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Birkenstock will seinen guten Namen schützen. Foto: Birkenstock
Birkenstock will seinen guten Namen schützen. Foto: Birkenstock

Birkenstock untersagt Amazon Tippfehler-Werbung

Mit einer einstweiligen Verfügung hat Birkenstock der Online-Plattform Amazon untersagen lassen, sogenannte Tippfehler-Werbung zu schalten.

Das Landgericht Düsseldorf hat dem Antrag Birkenstocks auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen den Online-Riesen Amazon stattgegeben. Diese untersagt es Amazon, auf eigene Angebote zu verlinken, wenn Google-Suchen nach Birkenstock, die jedoch fehlerhaft geschrieben waren, entsprechende Ergebnislisten ausgeben. Gibt beispielsweise ein Nutzer bei der Google-Suche „Birkenstok“ ein, so war es üblich, dass Amazon-Anzeigen auftauchten, die „Birkenstok“ enthielten wie „Birkenstok bei Amazon.de – Riesenauswahl, aktuelle Trends“. Die falschen Wörter seien als Keywords für Google-Adwords-Anzeigen gebucht worden. Geboten wurde aber häufig nicht die nur Markenware, die der Verbraucher erwarten konnte, sondern eigene Amazon-Ware. Die Marke Birkenstock sei so missbräuchlich verwendet worden. Der Verbraucher könne nicht erkennen, dass er nicht bei den Originalen lande.

Gegen die Entscheidung kann Widerspruch eingelegt werden.

Birkenstock hat beschlossen, die Geschäftsbeziehungen zu Amazon zu beenden. Nach dem Stopp der Belieferung in den USA ist seit 1. Januar 2018 auch ein Ende der Beziehung zu Amazon Europa in Kraft. Begründet hatte Birkenstock dies mit der Störung des Vertrauensverhältnisses wegen des Umgangs von Amazon mit Produktfälschungen.

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