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Ausgabe 19/10

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  • 06.05.2010 | Interviews

    Die Handelsstimme 10/10: Wie läuft‘s, Herr Robers?

    Hans-Jürgen Robers, Schuhhaus Robers, Stadtlohn Hans-Jürgen Robers, Schuhhaus Robers, Stadtlohn

    Es könnte natürlich besser sein. Im Moment läuft es so, aber ehrlich gesagt, ist das Geschäft nicht so rosig. Den April haben wir umsatzmäßig im Vergleich zum Vorjahr jedenfalls nicht geschafft. Wir schätzen mit etwa 10 bis 12 Prozent Minus.

    Im vergangenen Jahr ist im April bereits die sehr viel Sommerware gekauft worden, diesmal gingen dafür mehr geschlossene Schuhe wie Sneakers oder Ballerinas. Wenn sich jetzt das Wetter langsam mit ein bis zwei Grad Richtung Sommer entwickeln würde, und das Geschäft ginge kontinuierlich weiter, wäre es gut. Sandalen sind noch genügend da, und es ist noch Zeit bis zu den Reduzierungen.
    Gut verkaufen wir derzeit alle Non-Colours rund um Schwarz, Grau, Stone, Taupe und Weiß. Das mag zwar etwas langweilig im Schaufenster aussehen, aber es ist ja ein wichtiger Trend.
    Bei Männerschuhen tun sich Sneakers im Vergleich zu früheren Saisons im Moment etwas schwerer. Besonders die mit breitem Klettverschluss. Chucks-Optiken sind dafür unverändert stark verbreitet. Deutlich spürbar ist allerdings, dass modischere Männer dünnere Sohlen suchen, auch weiße Sohlen. Die voluminösen Macharten sind auf dem Rückzug. Alles muss generell etwas feiner in der Verarbeitung sein.  10/10

    Ilona Sauerbier

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