Schuhmarkt

Ecco in Thailand von Überflutungen betroffen

Der dänische Schuhhersteller Ecco hat die Produktion in Ayutthaya, Thailand, zeitweise eingestellt, nachdem Teile des Landes seit dem 5. Oktober überflutet sind. Ecco versucht die Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit so gering wie möglich zu halten.

Das Land kämpft momentan mit den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren.

Heftiger Monsunregen und starke Überschwemmungen in Zentralthailand haben Ecco dazu veranlasst, das Personal vor Ort zu evakuieren und die Produktionsstätten zu schließen. Ecco betreibt verschiedene Produktionsstätten in Thailand, darunter eine Gerberei, die Produktion von Obermaterial und die Besohlung und beschäftigt dort mehr als 5.000 Mitarbeiter.

Angestellte in Sicherheit

Die Angestellten befinden sich in Sicherheit, teilt das Unternehmen mit. Allerdings haben viele von ihnen ihr Zuhause und ihren Besitz verloren. Nach der Evakuierung am 05. Oktober hat sich Ecco daher vorrangig auf die Versorgung der Menschen vor Ort konzentriert sowie Lebensmittel und Unterkünfte bereitgestellt, um die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Genaue Angaben zum Ausmaß der Schäden oder der Zeit für die Wiederherstellung sind aufgrund des erschwerten Zugangs zu den Einrichtungen in Ayutthaya momentan nicht möglich. Ersten Schätzungen zufolge wird es mehrere Monate dauern, bis die Produktion wieder aufgenommen werden kann. Die Auslieferung verschiedener Modelle könnte davon betroffen sein.

Suche nach Produktionsmöglichkeiten

„Wir unternehmen alles, um die Auswirkungen auf unsere Kunden in allen Märkten so gering wie möglich zu halten. Weltweit haben wir eine schnelle Rückmeldung von unserem Zulieferer-Netzwerk erhalten und große Unterstützung zugesichert bekommen“, bedankt sich Michael Hauge Sørensen, Chief Operation Officer von Ecco.

Ecco kompensiert die Kapazitätsverluste momentan in anderen Teilen der Zulieferkette, beispielsweise durch Sonderschichten in Asien und Europa. Weiterhin arbeitet Ecco daran, zusätzliche Produktionsmöglichkeiten außerhalb seiner eigenen Zulieferkette zu schaffen, um eine schnelle Lösung für die Produktionsausfälle zu finden.

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