Schuhmarkt
Bjørn Gulden, CEO bei Puma, begrüßt die Kering-Vorhaben. Foto: Puma
Bjørn Gulden, CEO bei Puma, begrüßt die Kering-Vorhaben. Foto: Puma

Kering trennt sich von Puma

Der französische Luxuskonzern Kering, der die Mehrheit der Puma-Anteile hält, trennt sich weitgehend von seinen Puma-Anteilen. Der deutsche Sportartikelhersteller begrüßt die geplanten Änderungen.

Der Luxuskonzern Kering will einen Großteil seines Puma-Aktienbesitzes in Form einer Sachdividende an seine Aktionäre ausschütten. Der Kering-Anteil an Puma reduziere sich auf diese Weise von 86,3 Prozent auf noch etwa 16 Prozent. Durch die Transaktion würden künftig rund 55 Prozent der Puma-Aktien in Streubesitz sein, was Anlegern verbesserte Investitionsmöglichkeiten böte. Artémis SA, die Holdinggesellschaft der Familie Pinault und größte Aktionärin von Kering, wäre in Folge mit rund 29 Prozent an dem Grundkapital von Puma beteiligt und wäre damit eine direkte und langfristige Aktionärin. Ein entsprechender Beschlussvorschlag soll der Hauptversammlung der Kering SA am 26. April zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die geplante Transaktion ermögliche es Kering, elf Jahre nach der Übernahme der Mehrheitsanteile am Sport-Lifestyle-Anbieter, sich auf sein Luxus-Kerngeschäft bei High-End-Fashion, Lederwaren sowie Schmuck und Uhren zu konzentrieren.

Bjørn Gulden begrüßt den geplanten Schritt, des es dem Unternehmen erlaubt, seine Geschäftsstrategie beizubehalten: „Nach einer erfolgreichen Transaktion wäre Puma für Investoren wesentlich attraktiver, da sich der Free Float und das Handelsvolumen der Aktie voraussichtlich deutlich erhöhen. Gleichzeitig würden Kering und Artémis starke Partner und Anteilseigner von Puma bleiben.“

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