Schuhmarkt

Italienischer Schuhverband ANCI drängt auf Sanktionen

Der Präsident des italienischen Schuhverbandes ANCI, Rossano Soldini, hat in einem öffentlichen an die zuständige EU-Kommission gerichteten Brief deren “zögerndes Verhalten” betreffs der von ANCI und mehreren europäischen Fachverbänden geforderten Antidumpingmaßnahmen kritisiert. 28.11.05

Der Präsident des italienischen Schuhverbandes ANCI, Rossano Soldini, hat in einem öffentlichen an die zuständige EU-Kommission gerichteten Brief deren “zögerndes Verhalten” betreffs der von ANCI und mehreren europäischen Fachverbänden geforderten Antidumpingmaßnahmen kritisiert. Diese sollten sich gegen Einfuhren aus China und Vietnam richten. Auch plädierten die Fachverbände dafür, eine Ursprungsbezeichnung für Schuhe und Lederwaren einzuführen, die nicht im EU-Raum hergestellt werden. In Italien hat die Forderung des Schuhfachverbandes ANCI sowohl die Unterstützung der Regierung wie auch der Opposition, des Unternehmerverbandes wie auch der Gewerkschaften, gefunden. In der EU scheinen die Interessen von Lobbies, wie etwa jener der Importeure und des Handels wichtiger zu sein, heißt es im Schreiben des ANCI-Präsidenten. “Der Schutz der eigenen Produktion, die Bewahrung des Beschäftigungsniveaus steht nicht mehr an erster Stelle” kritisiert Soldini das zögernde Verhalten von EU-Kommissar Mandelson. 28.11.05 Thesy Kness-Bastaroli

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