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Leere Räume auch in der Wiesbadener Roeckl-Filiale.
Leere Räume auch in der Wiesbadener Roeckl-Filiale.

Roeckl schreitet zur Tat

Nachdem das Accessoire-Haus vor zwei Wochen seine Insolvenz bekannt gegeben hatte, teilt das Unternehmen weitere Details.

So will sich das Münchner Traditionshaus zwar seine Präsenz in Haupt- und Großstädten verstärken, hat aber gleichzeitig am 31. März seine Filiale auf der Friedrichstraße in Berlin geschlossen. Bestehen bleibt die Berliner Filiale auf dem Kurfürstendamm. Bei der geschlossenen Roeckl-Filiale handelt es sich um den achten von ursprünglich 19 Standorten in Deutschland, und gleichzeitig um die letzte Filialschließung im Rahmen der Insolvenz in Eigenverantwortung.

Insgesamt sind 45 Mitarbeiter von den acht Filialschließungen betroffen. Ihnen hat Roeckl ordentlich betriebsbedingt gekündigt. Löhne und Gehälter der verbleibenden 150 Mitarbeiter in Deutschland sichert die Agentur für Arbeit bis Ende Mai.

Am 24. März hatte das Insolvenzgericht München den Antrag auf Insolvenz in vorläufiger Eigenverantwortung betätigt. Als vorläufigen Sachwalter des Verfahrens gibt Roeckl Rechtsanwalt Oliver Schartl von der Kanzlei Müller Heydenreich Bierbach & Kollegen bekannt. In enger Abstimmung mit dem Sachwalter führt Annette Roeckl den Geschäftsbetrieb fort. Schartls Ziel ist es, das Unternehmen Roeckl im Einvernehmen mit den Gläubigern und mit Unterstützung der Mitarbeiter nachhaltig zu sanieren. „Nach einer ersten Prüfung der wirtschaftlichen Lage sehe ich gute Aussichten auf eine erfolgreiche Sanierung und eine langfristige Fortführung des Geschäftsbetriebs.“

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