Misere verantwortlich. 17/07

Die Pirmasenser Afis International Schuhproduktion GmbH hat Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind 14 Mitarbeiter, die um ihre Stelle bangen. Vor über fünfeinhalb Jahren stand das Unternehmen schon einmal vor dem Aus. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Dahner Steuerberater Thomas Maier. Der sagte nach einem ersten Gespräch mit Afis-Geschäftsführer Thomas Käfer, dass die Kundenaufträge infolge der allgemeinen wirtschaftlichen Situation „eingebrochen sind". Maier wies auch darauf hin, dass „die schlechte Zahlungsmoral der Kunden zu erheblichen Außenständen geführt hat”.

Die Mitarbeiter erhielten ihre letzten Löhne im April. Offen ist, ob das Unternehmen fortgeführt werden kann. Bereits im Sommer 2001 war die Zukunft der Firma ungewiss: Nachdem ein US-Schiedsgericht die Afis verurteilt hatte, an ein dortiges Unternehmen wegen angeblicher Vertragsverletzung Schadenersatz in Millionenhöhe zu leisten, hatten die Banken ihre Kreditverträge gekündigt. Die damalige „Afis Siegfried Horst GmbH & Co KG” musste Insolvenz anmelden. Nach einem halben Jahr stand fest, dass unter dem neuen Namen wenigstens 20 der 39 Arbeitsplätze erhalten werden konnten. 17/07

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