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Ausgabe 03/12

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  • 11.03.2010 | Interviews

    Die Handelsstimme 06/10: Wie läuft‘s, Frau Schönberg?

    Romy Schönberg, Fifty6, Saarbrücken Romy Schönberg, Fifty6, Saarbrücken

    Keine tragbaren Schuhe bei den Italienern. In den letzten Tagen haben wir den Februar umsatzmäßig noch rausreißen können – aber nur mit neuer, hochwertiger Ware.

    Von Winterware ist jetzt alles weg. Die frühe, modische Kundin ist bereits unterwegs und kauft auch teure Schuhe. Bei einzelnen Produkten, zum Beispiel einer Sandalette für knapp 300 Euro, sind wir bereits ausverkauft. Klassik und Basics bleibt liegen, auch bei Männern will jetzt keiner mehr Funktion.
    Wir waren jetzt auf der Mailänder Micam und es ist frustrierend, was sich hier abzeichnet. Die Italiener, die wir eigentlich sehr schätzen, werden immer einfallsloser und machen es einem diesmal verdammt schwer. Es gibt kaum neue Entwicklungen bei Leisten, nur noch Kopien.
    Viele Anbieter denken wirklich, mit grauenvollen Plateaus und extremen High Heels innovativ zu sein. Sicher werden wir unsere Linien gut zusammenstellen, aber es ist diesmal sehr mühsam, aus jeder Kollektion nur die wenigen einzelnen Modelle rauszusuchen, die tragbar sind. Hinzu kommt, dass Marken wie Vic Matié oder Janet & Janet extrem im Preis angezogen haben.
    Wir bewegen uns diesmal wirklich wie Trüffelschweine und grasen jeden Stand ab, auf der Suche nach tragbaren Stiefeln, Overknees, Farmerboots und Pumps.

    Ilona Sauerbier

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