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Ausgabe 03/12

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  • 14.01.2010 | Interviews

    Die Handelsstimme 02/10: Wie läufts, Frau Müller?

    Ulrike Müller, Potthoff, Gütersloh Links: Ulrike Müller, Potthoff, Gütersloh

    Booties und Schnickschnack waren kein Thema. Wir hatten eigentlich ein gutes Jahr 2009 und sind recht zufrieden. Bis Oktober lief es erfreulich, und der Dezember hat uns wieder geholfen den furchtbaren November auszugleichen. Inzwischen haben wir auch alles verkauft was warm ist.

    Natürlich mussten wir zwischendurch noch gefütterte Ware nachziehen, denn mit diesem Winter hat natürlich keiner gerechnet. Wortmann, Rohde und einige Fernostanbieter konnten hier auch schnell liefern. Uggs, die sehr gut verkauft wurden, haben wir restlos aus dem Lager geräumt. Jetzt gilt es die ganze Übergangsware und die dünneren Citystiefel mit entsprechenden Abschriften los zu werden.
    Generell muss ich sagen, dass die ganzen modischen Kapriolen mit Nieten, Farben wie Petrol, Stiefelettchen und Raff-Booties nicht so viel gebracht haben. Im Prinzip war es der hohe Reitersteifel in seinen Variationen, der die dicken Umsätze brachte, und den wir leider etwas unterschätzt hatten. Nun stellt sich natürlich die Frage, wie es zum Winter 2010 weitergeht? Kommt noch so ein prächtiger Stiefelwinter? Bei den Herrenschuhen haben sich eindeutig höhere Formen, Boots und Stiefel durchgesetzt. Ein Lichtblick in diesem doch schwierigen Markt. Insgesamt wird es bei den Männern doch etwas modischer. Auch Pumps sind in den Wochen vor Weihnachten gut verkauft worden und laufen weiter. Besonders gut sind Bondage-Modelle und Plateaus.  02/10

    Ilona Sauerbier

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