Die Lederindustrien Brasiliens und Argentiniens werden von den Einbrüchen der Ledernachfrage schwer getroffen.
Einer Meldung von APLF News zufolge sind die brasilianischen Exporte im Januar um rund 60 % im Vergleich zum Vorjahresmonat eingebrochen. Argentinische Exporte sanken um etwa 50%. Beide Länder exportieren hauptsächlich nach China. Produktionseinschränkungen und Entlassungen sind die Folge. In Uruguay und Argentinien spielt zudem der Export von Autositzleder eine wichtige Rolle. Infolge der Autokrise leidet die Nachfrage ebenfalls.
Andererseits fühlen sich die Schuhindustrien Lateinamerikas durch billige chinesische Importe unter Druck. Ecuador hat APLF-News zufolge eine Einfuhrsteuer von zehn US-Dollar pro Paar Schuhe erhoben. 10/09
Peter Skop